Lebenslauf schreiben: Schritt für Schritt erklärt mit Vorlagen.

Lebenslauf schreiben: Schritt für Schritt erklärt mit Vorlagen.

Der Lebenslauf ist das zentrale Dokument deiner Bewerbung. Er zeigt Personalverantwortlichen auf einen Blick, welche Ausbildung und Voraussetzungen du für eine Stelle mitbringst. Absolventa zeigt dir Schritt für Schritt, wie du den perfekten Lebenslauf schreibst und bietet dir passende Muster und Vorlagen, die du dir kostenlos herunterladen kannst.

Lebenslauf schreiben: Schritt für Schritt erklärt mit Vorlagen.

Der Lebenslauf ist das zentrale Dokument deiner Bewerbung. Er zeigt Personalverantwortlichen auf einen Blick, welche Ausbildung und Voraussetzungen du für eine Stelle mitbringst. Absolventa zeigt dir Schritt für Schritt, wie du den perfekten Lebenslauf schreibst und bietet dir passende Muster und Vorlagen, die du dir kostenlos herunterladen kannst.

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Lebenslauf-Muster zum Download.

Du weißt nicht genau, wie dein tabellarischer Lebenslauf aussehen soll, willst aber so wenig Zeit wie möglich dafür aufwenden? Dann haben wir etwas für dich: Unsere Lebenslauf-Muster, die du kostenlos als PDF oder Word-Datei herunterladen kannst.

Unsere Muster und Lebenslauf-Vorlagen bieten sich für jede Branche an, denn du kannst beim Design zwischen klassisch, modern und originell wählen. Sie passen für deine Bewerbung beim Traditionsunternehmen also genauso wie für ein hippes Start-up oder einem zukunftsweisenden Technologiekonzern.

Das Herunterladen einer Lebenslauf-Vorlage als Word-Datei oder PDF spart dir viel Arbeit, die du in dein persönliches Profil und die Formulierungen deiner individuellen Kenntnisse stecken kannst. So wird dein tabellarischer Lebenslauf mithilfe unserer Muster und Lebenslauf-Vorlagen zum Erfolg!

! Achtung

Die kostenlose Lebenslauf-Vorlage solltest du natürlich nicht 1:1 übernehmen, sondern auf dein persönliches Profil inklusive Werdegang und Erfahrungen anpassen.

Lebenslauf schreiben: Die wichtigsten Informationen.

Der Lebenslauf, auf Englisch auch Curriculum Vitae (CV) , bildet übersichtlich den bisherigen schulischen und beruflichen Werdegang mit allen relevanten Informationen und Leistungen von Bewerber_innen* ab. Für Personaler ist der Lebenslauf somit, noch vor dem Anschreiben und ggf. dem Bewerbungsfoto, das wichtigste Dokument deiner Bewerbung. Viele nutzen ihn, um sich einen ersten Eindruck von deiner Berufserfahrung und deinen Qualifikationen zu verschaffen und machen davon nicht selten sogar abhängig, ob sie überhaupt noch das Anschreiben lesen.

Da sich unsere Lebenslauf-Vorlagen sowohl an verschiedenen Branchen, als auch am Bedürfnis der Personaler nach Übersichtlichkeit orientieren, sind sie für deine Bewerbungsunterlagen perfekt geeignet. Damit steht dir also auf deinem Weg zum Wunsch-Job nichts mehr im Weg.

Im Folgenden beantworten wir dir die wichtigsten Fragen zum Thema Lebenslauf in deiner Bewerbung.

1. Welche Arten von Lebensläufen gibt es?

Es gibt drei Arten von Lebensläufen, die für deine Bewerbungsunterlagen relevant sein können. Inhalt und Aufbau sind dabei, unabhängig vom gewählten Layout, annähernd gleich.

Die gebräuchlichste Form ist ein tabellarischer Lebenslauf. Sofern die ausgeschriebene Stelle nichts anderes fordert, solltest du dieses Layout für deine Bewerbungsunterlagen wählen.

