Bewerbung im Bereich Materialwirtschaft.

Die schriftliche Bewerbung muss überzeugen – gleiches gilt für das persönliche Vorstellungsgespräch. Wie du die Schritte zum Job in der Materialwirtschaft meisterst, liest du hier.

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  1. Bewerbungsvorlagen.

    Personaler in der Materialwirtschaft überzeugst du am besten mit einer klassischen oder modernen Bewerbung.

  2. Bestandteile deiner Bewerbung.

    Bis heute gilt: Anschreiben, Lebenslauf und relevante Zeugnisse bzw. Referenzen bilden die Grundpfeiler jeder Bewerbung. Auch ein Deckblatt mit deinen Kontaktdaten und einem professionellen Bewerbungsfoto bietet sich an. Damit erweckst du in der Regel einen positiven ersten Eindruck beim Personaler. Dieser interessiert sich jedoch vor allem für deinen Lebenslauf.

    Der Lebenslauf folgt nach dem Anschreiben und listet in antichronologischer Reihenfolge deine beruflichen Stationen auf – von der Ausbildung zur Fachkraft für Lagerlogistik über Praktika im Einkauf bis zu Werkstudententätigkeiten. Außerdem enthält er Angaben zu Studium und Schule, EDV-Skills, Fremdsprachen und deinen Interessen, die etwas über deine Persönlichkeit verraten. Passt deine Berufserfahrung nicht zum Stellenangebot oder bringst du schlichtweg zu wenig davon mit, kann ein überzeugendes Anschreiben dir trotzdem noch das Vorstellungsgespräch verschaffen.

    Das Anschreiben.

    Im Gegensatz zum Lebenslauf enthält das Anschreiben nicht vordergründig harte Fakten. Vielmehr dient es als Motivationsschreiben, das den Personaler aufklärt über deine

    • Fachkompetenz,
    • Motivation,
    • Persönlichkeit
    • und Soft-Skills.

    Deine Fachkompetenz führst du immer anhand von Arbeitserfahrungen oder Studienleistungen an. Dadurch belegst du deine Aussagen und schaffst Glaubwürdigkeit. Wichtig ist, dass deine Fähigkeiten immer auf die Anforderungen des Unternehmens ausgerichtet sind. Sprich: Fordert das Bewerberprofil Erfahrungen mit ERP Software, solltest du vor allem deine Toolkenntnisse kommunizieren.

    Und auch deine Persönlichkeit, Motivation und Soft Skills sollten in Zusammenhang stehen und sich immer auf die ausgeschriebene Position bzw. das Unternehmen beziehen. Warum willst du genau zu diesem Arbeitgeber? Welche Gemeinsamkeiten, Visionen oder Ziele teilt ihr? Für viele Personaler haben auch die richtigen Soft Skills Gewicht bei der Frage, ob du den jeweiligen Beruf in der Materialwirtschaft meistern kannst. Zu den wichtigsten Soft Skills gehören hier:

    • Verhandlungsgeschick
    • Team- und Kommunikationsfähigkeit
    • Lösungsorientierter Arbeitsstil
    • Strukturierte Arbeitsorganisation
  3. No-Gos in der Bewerbung.

    Durch eine übersichtliche Struktur und die Konzentration auf relevante Fakten kannst du mit deinem Lebenslauf viel richtigmachen. Dein Anschreiben gewinnt dagegen durch das Anführen überzeugender Argumente, deiner persönlichen Motive und der notwendigen, belegbaren Fähigkeiten an Erfolgschancen. Doch wo viel Potenzial liegt, kann auch viel schiefgehen. Deshalb solltest du folgende No-Gos in deinem Bewerbungsschreiben vermeiden.

    Falsche Versprechen: Gib in deiner Bewerbung nur die Fähigkeiten an, die du tatsächlich mitbringst. Spätestens im Job bzw. in der Probezeit fällt auf, ob deine Versprechen sich bewahrheiten.

    Enorme Gehaltsansprüche: Wird in der Stellenanzeige explizit nach deinen Gehaltsvorstellungen gefragt, solltest du einen Wert angeben, der sich am Durchschnittsgehalt in der Materialwirtschaft orientiert.

    Fehler: Grammatik, Rechtschreibung und Ton müssen stimmen – hier gibt es keine zwei Meinungen. Denn Fakt ist: Bei einigen Unternehmen ist schon nach einem einzigen Fehler Schluss.

    Selfies: Auf dein Deckblatt gehört in jedem Fall ein professionelles Bewerbungsfoto. Für einen guten ersten Eindruck lohnt sich die Investition.

  4. Typische Fragen im Vorstellungsgespräch.

    Haben deine Bewerbungsunterlagen gefruchtet, folgt in aller Regel die Einladung zu einem persönlichen Kennenlernen – oft in Form eines Vorstellungsgespräches. Zwar bleibt jedes Gespräch grundsätzlich individuell, allerdings lassen sich bestimmte Fragetypen kennzeichnen, die gerne gestellt werden. Hier ein Überblick:

    Fragetyp Beispielfragen
    Kompetenzfragen Welche Planungsprobleme der Supply Chain können bei uns auftreten?
    Was versteht man unter einer Push- oder Pull-Koordination?
    Wie definiert sich eine robuste Planung?
    Motivationsfragen Warum möchten Sie zu uns?
    Was wissen Sie von uns?
    Mussten Sie in ihrem alten Job Überstunden machen?
    Persönlichkeitsfragen Welche Charaktereigenschaft eines Kollegen würde Ihrer Meinung nach die Zusammenarbeit behindern?
    Arbeiten Sie eher pünktlich oder sauber?
    Wie tragen Sie dazu bei, die Teamatmosphäre bei uns zu stärken?
    Stressfragen Warum haben Sie nicht etwas Fachverwandtes studiert?
    Haben Sie sich noch woanders beworben?
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