Infos im Bereich Softwareentwicklung.

Infos im Bereich Softwareentwicklung.

Was macht ein Fachinformatiker in der Anwendungs- oder Softwareentwicklung den ganzen Tag? Was ist eigentlich Java und wie programmiert man richtig? Diese Fragen kannst du locker beantworten, wenn du deine Karriere als Junior Softwareentwickler startest. Hier erfährst du, was ein Programmierer für Tätigkeiten ausübt und was das Berufsbild eines Informatikers mit der Spezialisierung Softwareentwicklung für dich bereithält.

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  1. Definition: Das macht ein Softwareentwickler.

    Kurz gesagt: Ein Softwareentwickler ist ein Fachinformatiker, der Software konzipiert und implementiert, die auf die Anforderungen und Bedürfnisse der Kunden bzw. der Nutzer zugeschnitten sind. Je nach Aufgabe nutzt ein Software-Experte eine passende Programmiersprach wie, Java, C++ oder Ruby on Rails, und programmiert damit sowohl einzelne Bausteine als auch vollständige Applikationen.

  2. Kenntnisse: Das musst du mitbringen.

    Als Softwareentwickler brauchst du Leidenschaft – für Technik und fürs Tüfteln. Wer gerne rätselt, ist in diesem IT-Beruf richtig: Oft erwarten dich komplexe Fragestellungen, die du in geduldiger Kleinarbeit löst. Die Skills in der Programmierung kannst du dir natürlich auch in deiner Freizeit aneignen, wenn du ein echter Computer-Crack bist. Doch in der Regel verlangen Unternehmen eine entsprechende Ausbildung oder ein Studium in Informatik oder Wirtschaftsinformatik, um dich einzustellen. Auch Mathematiker und Ingenieure haben Chancen, genauso wie Quereinsteiger. Ob du einen Bachelor- oder Master-Abschluss hast, ist nicht immer entscheidend: Praxiserfahrung zählt oft mehr. Allerdings kann es sich auf dein Gehalt auswirken, wenn du einen niedrigeren Abschluss hast.

    Wenn du dich bei einem Unternehmen als Softwareentwickler bewerben willst, werden folgende Kenntnisse von dir erwartet:

    • Tiefes technisches Verständnis und keine Angst vor Zahlen
    • Analytisches Denkvermögen
    • Geduld und Spaß an komplexen Fragestellungen
    • Kenntnisse in Programmiersprachen wie Java oder C++
    • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
    • Interesse an innovativen Entwicklungen; Denken über den Tellerrand hinaus
    • Abstraktionsvermögen
    • Teamfähigkeit und Organisationstalent
    • Ausgeprägte soziale Kompetenzen für den Umgang mit Kunden
  3. Deine Aufgaben als Softwareentwickler.

    Als Softwareentwickler erwartet dich ein Arbeitsalltag, in dem du analysierst, entwickelst und berätst. Auf der Basis deiner Analyse programmierst du Softwarelösungen für Kunden bzw. Inhouse, berücksichtigst dabei nicht nur technische Funktionalität, sondern die Bedürfnisse der Anwender, und sicherst diese Komponenten durch Testumgebungen. Du programmierst also nicht nur Code, sondern stimmst dich ab und berätst deine Kunden – vergiss also das Klischee des Computer-Nerds, der alleine im Keller sitzt.

    Wenn du programmierst, sind folgende Qualitätskriterien wichtig:

    Korrektheit: Das Programm muss funktionieren und es sollten keine Syntax- oder semantischen Fehler, also falscher Code, auftreten.

    Robustheit: Treten Fehler auf, sollte dein Programm sinnvoll reagieren.

    Wartbarkeit: Reparaturen sollten schnell und einfach möglich sein.

    Performanz: Dabei sollte in Summe der Ressourcenaufwand gering sein, beispielsweise bei Laufzeit und Speicherplatzverbrauch.

    Deine Aufgaben als Softwareentwickler im Überblick.

