Infos im Bereich Naturwissenschaften & Forschung.

Infos im Bereich Naturwissenschaften & Forschung.

Auf dem Arbeitsmarkt haben Naturwissenschaftler nahezu aller Fachrichtungen hervorragende Chancen. In welchen Bereichen du in den Naturwissenschaften durchstarten kannst und wie deine Aufgaben in der Forschung aussehen, erfährst du hier.

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  1. Definition Naturwissenschaften.

    Die Naturwissenschaften und die Forschung erforschen mithilfe von analysierenden, messenden und vergleichenden Methoden die Phänomene der Natur und legen damit den Grundstein für die Entwicklung von Produkten und das Testen von Hypothesen. Teilgebiete der Naturwissenschaften sind unter anderem:

  2. Voraussetzungen für naturwissenschaftliche Jobs.

    Auch wenn die Nachfrage nach Naturwissenschaftlern groß ist, haben nicht alle Absolventen die gleichen Erfolgschancen. Während Mathematiker in so gut wie allen Branchen die Voraussetzungen erfüllen, haben es Biologen schwerer: Sie werden vorrangig in molekularbiologischen und chemisch-biologischen Schwerpunkten gesucht sowie im Umweltschutz, in der Umweltpolitik und Landwirtschaft. Interdisziplinäre Bachelor- oder Masterabschlüsse wie Biotechnologie oder Chemieingenieurwesen haben hierbei die besten Karriereaussichten.

    Ganz gleich, auf welchen Bereich der Naturwissenschaften du dich spezialisiert hast, immer gefragt sind Skills wie Management- und Präsentationstechniken, Durchhaltevermögen, gute Analysefähigkeiten und eine organisierte Arbeitsweise. Auch spielt Leidenschaft für deinen Themenbereich eine Rolle – vor allem da du in der Forschung tendenziell weniger verdienst als in der freien Wirtschaft.

    Zudem ist Kommunikationstalent gefragt, denn besonders im Labor musst du Teams anleiten und motivieren können. Außerdem sind sehr gute Englischkenntnisse ein Muss, schließlich werden Forschungsergebnisse vorrangig auf Englisch veröffentlicht und viele Pharma- und Chemiekonzerne sind international tätig. Um deine Englischkenntnisse in der Bewerbung zu beweisen, ist nachgewiesene Auslandserfahrung demnach von Vorteil.

    Voraussetzungen für eine Bewerbung als Naturwissenschaftler:

    • Abgeschlossene Ausbildung als Laborant oder Techniker, idealerweise Bachelor, Master oder Promotion in den Naturwissenschaften wie Chemie, Mathe, Physik oder Biologie
    • Strukturierte und organisierte Arbeitsweise
    • Verantwortungsbewusstsein und Leidenschaft
    • Analytische Denkweise und Zahlenverständnis
    • Sehr gute Sprachkenntnisse in Englisch
  3. Aufgaben im Bereich Naturwissenschaften und Forschung.

    Ob als Wissenschaftsredakteur, Lehrer, Forscher und Entwickler, Systemingenieur oder Consultant in der firmeneigenen IT- oder Patentabteilung – die Berufsmöglichkeiten für Naturwissenschaftler sind vielfältig. Ob du direkt in das Berufsleben oder lieber über ein spezielles Trainee-Programm für Naturwissenschaftler einstiegst, bleibt dabei dir überlassen.

    Genau wie deine Karriereperspektiven variieren auch deine Aufgaben. Diese hängen stark von der Branche, deinem akademischen Hintergrund sowie deiner Position ab. Treibst du bei einem Forschungsinstitut zum Beispiel Forschungsgelder ein und verwaltest Budgets, entwickelst du in der Pharmazie die neuesten Medikamente.

    Laborleiter.

    Bevor das neue Medikament auf den Markt kann, vergehen mehrere Jahre im Labor. Hier werden verschiedene Wirkstoffe geprüft und erste Versuche mit Substanzen gemacht. Als Laborleiter sorgst du während der gesamten Forschungszeit für einen reibungslosen Ablauf, planst und koordinierst und trägst vor allem die Verantwortung für die Untersuchungen. Kommt es zur Entwicklung des Medikaments, leitest du die notwendigen Prozesse in die Wege, damit die Entwicklungsabteilung übernehmen kann.

    Lebensmittelchemiker.

    Die Herstellung von Lebensmitteln unterliegt strengen Vorschriften und ist ein anspruchsvoller Prozess. Als Lebensmitteltechnologe sorgst du dafür, dass die Abläufe eingehalten und die Qualität der Produkte sichergestellt werden. Wenn in einem Lebensmittel-Fertigungsbetrieb Schichtarbeit anfällt, sind zum Beispiel durch Nacht- oder Wochenendarbeit Zuschläge drin.

    Chemiker.

    Entscheidest du dich als Chemiker für den Berufseinstieg in der Agrochemie, beschäftigst du dich vorrangig mit der Entwicklung von Saatgut und Pflanzenschutzmittel. Dabei optimierst du chemische Verfahrensstufen, entwickelst neue Produktionsverfahren und unterstützt bei chemischen oder technischen Problemen.

    IT-Consultant.

    Insbesondere im IT-Bereich sind viele Stellen zu besetzen. Bist du als IT-Consultant tätig, analysierst du Geschäftsprozesse, berätst Kunden bei technischen Fragestellungen, interpretierst Daten und entwickelst die notwendige Software.

  4. Die Promotion als Naturwissenschaftler.

    Nach dem Studienabschluss gibt es für Wissenschaftler zwei Wege: Entweder in der Wissenschaft an Hochschulen oder öffentlichen Forschungsinstituten bleiben oder aber in der Wirtschaft einsteigen. Gerade für die Wissenschaft ist eine Promotion Pflicht. Doch dir sollte bewusst sein: Der Weg zur Professur ist lang und befristete Verträge stehen auf der Tagesordnung.

    Für viele geht es deshalb nach der Promotion dann doch als Forscher in die Industrie. Mit dem Doktortitel fällt nicht nur dein Einstiegsgehalt höher aus, du übernimmst auch nicht selten leitende Positionen im Labor. In der Regel folgt die nächste Karrierestufe dann nach drei bis fünf Jahren, wobei du auch in anderen Unternehmensbereichen tätig werden kannst.

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