Infos im Bereich Biologie.

Infos im Bereich Biologie.

Zwar haben es Physiker und Chemiker auf dem Arbeitsmarkt tendenziell leichter, aber auch Biologen haben nach ihrem Abschluss eine Vielzahl an Karrieremöglichkeiten. Welche Voraussetzungen du dafür erfüllen musst und welche Aufgaben auf dich warten, erfährst du hier.

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  1. Definition von Biologie.

    Die Biologie ist die „Lehre vom Leben“ und befasst sich als Naturwissenschaft mit den Lebewesen und den Gesetzmäßigkeiten des Lebens. Was die Wissenschaft der Biologie alles umfasst, zeigen die verschiedenen Disziplinen mit Kurz-Definition:

    Anthropologie: Lehre über den Menschen.

    Botanik: Pflanzenkunde.

    Genetik: Vererbungslehre.

    Entwicklungsbiologie: Lehre von der Entwicklung sämtlicher Lebewesen.

    Evolutionsbiologie: Lehre der Evolutionsbiologie, -mechanismen und -faktoren.

    Humanbiologie: Lehre der Biologie des Menschen & der biologischen Grundlagen der Humanmedizin.

    Mikrobiologie: Wissenschaft der Mikroorganismen.

    Molekularbiologie: Lehre der Moleküle in lebenden Systemen.

    Ökologie: Lehre von den Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und Umwelt.

    Physiologie: Wissenschaft der physikalischen und biochemischen Vorgänge in den Zellen, Geweben und Organen aller Lebewesen.

    Theoretische Biologie: Erforschung mathematisch formulierbarer Ordnungsprinzipien biologischer Systeme.

    Verhaltensbiologie: Wissenschaft vom Verhalten der Tiere, einschließlich des Menschen.

    Zytologie: Zellbiologie.

    Zoologie: Tierkunde.

  2. Voraussetzungen.

    In Anlehnung an die vielfältigen Fachbereiche gibt es verschiedene Biologie-Berufe. Somit musst du nicht immer studiert haben. Möchtest du auch ohne Biologie-Studium in der Medizin-, Pharma-, oder Kosmetikbranche sowie der medizinischen und biologischen Forschung tätig werden, bietet sich eine Ausbildung zum Biologielaboranten an. Dort experimentierst du im Labor und führst Versuchsreihen durch. Dabei kommt es auf Leistungs- und Einsatzbereitschaft, Zuverlässigkeit, eine selbstständige Arbeitsweise und Kritikfähigkeit an.

    Technisches Verständnis, Geschicklichkeit im Umgang mit Versuchsgeräten sowie einen versierten Umgang mit dem Computer solltest du natürlich auch nach deinem Bachelor- oder Masterstudium mitbringen. Um als Biologe in der freien Wirtschaft schnell den Berufseinstieg zu packen, solltest du während des Studium möglichst viel Praxiserfahrung mittels Praktika oder Werkstudententätigkeiten sammeln. Bist du dazu flexibel und auch bereit, zeitweise im Ausland bzw. mit internationalen Forschungsteams zu arbeiten, stehen deine Berufschancen noch besser. Strebst du eine Wissenschaftskarriere an, kommst du um die Promotion nicht herum.

    Ob Ausbildung oder Studium – du solltest in jedem Fall darauf achten, deine Kompetenzen in der englischen Sprache auszubauen und schon möglichst früh eine Spezialisierung anzustreben.

    Voraussetzungen für eine Bewerbung als Biologe.

    • Abgeschlossene Ausbildung als Biologielaborant, idealerweise Bachelor, Master oder Promotion in Biologie, Life Science oder Pflanzenwissenschaften
    • Erste relevante Praxiserfahrung in der Biotechnologie, Pharmazie oder bei einem Forschungsinstitut
    • Beobachtungsgenauigkeit und Sorgfalt
    • Hohe Belastbarkeit und Flexibilität
    • Strukturierte und analytische Arbeitsweise
    • Sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
  3. Aufgaben als Biologe.

    Die Kernaufgabe in der Biologie ist die Beobachtung, Untersuchung und Auswertung von chemischen Substanzen auf Pflanzen und Tiere. Dafür nutzt du verschiedene biotechnische Verfahren unter Einsatz von elektronischen Messgeräten sowie EDV-Systemen. Bei der Untersuchung von Zellen, Zellkulturen, Mikroorganismen, Pflanzen und Tieren arbeitest du in der Regel mit anderen Naturwissenschaftlern im Team zusammen. Auch wenn du also als Biologe die meiste Zeit im Labor verbringen wirst, arbeitest du zusätzlich viel am Computer, um die Ergebnisse zu dokumentieren und analysieren.

    Steigst du stattdessen in das Berufsleben als Analyst mit Schwerpunkt LifeSciences ein, führst du Prozess- und Datenanalysen bei chemischen und pharmazeutischen Herstellern durch, unterstützt bei der Einführung innovativer Technologien wie künstlicher Intelligenz oder entwickelst Strategien für den Umgang mit der Digitalisierung.

  4. Karriere für Biologen.

    Im Anschluss an Ausbildung oder Studium ist ein direkter Einstieg ins Berufsleben in unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern möglich. Dazu zählen unter anderem:

    • Agrarwissenschaften
    • Lebensmittelwirtschaft
    • Lehramt / Lehre
    • Laboranalyse
    • Umweltberatung / Umweltmanagement
    • Pharmazeutische Beratung / Pharmavertrieb
    • Produktzulassung
    • Qualitätssicherung / Qualitätsmanagement
    • Verfahrens- und Produktentwicklung
    • Pharmazie / Pharmakologie / Pharmaberatung

    Hast du die Ausbildung zum Biologielaboranten erfolgreich abgeschlossen, kannst du dich durch Weiterbildungen für eine Leitungs- oder Spezialisierungsfunktion empfehlen. Denkbar wäre zum Beispiel eine Weiterbildung zum Techniker der Biotechnik, mit der natürlich auch dein Gehalt steigt.

    Verschlägt es dich in die Forschung, kannst du als Laborleiter Karriere machen. Hier bist du für den gesamten Forschungsprozess verantwortlich, planst Abläufe und koordinierst die Einsätze. Möchtest du lieber eine wissenschaftliche Karriere einschlagen und strebst eine Professur an, kommst du um die Promotion und befristete Arbeitsverträge nicht herum.

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