    • Analyse von IT-Prozessen, Architekturen und Anforderungen
    • Entwicklung von Front- und Backend-Lösungen
    • Programmierung zum Beispiel mit Java, Ruby on Rails, C++, SAP
    • Kundenberatung und -betreuung
    • Aufsetzen von A/B-Tests
    • Pflege, Wartung und Dokumentation von Anwendungen und Prozessen
  4. Die wichtigsten Programmiersprachen.

    Als Fachinformatiker in der Softwareentwicklung kannst du verschiedene Programmiersprachen anwenden, um Aufgaben in der Anwendungsentwicklung zu lösen. Wir stellen dir die wichtigsten Programmiersprachen vor:

    Java.

    Java ist mit die bekannteste Programmiersprache. Zu den Java-Aufgaben gehören das Programmieren von Dienstprogrammen, Spielen und Business-Anwendungen bei PCs, Smartphones und TV-Geräten.

    Zunächst schreibt der Java Entwickler einen Quellcode, der dann mit einem Compiler in einen Bytecode übersetzt wird. Ziel ist es, dass die Programme plattformunabhängig funktionieren, also auf allen Endgeräten laufen, egal ob diese Linux oder Windows als Betriebssystem haben. Diese Plattformunabhängigkeit ist eine der wichtigsten Aufgaben. Weitere Anforderungen sind, dass diese Sprache einfach, objektorientiert, robust, sicher, architekturneutral, portabel, leistungsfähig, interpretierbar, parallelisierbar und dynamisch ist.

    C++.

    Die Programmiersprache C++ ist eine Weiterentwicklung der Sprache C. Sie findet sowohl in der Anwendungsprogrammierung als auch in der Systemprogrammierung Einsatz und ermöglicht eine Programmierung, die gleichermaßen maschinennah wie abstrakt ist. Damit ist sie höchst effizient und wird dort genutzt, wo technische Grenzen maximal ausgenutzt werden sollen.

    PHP.

    „Was ist PHP?“ kann nicht ohne die Programmiersprachen Perl, Java, C und C++ beantwortet werden, denn von diesen ist „Hypertext Preprocessor“ beeinflusst. PHP ist eine freie Software unter PHP-Lizenz, die plattformunabhängig eingesetzt werden kann. Diese Skriptsprache ist beliebt, da die Erlernung als einfach gilt und die Sprache trotzdem einen großen Funktionsumfang hat.

    Mit PHP kann man beispielsweise Formulardaten sammeln, dynamische Inhalte für Webseiten generieren und Cookies senden bzw. empfangen. Drei Anwendungsbereiche sind:

    • Serverseitige Programmierung
    • Kommandozeilenprogrammierung
    • Schreiben von Desktop-Applikationen

    Weitere wichtige Programmiersprachen.

    • Cobol
    • Pascal
    • Perl
    • Python
    • JavaScript
    • Ruby on Rails (jobs)

    In einer IT-Bewerbung zählen technische Vorkenntnisse viel – hast du also schon Erfahrung mit Programmiersprachen, kannst du punkten. Ebenso sieht es in der Gehaltsverhandlung aus, denn dein Gehalt als Programmierer steigt natürlich, wenn du nicht noch ausgiebig in Java und Co. eingelernt werden musst.

  5. Berufschancen für Softwareentwickler.

    Längst sind wir im Zeitalter der Digitalisierung angekommen, und Unternehmen müssen sich damit auseinandersetzen. Für dich als angehender Programmierer heißt das, dass du beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt hast, denn der Bedarf an intelligenten Software-Lösungen wächst.

    In den Beruf des Softwareentwicklers kannst du über den Direkteinstieg oder als Trainee einsteigen. Auf Projektebene kannst du schnell Verantwortung übernehmen, aber auch der Weg zum Abteilungsleiter steht dir offen. In manchen Unternehmen kannst du sogar als CIO – Chief Information Officer – Teil des obersten Managements werden. Dementsprechend steigt auch dein Gehalt als Informatiker.

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