2. Was ist beim Inhalt zu beachten?

Ein tabellarischer Lebenslauf ist vollständig, aussagekräftig, fehlerfrei, strukturiert und übersichtlich. Auf den ersten Blick müssen Personaler sehen können, wer du bist, welche Erfahrungen du bisher schon gesammelt hast und welche Kenntnisse und Qualifikationen du für den Job mitbringst.

3. An welcher Stelle kommt der Lebenslauf in die Bewerbungsmappe?

Aufbau deiner Bewerbung:

  • Deckblatt (optional)
  • Anschreiben
  • Lebenslauf
  • relevante Zeugnisse

In deinen Bewerbungsunterlagen fügst du den Lebenslauf also direkt nach dem Deckblatt und Anschreiben, aber vor den Zeugnissen, ein.

4. Wie viele Seiten sollte ein Lebenslauf haben?

Dein tabellarischer Lebenslauf sollte nicht länger als eine, maximal zwei, DIN-A4-Seiten lang sein. Eine allgemeine Faustregel: So kurz wie möglich, so lang wie nötig. Kein Personaler möchte viel Zeit für das Lesen deines Lebenslaufs aufwenden.

Personalverantwortliche nehmen sich durchschnittlich 43 Sekunden Zeit, um den Lebenslauf der Bewerber zu lesen.
StepStone Österreich & mindtake, 2018

Du musst also mit einem strukturierten und klaren Aufbau dein persönliches Profil und deine Berufserfahrung auf den ersten Blick ersichtlich machen.

5. Welches Design soll ich benutzen?

Die Struktur für einen tabellarischen Lebenslauf ist ziemlich streng festgelegt, aber beim Layout kannst du zwischen drei verschiedenen Designs wählen:

  • klassisch
  • kreativ
  • modern

Welches Design du für deine Bewerbungsunterlagen wählst, hängt von der jeweiligen Branche des Arbeitgebers ab. In Konzernen oder im Bankwesen zum Beispiel sollte deine Bewerbung eher klassisch aussehen, in Start-Ups oder der Tech-Branche kann das Design aber auch gern kreativ oder modern sein.

Unternehmen im Bereich IT & Development:

Aber selbst, wenn du eine kreative Bewerbung erstellen möchtest, verzichtest du besser auf übertriebene Farben und zu viele Schriftarten. Die lenken nur ab und am Ende beantwortest du vor lauter Farben und Schriftarten gar nicht die essenziellen Fragen, die sich Personaler für die Auswahl der Bewerber stellen. Beschränke dich also auf maximal zwei Schriftarten – eine für den Fließtext und eine Schmuckschrift für die Überschriften zum Beispiel – und konzentriere dich auf Farben aus einer Farbfamilie.

Die richtige Struktur und das passende Layout einer Bewerbung sind essenziell. Deshalb findest du in der folgenden Liste spezifischere Tipps für deine Bewerbungsunterlagen und kostenlose Bewerbungsvorlagen für die jeweilige Branche.

Lebenslauf Muster Infos zum Berufsfeld Stellenangebote
Vorlage für Ingenieure Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage fürs Finanzwesen Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für ITler Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für Marketing Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für Berater Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für Vertriebler Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für Designer Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für Personaler Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für Logistiker Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für Naturwissenschaftler Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage fürs Gesundheitswesen Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage fürs Rechtswesen Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für Assistenten der Geschäftsführung Zu den Infos Zu den Jobs
Vorlage für Geisteswissenschaftler Zu den Infos Zu den Jobs

Lebenslauf schreiben: der Aufbau.

  • Kontaktdaten
  • Persönliche Angaben
  • Schule, Ausbildung, Studium (anti-chronologisch)
  • Praxiserfahrung, Berufserfahrung (anti-chronologisch)
  • Kenntnisse, Zusatzqualifikationen
  • Interessen, Hobbys

Kontaktdaten und persönliche Daten.

