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Bewerbung in den Naturwissenschaften

Naturwissenschaften & Forschung: Infos zum Berufsfeld

Deine Bewerbung als Naturwissenschaftler muss nicht nur einen positiven Eindruck hinterlassen, sondern auch deine Forschungserfahrung in das rechte Licht rücken. Wie das klappt, erklären wir dir hier.

Bewerbungsvorlagen zum Download

Unternehmen im Bereich Naturwissenschaften bevorzugen in der Regel die klassische Bewerbung.

Arbeitgeber aus dem Bereich Naturwissenschaften

Wie schreibe ich eine Bewerbung in den Naturwissenschaften?

An Bewerbungen im Bereich Naturwissenschaften und Forschung werden die gleichen Anforderungen gestellt wie zum Beispiel an Bewerbungen im Bereich Biologie oder Physik: Sie müssen übersichtlich sein, eine klare Struktur aufweisen und am besten aus

  • Anschreiben
  • Lebenslauf und
  • Anlagen

bestehen. Zu den Anlagen gehören vor allem relevante Abschluss- und Arbeitszeugnisse – je nach Fachrichtung kann außerdem eine Forschungs- und Publikationsliste gefragt sein. Optional kannst du deiner Bewerbung ein Titelblatt hinzufügen, auf welchem alle relevanten Daten sowie ein Foto platziert werden.

Bewerbungsschreiben Naturwissenschaften: Bestandteile

Das Anschreiben in deiner Naturwissenschaften Bewerbung sollte nicht länger als eine Seite sein und sich auf das Wesentliche beschränken. Heißt: Hier geht es nicht um eine Wiederholung deines Lebenslaufs. Stattdessen gehst du spezifisch auf deine Berufs- und Forschungserfahrung ein, mittels Praktika, Werkstudententätigkeiten oder einer Promotion, und hebst deine speziellen Fähigkeiten mithilfe von Beispielen hervor, die für die ausgeschriebene Stelle besonders wichtig sind.

Dein Anschreiben sollte folgendem Muster folgen:

Einleitung

In der Einleitung solltest du bereits mit deinem ersten Satz, das Interesse des Personalers wecken. Vermeide deshalb generische Floskeln wie „Hiermit bewerbe ich mich für die Stelle als Naturwissenschaftlerin ...“. Erwähne stattdessen, warum du für die Stelle perfekt geeignet bist.

Hauptteil

Im Hauptteil deines Anschreibens schilderst du ausführlich, welche Kompetenzen du mitbringst und warum das Unternehmen dich einstellen sollte. Vergiss nicht, deine Fähigkeiten und Motivationen zu belegen.

Schluss

Abschließend gehst du auf dein frühmöglichsten Einstiegstermin ein und schilderst auch ggf. deine Gehaltsvorstellungen. Außerdem solltest du erwähnen, dass du dich auf eine Einladung zum persönlichen Vorstellungsgespräch freust. Dann musst du das Anschreiben nur noch „Mit freundlichen Grüßen ...“ beenden und abschließend unterschreiben.

Finde Jobs im Bereich Naturwissenschaften in deiner Nähe:

    Lebenslauf Naturwissenschaften

    Neben deinem Anschreiben kannst du auch mit einem überzeugenden Lebenslauf in deiner Bewerbung punkten. Der Lebenslauf dient dazu, deine wichtigsten Erfahrungen und Stationen auf maximal zwei Seiten festzuhalten. Der Lebenslauf deiner Naturwissenschaften Bewerbung sollte folgende Teile umfassen:

    Bildungsweg

    Deinen schulischen Werdegang schilderst du in anti-chronologischer Reihenfolge, also beginnend mit dem aktuellsten Abschluss, hier wahrscheinlich ein naturwissenschaftliches Studium. Aber auch deinen Schulabschluss oder Ausbildungen solltest du hier wiedergeben.

    Berufserfahrung

    In diesem Abschnitt des Lebenslaufs gehst du auf deine bisherige Berufserfahrung ein, inklusive Werkstudentenjobs oder Praktika. Auch diese Stationen solltest du in einer anti-chronologischen Reihenfolge auflisten. Neben dem Zeitraum der Tätigkeit solltest du auch deine Aufgaben in Stichpunkten auflisten.

