Alles zum Thema Bewerbung schreiben leichtgemacht.

Wer bei der Jobsuche erfolgreich sein will, muss eine überzeugende Bewerbung schreiben können. Hier gilt: Qualität vor Quantität. Die Bewerbungsmappe ist bekanntlich die erste Arbeitsprobe und somit die Visitenkarte des Bewerbers. Hier kann man viel falsch, aber auch sehr viel richtig machen. Absolventa gibt praxisnahe Tipps und verrät Tricks für die perfekte Bewerbung.

Wie bewerbe ich mich richtig?

Diese Frage stellt sich dir meist schon in der Schule, wenn du dich auf einen Ferienjob oder eine Ausbildung bewirbst. Spätestens im Studium geht es dann um die Bewerbung für ein Praktikum oder eine Werkstudierendenstelle. Und als Absolvent_in verlangt der Berufseinstieg eine aussagekräftige Bewerbung, denn nur so wird sie dein Türöffner für den ersten oder deinen neuen Job – wenn sie überzeugt!

Zur perfekten Bewerbung gehören deswegen der richtige Inhalt und dessen Aufbau. Zum anderen müssen auch die Gestaltung sowie die Form überzeugen, das heißt, deine Bewerbung sollte vollständig, fehlerlos und hochwertig sein. Und last but not least musst du den richtigen Ton treffen und davon überzeugen, dass du auch menschlich zum Unternehmen passt.

Um dich richtig zu bewerben, solltest du dich deswegen schon im Vorfeld genau über die freie Stelle und deren Anforderungen sowie das Unternehmen informieren. Wenn du hier alles richtig machst, wirst du zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Was gehört zur Bewerbung?

Die klassische Bewerbung besteht meist aus drei Teilen, nämlich:

  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse

Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse zusammen ergeben eine Bewerbungsmappe. Daneben kannst du deine Bewerbung noch mit weiteren optionalen Unterlagen aufpeppen, wie zum Beispiel einem Deckblatt oder einer Dritten Seite. Dabei musst du immer darauf achten, welche Anforderungen das Unternehmen stellt oder was landestypische Standards sind.

Bei einer Bewerbung fürs Ausland ändert sich teilweise der Aufbau oder die einzelnen Unterlagen haben dem entsprechenden Arbeitsmarkt angepasste Formate. So wird in Deutschland immer noch gerne ein Bewerbungsfoto auf dem Lebenslauf gesehen, in den USA oder Großbritannien ist das jedoch nicht so.

Das Anschreiben.

Mit dem Anschreiben sollst du Personalverantwortliche davon überzeugen, dass du mit deinen Erfahrungen und auch menschlich perfekt zum Stellenangebot und dem Unternehmen passt. In unserem Artikel zum Anschreiben erfährst du alles zum Aufbau und zu den Formalien.

Wir beantworten dir Fragen wie:

  • Wie schreibe ich Betreff und Anrede im Anschreiben?
  • Was gehört in die Einleitung?
  • Wie formuliere ich Soft Skills und meine Motivation am besten?
  • Was sollte im letzten Absatz stehen?

Außerdem haben wir die 10 häufigsten Fehler im Anschreiben aufgelistet und bieten dir drei Muster-Anschreiben zum kostenlosen Download.

Der perfekte Lebenslauf.

Zum Lebenslauf schreiben gehört noch ein bisschen mehr, als einfach alle beruflichen Erfahrungen aufzulisten. In unserem Artikel zum Lebenslauf erfährst du alles zu folgenden Punkten:

  • Was gehört in den perfekten Lebenslauf?
  • Wie ist er aufgebaut?
  • Welche Kontaktdaten muss ich angeben?
  • Wie gebe ich Daten zu Schule, Ausbildung und Studium an?
  • Wie gehe ich mit Lücken im Lebenslauf um?

Außerdem haben wir dir eine kleine Checkliste erarbeitet. Als Inspiration haben wir dir drei Lebenslauf Muster zum kostenlosen Download zusammengestellt.

Tipps & Tricks.

  • Der perfekte Lebenslauf sieht für jede Stelle anders aus: Vermeide es, den gleichen Lebenslauf für alle Bewerbungen zu verwenden, denn auch deine Laufbahn lässt sich auf die gewünschte Stelle ausrichten, indem man seine bisherige Praxiserfahrung und Fachkenntnisse unterschiedlich betont. Lege den Fokus auf die branchenspezifische Praxis. Passe deinen Lebenslauf auf das individuelle Anschreiben an.

