Gehalt im Bereich Mathematik.

von
3.441 €
Ø
4.866 €
bis
7.604 €

Mit Zahlen kannst du routiniert jonglieren – aber was ist mit der Zahl, die auf deinem Gehaltszettel steht? Was dich als Berufseinsteiger für ein Verdienst erwartet und welche Einflussfaktoren du einberechnen musst, erfährst du hier.

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  1. Einstiegsgehalt als Mathematiker.

    Grundsätzlich wirst du als Mathematiker keine Probleme haben, einen gutbezahlten Job zu finden – im Gegenteil: Dank der hohen Abbruchquote im Studium gibt es nicht die Masse von Absolventen, die auf den Arbeitsmarkt strömt, deswegen bist du sehr gefragt. Großen Einfluss auf deinen Verdienst hat dabei dein Abschluss. Die in Naturwissenschaften beliebte Promotion sorgt für einen ordentlichen Gehaltsschub.

    • Das Durchschnittsgehalt eines Berufseinsteigers in der Mathematik liegt bei 46.583 Euro. Damit liegen Mathematiker unter den Naturwissenschaftlern im soliden Mittelfeld.
    • Mit Master oder Diplom bekommst du mehr Gehalt als mit einem Bachelor-Abschluss.
    • Mit Promotion kann dein Einstiegsgehalt als Mathematiker bis auf 70.000 Euro klettern.
  2. Einflussfaktoren auf das Gehalt eines Mathematikers.

    Neben deinem Abschluss gibt es weitere Kriterien, die dein Gehalt als Mathematiker beeinflussen:

    Der Standort des Unternehmens.

    Je nachdem, wo dein Unternehmen sitzt, kann das großen Einfluss auf dein Gehalt haben – in Hessen, Baden-Württemberg und Bayern sieht es sehr gut aus, während der Osten verdiensttechnisch eher das Nachsehen hat. Die Tabelle zeigt die Gehaltsverteilung im Detail:

    BUNDESLAND GEHALT
    Baden-Würrtemberg 59.343 Euro
    Bayern 57.551 Euro
    Berlin 51.068 Euro
    Brandenburg 42.067 Euro
    Bremen 52.300 Euro
    Hamburg 57.057 Euro
    Hessen 62.187 Euro
    Mecklenburg-Vorpommern 40.898 Euro
    Niedersachsen 49.838 Euro
    Nordrhein-Westfalen 54.124 Euro
    Rheinland-Pfalz 53.535 Euro
    Saarland 50.788 Euro
    Sachsen 42.525 Euro
    Sachsen-Anhalt 41.616 Euro
    Schleswig-Holstein 48.062 Euro
    Thüringen 43.199 Euro

    Quelle: gehalt.de (2018).

    Die Größe des Unternehmens.

    Ob kleines Unternehmen mit 50 Mitarbeitern oder großer Konzern mit mehreren tausend spielt natürlich auch eine Rolle bei deinem Gehalt:

    • Bis 500 Mitarbeiter: 46.872 Euro
    • 501–1.000 Mitarbeiter: 59.364 Euro
    • Über 1.000 Mitarbeiter: 63480 Euro

    Die Branche.

    Grundsätzlich verdienst du in der Regel als Mathematiker in der Wirtschaft besser als in der Wissenschaft. Doch es hängt auch von der Branche ab, in der du dich als Naturwissenschaftler bewegst:

    • Die Top-Branchen für Naturwissenschaftler sind die Chemie-Industrie, Elektrotechnik, Pharmaindustrie, Medizintechnik und der Öffentliche Dienst.
    • Speziell in der Mathematik verdienst du bei Banken und Unternehmensberatungen extrem gut.
    • Weniger bekommst du als Controller in der Buchhaltung.
  3. Gehaltsentwicklung.

    Mit steigender Berufserfahrung geht auch dein Gehalt in die Höhe. Strebst du eine Führungsrolle an, brauchst du dafür mindestens einen Master, verdienst aber auch dementsprechend besser. Grundsätzlich steigt dein Gehalt durchschnittlich von 46.000 Euro bei bis zu zwei Jahren Berufserfahrung auf 90.000 Euro nach zehn Jahren als Mathematiker in der Wirtschaft.

  4. Gehaltsverhandlung im Vorstellungsgespräch.

    Oft musst du bereits in deiner Bewerbung deine Gehaltsvorstellung angeben. Diese bildet dann im Bewerbungsgespräch die Grundlage für die Gehaltsverhandlung. Staple hier weder zu hoch noch zu tief – eine gute Faustregel ist, immer etwas mehr zu verlangen als das, was du gerne haben willst. Überlege dir auch eine realistische Grenze, unter die du auf gar keinen Fall gehen willst – unter Berücksichtigung der oben genannten Einflussfaktoren auf dein Gehalt als Mathematiker.

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