Positioniere deine persönlichen Daten im Lebenslauf so, dass Personaler sie sofort entdecken – entweder in der Kopfzeile, neben dem Bewerbungsfoto, oder auf dem Deckblatt, wenn du eins hast. Die wichtigsten Kontaktdaten sind:

  • Vor- und Nachname
  • Postalische Adresse (Straße, Hausnummer, PLZ, Ort)
  • Telefonnummer (unter der du am besten zu erreichen bist)
  • E-Mail-Adresse

Auf Angaben zur Religion oder deinen Eltern solltest du im Lebenslauf verzichten. Zu deinen persönlichen Daten sollten jedoch folgende gehören:

  • Geburtstag (tt.mm.jjjj)
  • Geburtsort
  • Staatsangehörigkeit (wenn du dich in einem anderen Land bewirbst)

Schule, Ausbildung und Studium.

Jetzt geht es richtig los mit dem tabellarischen Lebenslauf: Hier kannst du etwas zu deiner bisherigen Ausbildung schreiben (letzter Schulabschluss, Berufsausbildung und/oder Studium). Wichtig ist, dass du mit deinem letzten Ausbildungsabschluss beginnst. Es gibt zwar auch den chronologischen Lebenslauf, aber im Normalfall sollte die Reihenfolge anti-chronologisch sein – die aktuellste Station ist also ganz oben zu lesen.

Die folgende Tabelle gibt dir Muster dafür vor. Dabei steht links der Zeitraum der Ausbildung, zum Beispiel 10/2018 – 02/2021, und rechts die Beschreibung sowie alle weiteren Angaben und Tipps für den Inhalt.

STATION ANGABEN BEMERKUNG
SCHULISCHER WERDEGANG Zeitraum
Ort
Schulform
Name der Schule
Abschlussnote
Die Arbeitgeber sind in der Regel nur am letzten Schulabschluss interessiert, zum Beispiel dem Abitur. Die Grundschule spielt keine Rolle.

Ausnahme: Du bist in einem anderen Land aufgewachsen. Dann ist es eine interessante Information, denn es zeugt von Auslandserfahrung, Internationalität, interkultureller Kompetenz und Sprachkenntnissen.

Wenn die Leistungskurse im Abitur im direkten Bezug zur angestrebten Position stehen, kannst du sie hier auch anführen.
BERUFSAUSBILDUNG Zeitraum
Berufsausbildung/Berufsbezeichnung
Inhaltliche Schwerpunkte
Verantwortungsbereich
Ausbildungsbetrieb
Abschlussnote
Betone die Schwerpunkte deiner Berufsausbildung besonders, sofern sie in Bezug zur angestrebten Stelle stehen.
STUDIUM Zeitraum
Name des Studiengangs
Studienschwerpunkte
Abschluss
Titel und Note der Abschlussarbeit
Gesamtnote
Studienschwerpunkte sollten hauptsächlich angegeben werden, wenn diese in Bezug zur angestrebten Position stehen.
PRAXISERFAHRUNG Zeitraum
Titel und Position der Stelle
Abteilung und Unternehmen
Hauptaufgaben in Stichpunkten
Als Berufseinsteiger hast du in der Regel recht wenig Praxiserfahrung. Darum kannst du hier neben deinem beruflichen Werdegang alle deine bisherigen Praktika und Nebenjobs angeben, vor allem, wenn sie einen Bezug zum gewünschten Job haben.

Wenn du schon über mehrjährige Berufserfahrung verfügst, brauchst du deine Praktika nicht mehr im Lebenslauf auflisten. Das ist nur dann sinnvoll, wenn du in einen anderen Bereich wechseln möchtest.

Kenntnisse, Qualifikationen und Interessen.

Kenntnisse, Zusatzqualifikationen und Hobbys sind wichtige Inhalte in deinem Lebenslauf. Hier einige Beispiele:

  • Sprachkenntnisse
  • Computer- und EDV-Kenntnisse (z. B. Microsoft Office, Photoshop oder sogar eine Programmiersprache)
  • Auslandserfahrung
  • Instrument, Gesang
  • sportliche Aktivitäten, Mitgliedschaft in Vereinen
  • ehrenamtliche Tätigkeiten

! TIPP

Die Struktur deines Lebenslaufs sollte übersichtlich und deine Zwischenüberschriften prägnant sein. Die Überschrift „Sonstiges“ ist vielen Personalern in einem Lebenslauf zu allgemein und lässt deine Qualifikationen weniger wichtig erscheinen.

