Infos im Bereich Mathematik.

Infos im Bereich Mathematik.

Du kannst mit Zahlen und hast dich deswegen für ein Studium der Mathematik entschieden – doch wie geht es danach eigentlich weiter? In welchen Berufen du deine Leidenschaft für Naturwissenschaften ausleben kannst und was du außer Zahlenaffinität dafür brauchst, erfährst du hier.

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  1. Berufsfeld Mathematik.

    Deine Möglichkeiten als Mathematiker sind sehr vielfältig: Egal, was ein Unternehmen im Kern macht, Zahlen spielen zwangsläufig eine Rolle. Das heißt, du kannst als Consultant genauso arbeiten wie als Datenanalyst im IT-Unternehmen, als Aktuar in der Versicherung oder Financial Expert in einer Bank. Dabei sind deine logische Sicht- und deine analytische Denkweise sehr gefragt – Arbeitstage, an denen du mit dem Taschenrechner dasitzt und einfach nur etwas ausrechnest, sind sehr rar gesät. So hast du nicht nur mit Zahlen, sondern auch viel mit Menschen zu tun, sei es als Berater oder als Schnittstelle zu anderen Abteilungen.

    Ein anderer Weg ist, als Wissenschaftler an der Uni zu bleiben oder als Lehrer einzusteigen. In dem Fall lehrst du und brauchst neben deinen fachlichen Kenntnissen die Fähigkeit, komplexe Dinge herunterzubrechen und zu vermitteln.

    Besonders häufig sind Mathematiker in diesen Branchen und Berufsfeldern zu finden:

    • Software- und Telekommunikation
    • Forschung und Entwicklung
    • Banken und Versicherungen
    • Unternehmensberatung
    • Wissenschaft und Lehre
  2. Voraussetzungen für den Berufseinstieg als Mathematiker.

    Im Mathematik-Studium kannst du entscheiden, ob du nach dem Bachelor noch einen Master oder sogar eine Promotion draufsetzt, bevor du dich bewirbst. Gerade bei naturwissenschaftlichen Studiengängen bietet sich das an. Ist dein Berufswunsch schon konkret nach dem Bachelor, kannst du dich nach dem Master auch dahingehend spezialisieren, zum Beispiel in Richtung IT oder Statistik. Während des Studiums solltest du bereits praktische Erfahrungen zum Beispiel in Form von Praktika sammeln.

    Neben deiner Ausbildung brauchst du folgende Kenntnisse und Fähigkeiten, um als Mathematiker erfolgreich ins Berufsleben einzusteigen – oder das Studium überhaupt zu schaffen, denn satte 80 Prozent der Studienanfänger brechen es wieder ab:

    • Logisches, abstraktes und analytisches Denkvermögen
    • Zahlenaffinität
    • Geduld bei komplexen Problemen
    • Ehrgeiz, Dingen auf den Grund zu gehen
    • Belastbarkeit und hohe Frustrationsschwelle
    • Querdenken
    • Komplexität veranschaulichen, zum Beispiel in der Kundenkommunikation
    • Sorgfalt
  3. Typische Aufgaben für Mathematiker in Unternehmen.

    Je nachdem, als was du angestellt bist, können sich deine typischen Tätigkeiten natürlich unterscheiden. In Stellenanzeigen finden sich zum Beispiel folgende Aufgaben:

    • Datenmanagement
    • Analysen, Entwicklung von Strategien und Prozessen und Implementierung
    • Beratung von Kunden
    • Begleitung der digitalen Transformation
    • Verbesserung der Cyber-Security
    • Schnittstellenpflege und Tests
    • Programmieren von Firmwarekomponenten
    • Unternehmensbewertungen und Bilanzierungen
    • Risikomanagement
    • Erstellung von Berechnungslogiken
  4. Berufsaussichten für Mathematiker.

    Unsere Welt wird ständig komplexer – so auch die Anforderungen an Unternehmen. Dementsprechend sind die Karriereaussichten für Mathematiker sehr gut und in den letzten Jahren immer weiter gestiegen. Strebst du eine Führungsposition an, ist ein Master-Abschluss ein Muss. Hast du sogar promoviert, wirkt sich das sehr positiv auf dein Gehalt aus.

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