Gehaltstabelle 2018.

Gehaltstabelle 2018.
Unsere Gehaltstabelle soll dir eine Übersicht über die verschieden Durchschnittsgehälter geben – abhängig von Job, Branche oder Tarifvertrag.
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  1. Gehaltstabelle: Berufsfelder.

    Die folgende Gehaltstabelle gibt dir einen Überblick, wie hoch die Löhne in den verschiedenen Berufsfeldern sind – sie dient deinem Gehaltsvergleich und orientiert sich am aktuellen Gehaltsspiegel. Doch natürlich hängen die genauen Verdienstchancen von einigen weiteren Faktoren ab.

    Berufsfeld Durchschnittsgehalt
    IT & Development 5.198 Euro
    Management & Beratung 3.250 Euro
    Ingenieurwesen & Technik 5.820 Euro
    Finanz- & Versicherungswirtschaft 5.193 Euro
    Wirtschaft, Kommunikation & Digitalisierung 4.354 Euro
    Vertrieb 4.820 Euro
    Personalwesen 3.323 Euro
    Naturwissenschaften 4.226 Euro
    Logistik, Verkehr & Transport 3.890 Euro
    Gesundheit 3.530 Euro
    Design, Gestaltung & Medien 3.230 Euro
    Jura & Rechtswesen 4.502 Euro
    Verwaltung & Assistenz 2.595 Euro
    Bildung & Soziales 3.500 Euro
  2. Einflussfaktoren auf die Gehaltstabelle.

    Ein wichtiger Faktor für die Gehaltshöhe sind die Berufsjahre. Je mehr Berufserfahrung man hat, desto höher fällt also das Gehalt aus.

    In der Regel können am Markt etablierte, große Unternehmen ihren Arbeitnehmern bessere Gehälter zahlen als beispielsweise kleine Familienbetriebe. Diese bieten allerdings andere, nicht-monetäre Vorzüge wie mehr Verantwortung oder Mitentscheidungsrechte bei einzelnen Projekten sowie oft eine persönlichere Arbeitsatmosphäre.

    Ebenso sind die regionalen Gehaltsunterschiede nicht zu unterschätzen. So verdienst du im Süden Deutschlands meistens mehr als im Norden. Selbiges gilt immer noch für den Gehaltsvergleich zwischen Ost und West. Die Arbeitnehmer im Osten verdienen im Schnitt etwa ein Drittel weniger als ihre Kollegen im Westen für dieselbe Arbeit.

    Relevant ist aber auch, in welcher Branche du arbeitest. Tendenziell zahlen Firmen aus dem Finanzsektor, der Automobilindustrie und der Pharmabranche die besten Gehälter. Weniger gut verdienen hingegen Arbeitnehmer aus der Medien- und Werbebranche.

    Weitere Faktoren sind dein Studiengang und Abschluss, weitere Qualifikationen und die Dauer deiner Betriebszugehörigkeit: Dies sind wesentliche Bestandteile deiner Gehaltsanalyse.

  3. Das Tarifgehalt.

    Und was ist ein Tariflohn? Je nach Region, Branche und Unternehmen können bestimmte Lohn- und Gehaltstarifverträge gelten. Sie bilden die Grundlage für das Tarifgehalt. Letzteres wird zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ausgehandelt und ist ein verbindlicher Mindestlohn, das heißt kein Arbeitgeber, der den Gehaltstarifvertrag mit unterzeichnet hat, darf seinen Mitarbeitern ein geringeres Gehalt bezahlen, als im Tarifgehalt festgelegt wurde. Dabei wirst du in bestimmte Gehaltsklassen eingeteilt, die dir eine Übersicht über dein zu erwartendes Gehalt geben. Die Zuteilung erfolgt in der Regel nach einem Arbeitsbewertungssystem, das deine Position u.a. in Hinsicht auf Komplexität der Arbeit oder die notwendige Ausbildung beurteilt.

    Ein Tarifvertrag gilt automatisch, wenn der Arbeitgeber dem Arbeitgeberverband und der Arbeitnehmer der Gewerkschaft angehört, die den entsprechenden Tarifvertrag geschlossen haben. Allerdings treten regelmäßig Arbeitgeber aus der Tarifbindung aus und vereinbaren Haustarifverträge, die das Gehalt und die Arbeitsbedingungen individuell und an das Unternehmen angepasst regeln. Vor allem kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) erarbeiten mit ihren Arbeitnehmern häufig individuelle Arbeitsverträge. Darin sind die Arbeitsbedingungen und auch das Gehalt im Prinzip frei verhandelbar. Allerdings darf das Gehalt eines Arbeitnehmers nicht den gesetzlichen Mindestlohn unterschreiten.

    Fakt ist: Tarifgebundene Unternehmen zahlen in der Regel besser. Das zeigt sich besonders gut am Beispiel der Ingenieure, die unter Tarifvertrag deutlich besser verdienen – wie die nachstehende Tabelle zeigt:

    Bereich Median (Bruttomonatsverdienst) Gehaltsplus bei Tarifvertrag
    Wirtschaftsingenieur 5.023 Euro + 814 Euro
    Softwareingenieur 4.579 Euro + 726 Euro
    Elektroingenieur 5.296 Euro + 822 Euro
    Elektronik-, Fernmeldeingenieur 5.412 Euro + 1110 Euro
    Maschinenbauingenieur 5.225 Euro + 691 Euro
    Chemieingenieur 5.272 Euro + 1134 Euro
    Bauingenieur 4.161 Euro + 891 Euro
    Sonstige Ingenieurberufe 4.574 Euro + 1082 Euro

    Quelle: igmetall.de

  4. Gehaltsanalyse: Mach den Gehaltsvergleich.

    Ein Gehaltscheck hilft, den Marktwert für eine Gehaltsverhandlung realistisch einzuschätzen. Oft wird von Bewerbern erwartet, eine eigene Gehaltsvorstellung anzugeben. Dazu benötigt man einen Überblick über die marktüblichen Gehälter und Zusatzleistungen in der jeweiligen Branche. Eine Gehaltsanalyse ist das ideale Instrument, um an diese Informationen zu kommen.

    Hier kannst du also herauszufinden, ob die eigene Arbeit mit branchenüblicher Bezahlung vergütet wird. Andererseits hilft ein Gehaltsvergleich Berufseinsteigern dabei, in einem Vorstellungsgespräch ein angemessenes Gehalt zu fordern. Eine zu hohe oder zu niedrige Gehaltsforderung kann im Bewerbungsprozess schnell das Aus bedeuten.

    Denn: Eine zu hohe Gehaltsforderung wirkt überheblich oder anmaßend. Bei einer zu niedrigen Gehaltsforderung ärgerst du dich unter Umständen später, dass deine Kollegen bei gleicher Arbeit mehr verdienen. Außerdem könnte der Chef misstrauisch gegenüber deinen Qualifikationen werden, wenn du dich „unter deinem Wert“ verkaufst. In jedem Fall zeugen unrealistische Gehaltsvorstellungen von zu wenig Vorbereitung und Interesse am Unternehmen und der Branche. Ein Gehaltscheck mit Hilfe einer Gehaltstabelle oder dem Gehaltsvergleich ist daher durchaus sinnvoll.

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