    Fähigkeiten

    Hast du im Forschungslabor Anwenderkenntnisse verschiedener EDV-Programme gesammelt, gehört das genauso in den Lebenslauf wie Sprachkenntnisse oder interkulturelle Kompetenzen, die du zum Beispiel durch ein Auslandssemester erworben hast. Betonen solltest du in diesem Teil des Lebenslaufs auch das Thema deiner Forschungs- oder Abschlussarbeit.

    Zwar solltest du den Lebenslauf, genau wie das Anschreiben, an die jeweilige Stelle anpassen, das heißt jedoch nicht, dass du Stationen auslassen darfst. Warst du zwischen Studium und Festanstellung ein halbes Jahr reisen, lohnt sich der Hinweis, da eine selbstorganisierte Reise bestimmte Charaktereigenschaften impliziert.

    No-Gos in der Bewerbung: Das solltest du vermeiden

    Damit du mit deiner Bewerbung in den Naturwissenschaften auch auf allen Ebenen überzeugst, solltest du unbedingt folgende Fehler vermeiden.

    Keine konkreten Ansprechpartner

    Wird in der Stellenanzeige kein konkreter Ansprechpartner genannt, schaue auf dem Unternehmensprofil oder der Karriereseite der Firma nach. Oder noch besser: Du greifst zum Hörer und hast somit eine ideale Einleitung für das Anschreiben gefunden.

    Grammatik- und Rechtschreibfehler

    Lass Freunde, Familie oder Kommilitonen über das Anschreiben schauen, sodass dein Anschreiben fehlerfrei ist.

    Mustervorlagen kopieren

    Muster helfen dir, dein Anschreiben zu strukturieren. Du solltest sie aber niemals eins zu eins kopieren. Passe die Vorlagen daher an die jeweilige Stellenbeschreibung an und fülle sie entsprechend mit Leben.

    Den Doktortitel verwenden

    Bewirbst du dich auf eine naturwissenschaftliche Stelle während du noch promovierst, solltest du beachten, im Anschreiben nicht den Doktortitel anzugeben. Dieser darf offiziell erst verwendet werden, wenn du die Promotionsurkunde in den Händen hältst. Dennoch solltest du auf deine Promotion hinweisen, da sie ein höheres Gehalt bedeuten kann.

    Wo kann ich mich in den Naturwissenschaften bewerben?

    Als Naturwissenschaftlerin kannst du in verschiedensten Umfeldern arbeiten und das nicht nur in einem Labor. Beispielsweise kannst du als Physikerin genauso gut in einem Unternehmen im Ingenieurwesen arbeiten wie in einem Forschungsinstitut. In welcher Branche du letztendlich als Naturwissenschaftler arbeitest, ist also vor allem davon abhängig, in welcher Fachrichtung du dich spezialisierst.

    Vorstellungsgespräch Naturwissenschaften: Fragen

    Hat deine Bewerbung überzeugt, folgt meist das persönliche Kennenlernen. Dabei kann es sich um ein Telefoninterview, Assessment Center oder das Vorstellungsgespräch handeln. Dort erwarten dich nicht nur praktische Aufgaben, sondern auch fachliche sowie persönliche Fragen:

    Fachfragen

    • Warum haben Sie sich in Ihrer Abschlussarbeit für dieses Thema entschieden?
    • Wie bewerten Sie die Entwicklung von Produkt XYZ?
    • Welche Aufgaben haben Ihnen beim Forschungsprojekt XYZ am besten gefallen und wieso?

    Persönliche Fragen

    • Arbeiten Sie besser unter Zeitdruck oder einem organisierten Zeitplan?
    • Auf welche Leistung sind Sie besonders stolz und wieso?
    • Wie gehen Sie vor, wenn Kollegen Sie kritisieren?

    Eigene Fragen

    Am Ende des Bewerbungsgesprächs ist Zeit für deine eigenen Fragen. Damit zeigst du Interesse und ausführliche Vorbereitung.

    • Wie sieht die Teamstruktur aus?
    • Gibt es die Möglichkeit, zu Konferenzen zu fahren?
    • Was zeichnet Ihr Forschungslabor aus?
    • Was ist die größte Herausforderung, vor der Ihre Produktentwicklungsabteilung steht?
    • Wie flexibel sind die Arbeitszeiten?

    Diese Unternehmen bieten den Benefit Flexible Arbeitszeiten:

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    Hier findest du 535 Jobs im Bereich Naturwissenschaften.

    Bildnachweis: LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com