  • Nutze aktive statt passive Formulierungen: Aktive und direkte Satzstrukturen wirken selbstbewusster und signalisieren, dass du deine Stärken kennst.

  • Monate und Jahreszahlen: Oft wird versucht, durch Nichterwähnung der Monatsangaben Lücken zu vertuschen – den Trick kennen die Personaler schon lange. Also den jeweiligen Monat immer mit angeben und Lücken erklären und anders füllen.

  • Formatierung: Große, fette und unterstrichene Überschriften sind schön und gut, sie helfen bei der Struktur und der Lesbarkeit. Allerdings ist weniger manchmal mehr. Beschränke dich daher nur auf eine dieser Formatierungen und benutze für Lebenslauf, Anschreiben und Deckblatt eine einheitliche Schriftart.

  • Design: Ein Hauch von Farbe kann alles verändern. Ein dezent farblicher Rahmen fürs Bewerbungsfoto, eine andere Farbe für die Überschriften oder eine „schöne“ Kopfzeile machen viel aus. Um aus der Masse der Kandidaten herauszustechen, reichen manchmal schon die kleinsten Veränderungen. Übertreiben solltest du es aber nicht.

Zeugnisse.

Im besten Falle kannst du berufspraktische Erfahrungen bereits mit einigen Zeugnissen nachweisen. Was bestimmte Formulierungen bedeuten und welche Geheimcodes es gibt, erfährst du in unserem Artikel zur Zeugnissprache im Arbeitszeugnis.

Bewerbungstipps für bestimmte Berufe.

Je nach Beruf und Branche unterscheidet sich der relevante Inhalt im Anschreiben, die Fragen im Vorstellungsgespräch oder auch ein Bewerbungsmuster, das sich zur Verwendung anbietet. Die folgende Auflistung führt dich zu konkreten Bewerbungstipps für das Berufsfeld, in dem du dich bewirbst – Bewerbungsvorlagen inklusive.

Bewerbungstipps.

IT & Development Ingenieurwesen & Technik Logistik, Verkehr & Transportwesen
Datenbankentwicklung Automatisierungstechnik Einkauf & Beschaffung
Hardwareentwicklung Architektur Logistik
Mobile Development Bauwesen Supply Chain Management
SAP Elektrotechnik Verkehrswesen
Softwareentwicklung Energietechnik
Systemadministration Fahrzeugtechnik
Webentwicklung Fertigung & Produktion
Wirtschaftsinformatik Maschinenbau
Mechatronik
Umwelttechnik
Wirtschaftsingenieurwesen
Finanz- & Versicherungswirtschaft Wirtschaft, Kommunikation & Digitalisierung Management & Beratung
Bankwesen Eventmanagement Business Development
Buchhaltung Journalismus & Redaktion Consulting
Controlling Marketing Projektmanagement
Rechnungswesen Online Marketing
Steuerwesen Produktmanagement
Versicherungswesen PR
Wirtschaftsprüfung Übersetzung
Werbung
Naturwissenschaften Gesundheit Vertrieb Design, Gestaltung & Medien
Biologie Medizin Kundenservice Grafikdesign
Mathematik Pharma Sales Mediengestaltung
Chemie Psychologie
Physik
Forschung
Weitere Berufsfelder
Jura & Rechtswesen
Bildung & Soziales
Personalwesen
Verwaltung & Assistenz

Welche Bewerbungsformen gibt es?

Neben der klassischen postalischen Bewerbung haben sich immer mehr online Bewerbungsformen durchgesetzt. Dazu gehören die Online-Bewerbung im Bewerbermanagementsystem sowie die Bewerbung per E-Mail. Diese beiden Arten sind für den Bewerber kostengünstiger und meist auch schneller.

Für Unternehmen bieten sie ebenfalls eine schnelle Bearbeitungsmöglichkeit. Auch bei diesen gilt jedoch, dass der typische dreigliedrige Aufbau einer Bewerbung immer noch vorherrschend ist und eine sachliche sowie professionelle Form über allem steht.

Daneben gibt es noch Sonderformen der Bewerbung, wie die kreative Bewerbung. In künstlerischen Bereichen oder bei kreativen jungen Start-ups können dir diese Extra-Formen einen Vorteil ermöglichen.

