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Resume: Der amerikanische Lebenslauf

Resume: Der amerikanische Lebenslauf

In Großbritannien spricht man bei einem Lebenslauf von einem „Curriculum Vitae“ (CV), in den USA jedoch von einem „Resume“. Während der Curriculum Vitae ein bis zwei DIN-A4-Seiten umfasst, ist der Resume maimal eine DIN-A4-Seite lang. ABSOLVENTA liefert weitere Infos und hilfreiche Tipps für Bewerber.

Inhalt

  1. Definition Resume
  2. Allgemeine Tipps für das Resume
  3. Resume: der Aufbau
  4. Sprache im Resume

Definition Resume

Beim Resume handelt es sich um eine kurze Darstellung des Werdegangs. Er fasst die wichtigsten Punkte des Lebenslaufes zusam­men. Der große Unterschied zwischen einem Resume und einem CV ist die weniger ausführliche Beschreibung der einzelnen Punkte. Ein CV enthält in der Regel deutlich mehr Fließtext als ein Resume.  

Allgemeine Tipps für das Resume

Das Resume muss immer gezielt auf die anvisierte Stelle zugeschnitten sein. Der Leser muss merken, dass man nicht nur einige Eckdaten auflistet, sondern sich mit dem gewünschten Job auseinandergesetzt hat.

Im Fokus eines Resume steht die Berufserfahrung des Bewerbers. Wie bei einem deutschen Lebenslauf üblich, werden die Daten anti-chronologisch aufgelistet, das heißt bei den Angaben zu Ausbildung und Praxiserfahrung wird das Aktuellste zuerst aufgeführt.

Zwar macht man im Resume auch Angaben zu seiner Ausbildung (Schulabschluss, Berufsausbildung, Studium etc.), aber das wird nur kurz dargestellt. Man geht daher auch nicht genauer auf die einzelnen Schwerpunkte des Studiums ein. Wichtiger sind stattdessen die berufsbezogenen Erfahrungen, die den Kandidaten für den gewünschten Job qualifizieren.

Bewerbungsfotos sind bei einem Resume wie auch bei einem CV tabu, da es in den USA strikte Regelungen bezüglich des Anti-Diskriminierungsgesetzes gibt. Stichwort: anonyme Bewerbung.

Resume: der Aufbau

Eine klare Struktur hilft dabei, die Angaben so darzustellen, dass der HR-Manager die wichtigsten Infos mit einem Blick erfassen kann. Zudem hilft es, mit dem begrenzten Raum auszukommen. Die wichtigsten Daten für ein Resume sind:

Persönliche Daten (in die Kopfleiste)

  • Name
  • Anschrift
  • Telefonnummer(n)
  • E-Mail-Adresse

(Evtl.) Key Skills

Bildung / Education ans Training

  • Höchster Schulabschluss (Schule, Ort)
  • Studium (Universität, Abschluss; Schwerpunkte und Thema der Abschlussarbeit nur angeben, wenn es zur anvisierten Stelle passt und man noch nicht viel Praxiserfahrung vorweisen kann)
  • Weiterbildungen, Zertifikate etc.

Praxiserfahrung / Work Experience

  • Praktika, Jobs etc.
    • in umgekehrt-chronologischer Reihenfolge
    • jeweils inkl. Zeitraum, Firma, Position, stichpunktartige Angaben zu Aufgaben- und Verantwortungsbereichen

Ort, Datum, Unterschrift

Am Ende eines Resumes kann man noch auf den Anhang verweisen. Meist sind das ein Cover Letter (das Anschreiben), Zeugnisse und Bescheinigungen sowie die Letters of Recommendation (bzw. Reference).

Sprache im Resume

Ein Resume muss von Professionalität, Einsatzbereitschaft und Kompetenz zeugen. Um diesen Eindruck mit einer besonders dynamischen Sprache zu erwecken:

  • vermeide ausschweifende Formulierungen
  • verwende Aktiv-Konstruktionen
  • benutze Schlagwörter (greife Schlagwörter aus dem Stellenangebot auf)

Durch die Schlagwörter mag ein Resume auf den ersten Blick etwas plakativ erscheinen. Das ist aber völlig ok. In der Gesamtwirkung bekommt der Leser nämlich den Eindruck, dass man den „Stier bei den Hörnern packt“. Gerade in den USA erwarten die Arbeitgeber Selbstvertrauen, Überzeugungskraft, Enthusiasmus und eine sogenannte „Hands-On-Mentalität“. Bei der Jobsuche in den USA gilt ganz eindeutig: Besser zu sehr von sich überzeugt sein als zu wenig.

Falsche Wortwahl, Rechtschreibfehler und grammatikalische Fehler machen einen schlechten Eindruck. Bevor man seine Bewerbung einreicht, sollte man den Resume daher möglichst von einem Muttersprachlicher Kontrolle lesen lassen.

>> Weitere hilfreiche Tipps für die Bewerbung im Ausland

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