Zusatzqualifikationen

Bei Angaben der Software- und Sprachkenntnisse in der Bewerbung sollte man auch gleichzeitig eine Einschätzung seiner jeweiligen Fähigkeit vornehmen. Formulierungen könnten zum Beispiel sein: „Englisch verhandlungssicher, Französisch Grundkenntnisse“. Ist dein Lebenslauf modern oder besonders kreativ gestaltet, kannst du deine Sprachkenntnisse anstatt der ausführlichen Formulierung auch mithilfe von einer Punkte-Skala auflisten.

Icons in der Bewerbung

Auch ein Sprachtest wie der TOEFL („Test of English as a Foreign Language“) können als Nachweis der Sprachkenntnisse angeführt werden.

Angaben zum Führerschein musst du nur angeben, wenn im zukünftigen Job viele Autofahrten wahrscheinlich sind, zum Beispiel als Außendienstmitarbeiter im Vertrieb.

Finde Jobs im Bereich Vertrieb in deiner Nähe:

Interessen und Hobbys

Interessen und Hobbys müssen im Lebenslauf nicht angegeben werden, sie geben den Personalern jedoch die Möglichkeit, sich ein umfassenderes Bild deiner Persönlichkeit zu machen. Achte darauf, dass du nicht zu viele Freizeitaktivitäten angibst. Interessen und Hobbys stehen ganz am Ende deines Lebenslaufs.

Hobbys, auf die du verzichten solltest Hobbys, die du unbedingt angeben solltest
Auch wenn du vielleicht gerne auf Partys gehst, solltest du „Feiern“ lieber nicht als Hobby in deinem Lebenslauf angeben Aktivitäten, die zeigen, dass du auch in deiner Freizeit Verantwortung übernimmst, wie zum Beispiel Ehrenämter oder Engagement in Vereinen.
Besonders passive Interessen wie Fernsehen, Kino oder Computerspiele machen ebenfalls keinen guten Eindruck. Interessen, die in Verbindung mit dem angestrebten Beruf stehen, kommen besonders gut an. Wenn du dich zum Beispiel in der Automobilbranche bewirbst und dich privat besonders für Autos interessierst, solltest du das auch angeben.

! TIPP

Für deine Interessen gilt: Wähle auch hier eine prägnante Überschrift wie „Interessen und Hobbys“, „Engagement“ oder „Freizeitaktivitäten“.

Ans Ende deines Lebenslaufs setzt du übrigens keine Unterschrift. Die einzige Unterschrift in deiner gesamten Bewerbung taucht in deinem Bewerbungsschreiben auf.

Lücken im Lebenslauf.

Lücken gilt es zwar im Lebenslauf zu vermeiden, aber unter einer Dauer von bis zu sechs Monaten sind sie oft unproblematisch. Es gibt heutzutage kaum Personaler, die erwarten, dass Bewerber seit ihrem Studium oder der Ausbildung durchgängig beschäftigt waren und daher keine Lücke im Lebenslauf auftaucht.

Viele Arbeitgeber begrüßen es sogar, wenn jemand nicht immer nur in einem Bereich tätig war, sondern vielfältige Erfahrungen gesammelt hat. Das spricht für den Blick über den Tellerrand, genauso wie für Innovationskraft und den Mut, neue Wege einzuschlagen. Deshalb: Mut zur Lücke! Allerdings musst du damit rechnen, dass Personaler nach genau dieser Lücke fragen und solltest deshalb eine gute Erklärung parat haben.

Wenn man sich als arbeitssuchend gemeldet hat, kann man das ruhig so schreiben. Hier kannst du, wenn du es schlau anstellst, sogar punkten: Längere Phasen der Arbeitslosigkeit sollte man sinnvoll nutzen, indem man sich zum Beispiel Fachwissen aneignet, Sprachkurse absolviert oder größere Reisen unternimmt. Wenn der Arbeitgeber fragt, was man in dieser Phase gemacht hat, kann man auf seine gewonnenen Erfahrungen verweisen – idealerweise mit einem roten Faden, der zum Stellenangebot passt.

Anonymisierte Bewerbung: Pro & Contra.