Klassische Bewerbung.

Die klassischen Elemente der Bewerbung sind das Anschreiben, der Lebenslauf und das Bewerbungsfoto.

Manche Unternehmen bestehen immer noch auf diese Form der Bewerbung, obwohl viele ihren Bewerbungsprozess bereits auf Online-Bewerbungen (also per Bewerbermanagementsystem oder E-Mail-Bewerbung) umgestellt haben. Du solltest dich nur auf dem klassischen Wege bewerben, wenn dies ausdrücklich im Stellenangebot gewünscht ist.

Weitere Informationen und Tipps findest du in unseren Artikeln zum Motivationsschreiben und zur klassischen Bewerbungsmappe.

Online bewerben.

Die meisten Firmen fordern heute eine E-Mail-Bewerbung oder das Ausfüllen von Online-Formularen.

Besonders in Konzernen setzt man auf Online-Bewerbung und Bewerber-Management-Systeme, um der großen Zahl an Bewerbungen Herr zu werden. So werden Bewerbende vorselektiert und dann zum Beispiel zu einem Assessment Center eingeladen.

Im Prinzip gelten hier dieselben Richtlinien wie bei der klassischen Bewerbung. Wichtig zu beachten ist aber, dass du die Gepflogenheiten der Personalverantwortlichen bedenkst.

Das bedeutet zum Beispiel, dass du deine Bewerbungsunterlagen als gängige Dateiformate versendest (im besten Fall als PDF-Datei) und dass die Dateigröße für E-Mail-Anhänge angemessen ist.

Alle wichtigen Tipps findest du in unserem Artikel über die Online-Bewerbung.

Bewerbungsratgeber.

In unserem Bewerbungsratgeber zeigen wir, worauf es bei einer Bewerbung wirklich ankommt, was professionelle Bewerbungsunterlagen ausmacht und wie du dich und deine Fähigkeiten am besten verkaufst. Praktische und wertvolle Tipps für Anschreiben, Lebenslauf, Bewerbungsfoto und Co. – erhöhe deine Chancen bei der nächsten Bewerbung. Folgende Artikel können hier interessant für dich sein:

Sonderformen der Bewerbung.

Einige Berufe erfordern ungewöhnliche Bewerbungen. Nicht nur im kreativen Bereich wird von den Bewerbenden erwartet, dass sie aus konventionellen Denkstrukturen ausbrechen können. Erfahre hier, welche Sonderformen der Bewerbung es gibt und wie man sie erfolgreich umsetzen kann:

  • Kurzbewerbung
  • Guerilla-Bewerbung
  • Bewerbungsflyer
  • Eigene Homepage für Bewerbungen
  • Initiativbewerbung
  • Kreative Bewerbung

Kurzbewerbung.

Die Kurzbewerbung besteht allein aus einem Anschreiben und dem Lebenslauf. Der ideale Einsatzort für diese Form der Bewerbung sind Jobmessen. Bei weiterem Interesse fragen Personaler_innen dann im Nachgang weitere Bewerbungsunterlagen bei Bewerber_innen an.

Als Bewerbung für normale Stellenangebote ist sie aber weniger geeignet, da sie dafür zu wenig aussagekräftig ist und eher im Papierkorb der Personalabteilungen landet.

Guerilla-Bewerbung.

Die Guerilla-Bewerbung in drei Worten zusammengefasst: überraschend, mutig, kreativ. Gerade in Berufsfeldern mit hart umkämpften Jobs lohnt es sich, mehr kreative Energie in Bewerbungen zu stecken, um aus der Masse hervorzustechen.

Hier musst du dich nicht auf klassische Wege, eine Personalabteilung zu erreichen, beschränken. Anstatt eine E-Mail-Bewerbung zu verschicken, kannst du es auch mit einer kreativen Idee in den sozialen Medien versuchen, zum Beispiel mit einem eigens für die Bewerbung erstellten Instagram-Profil.

Weitere Beispiele findest du im Artikel zur Guerilla-Bewerbung.

Bewerbungsflyer.

Diese Sonderform wird oft als Geheimtipp für Karrieremessen genannt. Die Hauptmerkmale: Dein Kurzprofil inklusive Bewerbungsfoto in ansprechendem Design, beidseitig gedruckt auf ein gefaltetes A4-Blatt.

