Infos im Bereich Medizin.

Infos im Bereich Medizin.

In der Medizin warten unzählige Berufe – mit jeweils unterschiedlichen Voraussetzungen. Hier erfährst du alles rund um das Medizinstudium und dein späteres Berufsleben.

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  1. Definition Medizin.

    Laut Definition umfasst die Medizin die Erkennung, Vorbeugung und jeweilige Behandlung sowohl seelischer als auch körperlicher Erkrankungen von Lebewesen. Speziell die Humanmedizin beschäftigt sich dabei mit der Gesundheit sowie der Heilung und Verhütung von Krankheiten, die den Organismus des Menschen betreffen. Zum Berufsfeld Medizin gehören neben der Humanmedizin, die Zahnmedizin und die Veterinärmedizin (Tiermedizin) – in weiterführender Definition auch die Phytomedizin, die sich auf die Erkrankung von Pflanzen konzentriert.

  2. Karriere und Berufe ohne Medizinstudium.

    Deine persönlichen Berufs- und Gehaltsvorstellungen entscheiden vordergründig über die Notwendigkeit eines Medizinstudiums. So benötigst du in dem Berufsfeld nicht zwangsläufig eine akademische Ausbildung. Medizinische Fachangestellte müssen zum Beispiel nicht Medizin studieren, sondern absolvieren eine dreijährige Berufsausbildung. Auch Arzthelfer, Rettungssanitäter oder Zahnmedizinische Fachangestellte sind medizinische Berufe, die kein Studium voraussetzen. Um sowohl Wartesemester als auch Berufserfahrung in der Medizin zu sammeln, entscheiden sich viele Absolventen erst für eine Ausbildung– und dann für das Medizinstudium.

  3. Voraussetzungen für ein Medizinstudium.

    Um später einmal Mediziner oder Arzt zu werden, brauchst du in jedem Fall ein abgeschlossenes Medizinstudium. In Deutschland sind es aktuell mehr als 30 Universitäten, die dir eine entsprechende akademische Ausbildung ermöglichen.

    Das Problem: ein erbitterter NC-Kampf zwischen den Anwärtern, der gerne mal an der 1,0-Grenze ausgetragen wird. Durch diesen extremen Medizin-NC bleibt für viele Abiturienten somit nur noch die Bewerbungim Ausland. Hier warten dagegen zu bestehende Aufnahmetests, um deine Karriere in Angriff zu nehmen. Nicht selten fallen dabei auch Studiengebühren von mehr als 50.000 Euro im Jahr an.

    Stimmt jedoch deine Abi-Note, die Länge deiner fleißig gesammelten Wartezeit oder die hochschulinternen Anforderungen, zum Beispiel dein Ergebnis im Medizinertest (TMS), kannst du auch in Deutschland an öffentlichen Universitäten Medizin studieren.

    Neben den formalen Voraussetzungen benötigst du auch persönliche Eigenschaften, die dir im Studium und im späteren Medizin Beruf helfen. Zum einen solltest du belastbar sein und Verantwortungsbewusstsein besitzen. Dazu kommt dein Gespür für Menschen und ihre individuelle Situation. Denn als Mediziner kommst du auch einer Beratungstätigkeit nach, indem du Lösungsansätze entwickelst und dem Patienten die passende Therapie verschreibst.

  4. Das Medizinstudium.

    Medizinische Studiengänge können sich vor allem im inhaltlichen Schwerpunkt und Abschluss unterscheiden. Grundsätzlich lassen sich folgende Studienrichtungen voneinander abgrenzen:

    • Biomedizin
    • Biomedizinische Chemie
    • Ernährungsmedizin
    • Experimentelle Medizin
    • (Human-)Medizin
    • Medizinethik
    • Medizininformatik
    • Mediziningenieurwesen
    • Medizintechnik
    • Medizinische Physik
    • Medizinökonomie
    • Medizinpädagogik
    • Medizinrecht
    • Molekulare Medizin
    • Tiermedizin (Veterinärmedizin)
    • Zahnmedizin

    Um medizinisch ausgebildeter Arzt zu werden, musst du das zweite Staatsexamen in einem der drei Studiengänge (Human-)Medizin, Tiermedizin oder Zahnmedizin ablegen. Hier dauert das Medizinstudium mindestens 12 Semester. Danach kannst du eine Approbation beantragen, die dich rechtlich für den Arztberuf zulässt. Den Doktortitel erlangst du dagegen nur im Zuge einer Promotion. Die anderen obigen Studiengänge schließen mit Bachelor oder Master ab und befähigen dich zu unterschiedlichen Jobs in der Branche. Die meisten Studiengänge verpflichten dabei zu mehreren Praktika bzw. Praxisphasen, die dir wichtige Berufserfahrungen mit auf den Weg geben.

  5. Medizinische Berufe.

    Mit einem Bachelor oder Master Abschluss hast du unterschiedliche Berufsmöglichkeiten. Ingenieure oder Medizintechniker arbeiten zum Beispiel oft in der Forschung und Entwicklung, um neue Maschinen, Geräte oder Verfahren zu entwickeln. Juristen im Bereich Medizinrecht widmen sich dagegen der Gesetzesgrundlage im Gesundheitswesen.

    Und auch als Arzt mit 2. Saatsexamen spezialisierst du dich im Rahmen der Facharztweiterbildung auf gewisse Fachgebiete. Das können unter anderem sein:

    MEDIZINISCHE FACHGEBIETE AUFGABEN
    Innere- und Allgemeinmedizin Erster Ansprechpartner im Krankheitsfall
    Diagnose, Vorbeugung und Behandlung von Organ-, Stoffwechsel- oder Bluterkrankungen
    Augenmedizin Diagnose und Behandlung von Sehstörungen – zum Beispiel durch Sehtests oder Lasertherapie
    Anästhesiologie Durchführung und Überwachung der Narkose während eines medizinischen Eingriffs
    Beobachtung der Vitalfunktionen
    Chirurgie Beratung der PatientenOperative Tätigkeiten
    Dermatologie (Operative-) Behandlung von Hautkrankheiten
    Erkennen von AllergienHaarbewertung
    Gynäkologie/Urologie Diagnose und Behandlung von Geschlechtskrankheiten
    Neurologie Diagnose und Behandlung von Gehirn-, Nerven-, Muskel- oder Rückenmarkserkrankungen
    Psychotherapie Behandlung von zum Beispiel Essstörungen, Depressionen oder Phobien
    Radiologie Digitales Röntgen
    Durchführung von Computertomographien
  6. Berufsaussichten in der Medizin.

    Gesellschaftliche Veränderungen und der demographische Wandel führen in Zukunft zu einem erhöhten Patientenaufkommen. Ärzte jeglichen Fachgebietes sind hier gefragt und haben mit entsprechender Ausbildung gute Berufsaussichten. Oft starten Berufseinsteiger mit einer Anstellung als Assistenzarzt, in der sie rund fünf Jahre ihre Facharztweiterbildung inklusive Facharztprüfung ablegen. Im Anschluss hast du optimale Karrierechancen – sowohl in der Klinik als auch in der Praxis. Dazu kommt das überdurchschnittlich hohe Gehalt, das Mediziner im Laufe ihrer Berufslaufbahn erwarten können.

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