Brutto-Netto-Rechner

Was bleibt übrig vom Gehalt?

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Steuern & Abgaben

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Bruttolohn 0,00 €
Lohnsteuer -0,00 €
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Kirchensteuer -0,00 €
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Arbeitslosenversicherung -0,00 €
Krankenversicherung -0,00 €
Pflegeversicherung -0,00 €
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Weitere Angaben gesamt 0,00 €
Alle Abzüge 0,00 €

1. Gehalt als Berufseinsteiger

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  • Das Gehalt als Hochschulabsolvent ist verglichen mit den meisten anderen berufsqualifizierenden Abschlüssen am höchsten.
  • Das durchschnittliche Einstiegsgehalt von Absolventen mit Masterabschluss liegt 2017 bei 46.000 Euro brutto und bei Bachelor-Absolventen bei 43.000 Euro brutto.
  • Dennoch gibt es hinsichtlich der Fachrichtung und Branche beträchtliche Unterschiede bei den Gehältern für akademische Berufseinsteiger:
Einstiegsgehalt hochschulabsolventen

Quelle: statista.de (2017): http://de.statista.com/statistik/daten/studie/183075/umfrage/einstiegsgehaelter-fuer-hochschulabsolventen-nach-studienrichtung/

Dein Bruttogehalt ist dabei ein guter Vergleichswert. Mit diesen Angaben kannst du schauen, was andere in deiner Branche oder in anderen Bereichen verdienen. Dennoch sagt dein Bruttolohn nur wenig darüber aus, wie viel du am Ende tatsächlich auf dem Konto hast. Denn viele Absolventen sind erstaunt, wie gering plötzlich das hohe Bruttogehalt ausfällt. Der Brutto-Netto-Rechner von ABSOLVENTA schlüsselt dir deswegen auf, was netto auf deinem Konto landet.

Außerdem kannst du den Gehaltsrechner auch nutzen, um Gehaltsverhandlungen vorzubereiten. Hierfür legst du fest, welches Nettogehalt du erreichen willst. Mit dem Netto-Rechner prüfst du dann, welches Bruttogehalt du von deinem Arbeitnehmer fordern musst, um deinen Wunschbetrag zu erhalten.

2. Das bleibt übrig vom Bruttogehalt

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Das Bruttogehalt ist in deinem Arbeitsvertrag festgesetzt. Dabei gibt es keinen Unterschied zwischen Bruttogehalt und Bruttolohn. Von diesem Betrag werden nun verschiedene Steuern und Versicherungen abgezogen. Die Höhe der Abzüge ist dabei in einem festen Prozentsatz festgelegt. Das bedeutet: Je höher dein Einkommen ausfällt, desto höher sind auch die fälligen Beträge.
Nach den Abzügen von deinem Bruttolohn erhältst du dann deinen Nettolohn oder dein Nettogehalt. Dieses Gehalt wird dir ausbezahlt und erscheint auf deinem Konto.

Für die Abzüge von deinem Bruttogehalt spielt es eine wichtige Rolle, in welcher Lohnsteuerklasse du bist. Die Lohnsteuerklasse richtet sich dabei nach deinem Familienstand (ledig, verheiratet, geschieden, getrennt lebend oder verwitwet) sowie danach, ob du Kinder hast bzw. in welcher Lohnsteuerklasse dein/e Ehe- oder Lebenspartner/in ist.

Hier erhältst du einen Überblick über die einzelnen Lohnsteuerklassen:

Lohnsteuerklasse Gilt für folgende Arbeitnehmer:
Lohnsteuerklasse I
  • Ledige
  • Verwitwete ab dem übernächsten Jahr nach dem Tod des Partners
  • Geschiedene
  • Verheiratete oder in Partnerschaft Lebende, die dauernd getrennt sind
  • Verheiratete oder in Partnerschaft Lebende, deren Ehegatte oder eingetragener Lebenspartner in der Bundesrepublik nur beschränkt steuerpflichtig ist
Lohnsteuerklasse II Alleinerziehende, die die Voraussetzungen der Steuerklasse I erfüllen und die zusätzlich den Entlastungsbetrag für Alleinerziehende bekommen
Lohnsteuerklasse III
  • Verheiratete und eingetragene Lebenspartner, die nicht dauernd getrennt leben und nicht die Steuerklasse IV gewählt haben. Der ebenfalls berufstätige Ehepartner oder Lebenspartner erhält dann die Steuerklasse V.
  • Verwitwete bis zum Ende des auf den Tod des Ehegatten/Lebenspartners folgenden Kalenderjahres.
Lohnsteuerklasse IV Verheiratete/verpartnerte Arbeitnehmer, wenn beide Partner unbeschränkt einkommensteuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben. Wenn allerdings für einen Partner die Steuerklasse III gilt, fällt der andere nicht in Steuerklasse IV, sondern in Steuerklasse V.
Lohnsteuerklasse V Steuerzahler, deren jeweils andere Ehegatten oder Lebenspartner in Steuerklasse III sind
Lohnsteuerklasse VI

Arbeitnehmer, die in mehr als einem Arbeitsverhältnis stehen

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Lohnsteuerklasse

3. Alle wichtigen Begriffe zur Gehaltsabrechnung

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Bist du dir bei manchen Begriffen im Netto-Rechner noch nicht ganz sicher, ob du diese richtig verstanden hast? Im Folgenden haben wir ein Glossar mit allen Begriffen, die eine Rolle für den Netto-Rechner spielen, aufgeführt und kurz und verständlich erklärt.