Diskriminierung im Bewerbungsverfahren zu verhindern, ist sinnvoll und wichtig. Laut dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) sollten am besten keine persönlichen Informationen wie zum Beispiel Name, Alter, Herkunft, Geschlecht und die Adresse aus den Unterlagen der Bewerber erkenntlich werden. Diskriminierende Selektionsmuster der Personaler werden so vermieden.

Das anonymisierte Bewerbungsverfahren hat jedoch nicht nur Vorteile. Hier findest du alle Vor- und Nachteile der anonymisierten Bewerbung:

PRO CONTRA
Eine anonymisierte Bewerbung sorgt für Chancengleichheit. Ausschließlich Qualifikation und Motivation entscheiden so über den Erfolg einer Bewerbung. Eine anonymisierte Bewerbung bekämpft das Symptom, aber nicht die Ursache der Diskriminierung.
Personaler werden zum Umdenken gezwungen: Sie laden schneller zum Vorstellungsgespräch ein und gehen offener in das Interview. Ggf. verschieben sich diskriminierende Tendenzen im Laufe des Bewerbungsprozesses lediglich nach hinten.
Andere Länder wie Schweden, Frankreich, die Schweiz und Belgien haben bereits positive Erfahrungen mit der anonymen Bewerbung gesammelt und sie teilweise sogar gesetzlich verankert. Es entstehen unnötige Kosten und ein größerer bürokratischer Aufwand für Unternehmen: Bewerber und Unternehmen zahlen mehr und investieren wertvolle Zeit, ohne eine greifbar bessere Aussicht auf die Stelle bzw. passende Mitarbeiter zu haben.
Das anonyme Bewerbungsverfahren kann dem allgemeinen Fachkräftemangel und dem Abwandern von Fachkräften mit Migrationshintergrund entgegensteuern. Anonymisierung ist zwecklos: Alter lässt sich anhand des Werdegangs schätzen, Name und Geschlecht lassen sich oft anhand der E-Mail-Adresse festmachen. Im Anschreiben wird durch den Stil und weitere Informationen klar, wo jemand herkommt.
Die Öffentlichkeit wird für das Problem der Diskriminierung in der Arbeitswelt sensibilisiert. Es ergeben sich keine Nachteile, aber auch keine Vorteile aus der Anonymisierung. Ein freundliches Lächeln auf einem Bewerbungsfoto ist kein Türöffner mehr.

Bewerbungsfoto ja oder nein?

Einige Arbeitgeber verlangen ganz bewusst kein Bewerbungsfoto mehr und schreiben das auch ausdrücklich in die Stellenanzeige. Dann solltest du besser darauf verzichten. Steht nichts zum Bewerbungsfoto geschrieben, ist es dir überlassen, ob du eins einfügst oder nicht. Fühlst du dich damit nicht wohl, darf dich niemand deshalb benachteiligen – es besteht nämlich keine Pflicht, ein Bewerbungsfoto in deine Bewerbung einzufügen. Allerdings punktest du mit einem sympathischen Lächeln eben doch manchmal.

Checkliste: der professionelle Lebenslauf.

Ob dein tabellarischer Lebenslauf alle Kriterien erfüllt und alle wichtigen Punkte und Stationen enthält, findest du in folgender Checkliste. Stelle dir folgende Fragen:

Frage Check?
Hast du die richtige Lebenslauf-Vorlage (Bewerbungsmuster) für deine Branche gewählt?
Hast du das richtige Layout des Lebenslaufs (z. B. tabellarisch, nicht-anonymisiert) gewählt?
Sind alle Kontakt- und persönlichen Daten aktuell und richtig positioniert?
Hast du alle relevanten Angaben zu Schule, Studium und Berufsausbildung anti-chronologisch aufgeführt?
Hast du Kenntnisse und Zusatzqualifikationen inklusive Einschätzung angegeben?
Hast du relevante Interessen und Hobbys aufgeführt?
Hast du die Lücken im Lebenslauf mit Erfahrungen gefüllt?

Wenn du diese Punkte beim Erstellen deines Lebenslaufs beherzigst und unsere kostenlose Lebenslauf-Vorlage benutzt, sparst du Zeit und bist professionell für die Jobsuche vorbereitet.

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