Gehalt im Bereich Design, Gestaltung & Medien.

von
1.416 €
Ø
3.230 €
bis
5.004 €

„Was mit Medien“ gilt nicht als besonders lukrativ, doch wie sieht es wirklich aus mit dem Einstiegsgehalt in den Bereichen Design, Gestaltung und Medien? Hier bekommst du einen Überblick und erfährst, was genau deinen Verdienst beeinflusst.

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  1. Gehälter in der Medien- und Kreativbranche.

    Design

    • Mediengestalter: 30.008 Euro. Da Mediengestalter ein reiner Ausbildungsberuf ist, verdienst du im Schnitt weniger, als als studierter Designer hättest.
    • Grafikdesigner: 32.198 Euro. Hast du einen Bachelor oder Master in Design, steigt dein Gehalt dementsprechend.
    • UX Designer: 42.485 Euro. Als UX Designer konzentrierst du dich nicht nur auf das Gestalterische, sondern vor allem auf die Zielgruppe und die Usability. Dementsprechend wachsen die Anforderungen und damit auch das Gehalt.
    • Frontend Designer: 47.714 Euro. Hast du zudem IT-Skills und kannst programmieren, rutscht du eine Gehaltsklasse höher.

    Modebranche

    • Store Manager: 55.495 Euro. Hier kommt es sehr darauf an, welche Größe dein Team hat und wie viel Budget du verwaltest. So kann es auch sein, dass du bereits als Trainee bei einem international erfolgreichen Modehaus sehr gut verdienst.
    • Fashion Buyer: 56.152 Euro. Als Einkäufer steigst du mit 40.000 im Durchschnitt ein und kannst auf über 70.00 Euro Monatsgehalt hochklettern.
    • Modedesigner: 35.748 Euro. Modedesigner klingt glamourös. Aber je nachdem, ob du Modedesign studiert hast oder eine Ausbildung gemacht hast, fängst du erstmal unten an und arbeitest Designern zu, bevor du selber Kollektionen entwirfst. Hast du es einmal geschafft, sind deinem Gehalt kaum Grenzen gesetzt. Einsteigen wirst du erstmal mit 22.000 bis 30.000 Euro Jahresgehalt.
    • Modejournalist: 52.584 Euro. Als Journalist fängst du meistens ebenfalls klein an und arbeitest dich von Praktikum über Volontariat bis im Idealfall zu einer Festanstellung hoch. So kann dein Gehalt am Anfang deiner Karriere bei nur 24.000 Euro liegen.
    • Visual Merchandiser: 36.312 Euro. Da es sich hierbei um einen Ausbildungsberuf handelt, liegt dein Gehalt unter dem eines studierten Einsteigers in der Mode.

    Film, Funk & Fernsehen

    • Fernseh-/Rundfunkredakteur: 45.330 Euro. Auch hier gilt: Versuche, als Volontär einen Fuß in die Tür zu bekommen und erstmal auch mit wenig Gehalt klarzukommen.
    • Video Content Manager: 38.349 Euro. Die Videoproduktion hat eine große Zukunft – immer mehr Websites nutzen das Bewegtbild als Content, zum Beispiel für Erklärvideos oder witzige Sequenzen für Social Media.
    • Moderator: 67.741 Euro. Je höher der Bekanntheitsgrad, desto höher wird natürlich auch dein Verdienst – so kommt das beeindruckende Durchschnittsgehalt zustande.
    • Kameramann & Cutter: 38.746 Euro. Oft übst du beide Berufe, denen eine Ausbildung zugrunde liegt, aus.
    • Marketer: 40.641 Euro. Auch große Fernsehsender oder Produktionsfirmen brauchen ein Marketing-Konzept. Dein Gehalt steigt mit Budget- und Personalverantwortung.
    • Chef vom Dienst: 87.666 Euro. Als Chef vom Dienst hast du das letzte Wort beim Radio oder Fernsehen, den Gesamtüberblick sowie viel Verantwortung – und damit ein hohes Gehalt.
  2. Das beeinflusst dein Medien Gehalt.

    1. Standort: Im Süden – Baden-Württemberg und Bayern – und im Westen – vor allem in Hessen – sind die Gehälter im Allgemeinen höher als im Osten.

    2. Unternehmensgröße: Beim bundesweiten Privatsender verdienst du mehr als beim Regionalfernsehen, im Startup gibt es weniger Gehalt als im Konzern – die Anzahl der Mitarbeiter sagt viel über deinen Verdienst aus.

    3. Erfahrung: Machst du verschiedene Karrierestufen durch, zum Beispiel vom Junior Marketing Manager zum Senior Marketing Manager, steigt auch dein Gehalt an. Stehst du in der Öffentlichkeit, hast du eine sehr gute Verhandlungsbasis. Im Durchschnitt steigert sich dein Gehalt im Bereich Medien, Gestaltung und Design von 17.000 Euro auf 60.000 Euro innerhalb von zehn Jahren.

  3. Gehalt in der Selbstständigkeit.

    In manchen Bereichen in der Medien- und Kreativbranche bietet sich Selbstständigkeit an, wie zum Beispiel im Modedesign, als Moderator, als Journalist oder Grafikdesigner. In all diesen Berufen wirst du oft punktuell benötigt, weswegen es wenige Festanstellungen und viele Möglichkeiten für Freelancer gibt. Bei deinen Tages- oder Stundensätzen orientierst du dich am Markt, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Auch pro Auftrag kannst du verhandeln – hier gilt es, den Aufwand so einzuschätzen, dass du am Ende nicht viel mehr Zeit reinsteckst, als du ausbezahlt bekommst. Wichtig ist, in brutto und netto zu denken, da als Freelancer die Steuern nicht automatisch abgezogen werden.

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