Lohn und Gehalt

Lohn und Gehalt: Egal, ob Lohn oder Gehalt: Beide Begriffe bezeichnen das gleiche. Hierbei handelt es sich um den Betrag, den Angestellte und Arbeiter von ihrem Arbeitgeber für ihre Leistung erhalten. Der Unterschied liegt darin, dass Lohn oftmals auf Grundlage geleisteter Stunden oder produzierter Güter gezahlt wird und deshalb variieren kann. Das Gehalt hingegen ist ein fester Betrag, der unabhängig von der tatsächlichen Arbeitsleistung bezahlt wird und nicht variiert.

>> Mehr Informationen zu Lohn und Gehalt findest du hier

Bruttolohn und -gehalt (btto.):
Der Bruttolohn ist der Betrag, den dir dein Arbeitgeber vor Abzügen und Steuern bezahlt.

Nettolohn (nto.):
Nettolohn bezeichnet den Betrag, den du letztlich nach Steuer- und Beitragsabzügen tatsächlich zur Verfügung hast. Dieser Betrag wird dir auf dein Konto überwiesen.

Steuern

Einkommensteuer (“ESt.”):
Die Einkommensteuer ist eine Steuer, die sich aus der Höhe deines Bruttogehalts ergibt und an den Staat abgeführt wird. Auch Einkünfte aus selbständiger Arbeit fallen darunter. Erhebungsformen der Einkommensteuer sind unter anderem die Lohnsteuer und die Kapitalertragsteuer. Die folgende Tabelle zeigt, welche Eckwerte der Einkommenssteuer im Jahr 2017 gelten:

Jahr 2017
Grundfreibetrag 8.652 €
Einkommenssteuersatz 14 %
Solidaritätszuschlag 5,50 %

Lohnsteuer (“LSt.”):
Die Lohnsteuer musst du auf dein Einkommen aus nicht-selbständiger Arbeit bezahlen. Je höher dein Einkommen ist, desto höher ist auch der Prozentsatz der Steuer. Vom Lohnsteueraufkommen stehen 42,5 % dem Bund, 42,5 % den Ländern und 15 % den Gemeinden zu.

Kapitalertragsteuer (“KESt.”):
Diese Steuer musst du auf Einkünfte aus Kapitalgeschäften zahlen, z.B. Aktienhandel. In der Regel wird die Steuer direkt vom Finanzinstitut erhoben, die das Kapitalgeschäft durchführt.

Kirchensteuer (“KirchSt.”):
Wenn du Mitglied der katholischen oder evangelischen Kirche bist, musst du diese Steuer an die jeweilige Religionsgemeinschaft abführen. Eingetrieben wird sie allerdings vom Finanzamt. In Bayern und Baden-Württemberg beträgt die Kirchsteuer 8 Prozent, in den restlichen Bundesländern 9 Prozent im Jahr 2017.

Solidaritätszuschlag (“Soli”):
Der Solidaritätszuschlag wurde nach der Wiedervereinigung eingeführt und dient der Unterstützung von Infrastrukturprojekten im Osten Deutschlands. Der Solidaritätszuschlag beträgt aktuell 5,5 Prozent des Steuerbetrags aus Einkommen-, Kapitalertrag- und Körperschaftsteuer.
Der Solidaritätszuschlag wird jedoch erst erhoben, wenn die Lohn- oder Einkommensteuer in den Lohnsteuerklassen I, II und IV bis VI mehr als 81 €/Monat bzw. 972 €/Jahr beträgt und in der Lohnsteuerklasse III mehr als 162 €/Monat bzw. 1.944 €/Jahr. Bis zu einem Bruttoeinkommen von etwa 1.444 €/Monat in der Lohnsteuerklasse I und 2.726 €/Monat in der Lohnsteuerklasse III ist kein Solidaritätszuschlag zu zahlen.

Steuerklasse:
Je nach deiner familiären Situation (verheiratet/ledig, Kinder/keine Kinder) kannst du in verschiedene Steuerklassen eingestuft werden. Neben der Höhe des Einkommens ist die Steuerklasse ein weiterer Faktor für den Prozentsatz der Einkommenssteuer.

Freibetrag:
Steuerliche Freibeträge sind Beträge, die von den Steuerabzügen freigestellt sind. Dadurch erhöhen sie deinen Nettobetrag. Es gibt verschiedene Freibeträge, wie den Grundfreibetrag oder Kinderfreibetrag. Auch werden zum Beispiel alleinerziehend, ehrenamtlich arbeitend oder behindertenbetreuend Arbeitnehmer durch Freibeträge steuerlich erleichtert.