Zwischen großen unhandlichen Bewerbungsmappen vermittelst du so einen guten ersten Eindruck und fällst positiv auf. Da auch andere auf die Idee kommen können, ist natürlich wichtig zu erwähnen, dass du deine kompletten Bewerbungsunterlagen im Nachgang an die jeweiligen Personalverantwortlichen schicken solltest.

Die Wirkung des Bewerbungsflyers hängt aber auch von der Branche ab. In konservativeren Berufsfeldern kommt er weniger gut an. In der Tech-Branche und dem Start-up-Umfeld auf jeden Fall besser.

Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel zum Bewerbungsflyer.

Eigene Homepage für Bewerbungen.

Mit einer eigenen Homepage für Bewerbungen kannst du mittlerweile auch ohne tief greifende IT-Kenntnisse punkten.

Auf solcher einer Webseite kannst du dich, deiner beruflichen Erfahrungen, deine Fähigkeiten und Arbeitsproben präsentieren. Wenn sie gut aufbereitet ist, zeigt sie Personaler_innen, dass du gut mit digitalen Hilfsmitteln umgehen kannst. Für viele Jobs ist das mittlerweile essenziell und bietet einen klaren Vorteil gegenüber anderen Bewerbenden.

Initiativbewerbung.

Viele freie Stellen auf dem Arbeitsmarkt sind (noch) nicht frei ausgeschrieben, deswegen wissen viele Arbeitgeber diese Eigeninitiative sehr zu schätzen. Schließlich erspart es ihnen die Arbeit, selbst auf die Suche nach neuen Mitarbeiter_innen zu gehen.

Diese Fehler solltest du vermeiden:

  • Das Unternehmen einfach nur loben und
  • nicht genau anzugeben, für welche Stelle du dich bewirbst.

Mach dir keine Sorgen, dass du dich in deiner Initiativbewerbung nur auf eine Stelle beziehst und dir damit alle anderen Möglichkeiten verbaust. Personalverantwortliche schauen stattdessen ganz genau hin und überlegen, ob Bewerber_innen auch für andere Stellen oder einen späteren Einstiegszeitpunkt geeignet sind.

Eine Bewerbungsvorlage und viele weitere Tipps findest du in unserem Artikel zur Initiativbewerbung.

Kreative Bewerbung.

Es gibt Jobs, auf die bewerben sich hunderte von Kandidat_innen. Mit einer kreativen Bewerbung kannst du versuchen, aus der Masse hervorzustechen. Dennoch solltest du einige Hinweise beachten:

  • Auffallen ist eine notwendige, aber noch keine hinreichende Bedingung. Richte dich auch bei einer kreativen Bewerbung nach der gewünschten Stelle.
  • Design vs. Inhalt – vergiss nach dem Gestalten nicht, noch einmal Korrektur zu lesen und zu prüfen, ob du alle deine wichtigen Fähigkeiten genannt hast.
  • Übersichtlichkeit geht vor Gestaltung. Personalverantwortliche sollten schnell die wichtigsten Fakten aus deiner Bewerbung herausfiltern können.
  • Lieber zu wenig als zu viel – beschränke dich auf eine Farbwelt und maximal zwei Schriftarten.
  • Bleibe professionell – Glitzer, Einhörner, aber auch einfach unpassende Symbole oder Schludrigkeitsfehler solltest du vermeiden.

Ob eine kreative Bewerbung bei Personalverantwortlichen ankommt, hängt natürlich von der jeweiligen Branche ab – im Rechts-, Banken- oder Versicherungswesen ist davon eher abzuraten. In vielen anderen Berufsfeldern dagegen kann es ein echter Pluspunkt sein.

Optionale Bewerbungsunterlagen.

Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnisse lassen sich wunderbar durch optionale Bewerbungsunterlagen ergänzen.

Deckblatt.

Das Deckblatt fungiert als „Visitenkarte“ oder „Werbeanzeige“ deiner Bewerbung. Gestalterisch hast du hier unendlich viele Möglichkeiten, aber drei Dinge sollten auf jeden Fall eindeutig erkennbar sein:

  • Überschrift
  • Kontaktdaten
  • Bewerbungsfoto

Zusätzlich dazu kannst du noch einen kleinen Absatz einfügen, der als Teaser für deine restliche Bewerbung dient.

Bedenke aber, dass sich ein Deckblatt nur lohnt, wenn es nicht nur dekoratives Beiwerk ist, sondern ein bestimmtes Ziel verfolgt. Alle Details und Vorlagen findest du in unserem Artikel zum Deckblatt.

Dritte Seite oder Über-Mich-Seite.

Wie die beiden Synonyme schon sagen, befindet sie sich hinter dem Anschreiben und dem Lebenslauf an dritter Stelle und bietet dir Platz, um Personaler_innen mehr über dich als Person zu erzählen.

Hierbei geht es natürlich nicht darum, einen intimen Einblick in deinen Charakter zu geben, sondern bestimmte Fähigkeiten und Eigenschaften auszuführen, die für die Stelle interessant sein könnten:

  • Soft Skills
  • Fachkenntnisse
  • Motivation
  • Erfolge
  • Besondere Erfahrungen

Die wichtigsten Informationen zu diesem Kurzprofil findest du im Artikel über die Dritte Seite und die Über-Mich-Seite.

Referenzschreiben.

Ein Referenzschreiben ist so ziemlich mit das beste, was dir passieren kann. Zufriedene Kundschaft oder Professor_innen stellen darin deine Kenntnisse und Fähigkeiten in den Vordergrund und rühren so kräftig die Werbetrommel für dich. Was drin stehen sollte:

  • Arbeit/Auftrag
  • Arbeitseinstellung
  • Tätigkeitsschwerpunkte
  • Erworbene Qualifikationen
  • Erbrachte Resultate

Je höher das gesellschaftliche Ansehen der Person, die dir das Schreiben ausgestellt hat, desto besser. Für Selbstständige ist es außerdem ein guter Ersatz für das Arbeitszeugnis, das Freiberufler nicht ausgestellt bekommen.

Empfehlungsschreiben.

Beim Empfehlungsschreiben steht genauso wie beim Referenzschreiben im Mittelpunkt, dass deine Persönlichkeit und Leistung gelobt werden. Der Unterschied ist, dass es sich direkt an eine Kontaktperson richtet und der Inhalt konkret auf die neue Position zugeschnitten ist.

Wer darf Empfehlungsschreiben ausstellen? Theoretisch jede Person, aber folgende Personengruppen sind gute Beispiel:

  • Ehemalige Arbeitgeber (als zusätzliche Empfehlung zum Arbeitszeugnis)
  • Lehrer_innen und Professor_innen (die hohe Reputation ist dein Vorteil)
  • Trainer_in/Betreuer_in (insbesondere bei wenig Berufserfahrung Gold wert)

Arbeitsproben.

Bei der Auswahl der Arbeitsproben geht es nicht nur darum, deine besten Arbeiten auszuwählen, sondern auch die, die am besten zum neuen Job passen.

Wenn Arbeitsproben in der Stellenanzeige gefordert sind, dann solltest du dir bewusst sein, dass die Präsentation des Ganzen im Vordergrund steht. Je nach Arbeitsprobe bieten sich unterschiedliche Darstellungsarten an. Manche Bewerber_innen präsentieren sie sogar auf einer eigenen Bewerberhomepage. Wenn du Belegexemplare zu einem Bewerbungstermin mitbringst, sollten sie in tadellosem Zustand sein.

Bei der Auswahl der Arbeitsproben hast du größere Chancen, wenn sie etwas mit dem Produkt oder dem Thema des Unternehmens zu tun haben, bei dem du dich bewirbst. Weitere Proben deines Könnens kannst du dann noch zusätzlich einreichen, um deine Bandbreite und größere Flexibilität zu zeigen.

Im Ausland bewerben.

Ob Auslandssemester, Work & Travel oder internationales Trainee-Programm – Auslandserfahrung ist eine gefragte Kompetenz. Im Ausland arbeiten hat aber nicht nur berufliche, sondern auch persönliche Vorteile für dich:

  • kulturellen Horizont erweitern
  • Sprachkenntnisse erweitern
  • andere Arbeitsweisen kennenlernen
  • Mut, Flexibilität und Organisationstalent beweisen
  • Lebenslauf aufwerten

Bewerbungen im Ausland bergen jedoch eine Vielzahl von Tücken. Erfahre hier, welche gängigen Fehler man bei der Auslandsbewerbung unbedingt vermeiden sollte und was es sonst noch zu beachten gilt:


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