  • Grundfreibetrag: Der Grundfreibetrag 2017 beträgt 8.652 Euro pro Person und Steuerjahr, für Ehepaare gilt der doppelte Betrag in Höhe von
    17.304 Euro. Das heißt, wer genau oder weniger als 8.652 Euro im Jahr verdient, muss keine Steuern bezahlen.
  • Kinderfreibetrag: Der Kinderfreibetrag ist ein steuerlicher Freibetrag, von dem du profitierst, wenn du Kinder hast. Im Jahr 2017 beträgt der Kinderfreibetrag 7.248 Euro. Der Kinderfreibetrag kann alternativ zum Kindergeld genutzt werden. Bei der Berechnung der Kirchensteuer und des Solidaritätszuschlags wird der Kinderfreibetrag auf jeden Fall angerechnet.

Versicherungen

Sozialversicherung (SV):
Die Sozialversicherung ist der Oberbegriff für das staatlich geregelte Versicherungssystem in Deutschland. Zur Sozialversicherung gehören einzelne Versicherungen, die die Einwohner vor Risiken wie Krankheit, Pflegebedürftigkeit und Arbeitslosigkeit absichern sollen. Indem jeder Arbeitnehmer und Arbeitgeber durch Beiträge in die Sozialversicherung einzahlt, werden die Risiken von allen getragen und durch Steuermittel finanziert.

Rentenversicherung/ Altersvorsorge (RV):
Zur Rentenversicherung zählen alle Beiträge, die für die staatliche Rente abgeführt werden. Dabei finanziert sich die gesetzliche Rentenversicherung im Wesentlichen durch ein Umlageverfahren. Das heißt, du als Beitragszahler bringst die Renten für diejenigen auf, die schon aus dem Arbeitsleben ausgeschieden sind. Dadurch erwirbst du dir selbst einen Anspruch auf deine eigene (kommende) Rente. Das ist der sogenannte Generationenvertrag. Je länger und je mehr du einzahlst, desto höher wird deine Rente später sein. Der Beitrag der Rentenversicherung betrug 2017: 18,70 Prozent.

Arbeitslosenversicherung (ALV):
Die Arbeitslosenversicherung sichert dich für eine eventuelle Arbeitslosigkeit ab. Solltest du arbeitslos werden, erhältst du von der Arbeitslosenversicherung zeitlich befristet eine Kompensation, um den Einkommensverlust auszugleichen. Dein monatlicher Beitrag hat jedoch auf deren Höhe keinen direkten Einfluss. Die Kompensation bemisst sich an deinem letzten Nettogehalt. Der Beitrag der Arbeitslosenversicherung betrug 2017: 3,00 Prozent (Arbeitnehmer: 1,5 Prozent, Arbeitgeber: 1,5 Prozent)

Krankenversicherung (KV):
Die Krankenversicherung ist eine finanzielle Absicherung, die die Kosten bei Krankheiten, einer Schwangerschaft und Unfällen stemmt. In Deutschland ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass die Einwohner sich in einer gesetzlichen (GKV) oder einer privaten Krankenversicherung (PKV) befinden.
Die Höhe der Krankenversicherung, der sogenannte Krankenversicherungssatz, betrug im Jahr 2017 14,6 Prozent. Dieser enthält sowohl den Arbeitnehmer- als auch den Arbeitgeberanteil. Dazu kommt ein Zusatzbeitrag von aktuell 0,9 Prozent, den du als Arbeitnehmer tragen musst und den die Krankenkassen individuell festlegen können.

Pflegeversicherung (PV):
Die Pflegeversicherung ist eine Pflichtversicherung gegen das Risiko, pflegebedürftig zu werden und wurde erst 1995 eingeführt. Sie dient hauptsächlich der Finanzierung des erhöhten Pflegebedarfs, der vor allem durch die Überalterung der Gesellschaft entsteht. Jede Person, die Mitglied einer gesetzlichen oder privaten Krankenversicherung ist, ist ebenfalls in der Pflegeversicherung pflichtversichert.
Im Jahr 2015 betrug der Beitragssatz der Pflegeversicherung 2,35 Prozent. Für kinderlose Versicherte ab dem 23. Lebensjahr gilt ein Beitragszuschlag von aktuell 0,25 Prozent, den der Arbeitnehmer allein trägt.

Übersicht der Versicherungssätze 2017

Jahr 2017
Rentenversicherung 18,70 %
Arbeitslosenversicherung 3,00 % (Arbeitnehmer: 1,5 %, Arbeitgeber: 1,5 %)
Krankenversicherung 14,6 % + individuellen Zusatzbeitrag von aktuell 0,9 %
Pflegeversicherung 2,35 % + 0,25 % für kinderlose Versicherte ab dem 23. Lebensjahr
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