Bewerbung im Bereich Medizin.

Auch studierte Mediziner müssen sich erst für ihren Beruf bewerben. Worauf es dabei ankommt und womit du im Vorstellungsgespräch rechnen kannst, liest du hier.

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  1. Bewerbungsvorlagen.

    Eine Medizin Bewerbung ist in der Regel klassisch oder modern aufgebaut.

  2. Bestandteile deiner Medizin-Bewerbung.

    Die meisten Bewerbungen basieren auf folgendem Grundgerüst:

    • Deckblatt mit Bewerbungsfoto (optional)
    • Anschreiben
    • Lebenslauf
    • Zeugnisse und Referenzen

    Letztere können in der Medizin zum Beispiel dein Bachelorzeugnis in der Medizintechnik oder das Staatsexamen in der Humanmedizin sein. Diese sollten neben den Arbeitszeugnissen aus den Praxisphasen im Studium oder deinen freiwilligen Praktika definitiv in der Bewerbung enthalten sein.

    Auch dein Lebenslauf ist ein Pflichtbestandteil. Dieser listet in antichronologischer Reihenfolge deine beruflichen, akademischen und schulischen Stationen. Dabei nennst du sowohl den Zeitraum der einzelnen Lebensphasen als auch eine kurze, stichpunktartige Zusammenfassung deiner wichtigsten Aufgaben oder Schwerpunkte. Dem Personaler geht es letztendlich darum, möglichst schnell und unkompliziert deine Berufserfahrungen und Qualifikationen in der Medizin einordnen zu können.

    Und auch wenn du nicht zu 100 Prozent den Anforderungen in der Stellenanzeige gerecht wirst, landet deine Medizin Bewerbung sicher nicht direkt im Müll. Denn erst geht es an dein Anschreiben, auch Motivationsschreiben genannt. Hier kannst du viel richtigmachen und mangelnde Skills als Berufseinsteiger gut kompensieren.

  3. Das Anschreiben für Mediziner.

    Anschreiben sollen überzeugen. Sie sollen dem Unternehmen ein umfassenderes Bild von dir geben und plausibel deine

    • Motivation,
    • Fachkompetenz
    • und Persönlichkeit darlegen.

    Es geht also nicht darum, deinen Lebenslauf in einen Text zu pressen. Vielmehr beziehst du dich in deinen Aussagen konkret auf den ausgeschriebenen Job in der Medizin – angefangen mit deiner Motivation, die sich für einen gelungenen Einstieg im Anschreiben anbietet. Statt „hiermit bewerbe ich mich um“, nennst du zum Beispiel ein aktuelles Projekt des Krankenhauses, das dich interessiert und motiviert.

    Deine Fachkompetenz belegst du anhand von Studien-, Projekt- und Berufserfahrung in der Medizin. Dadurch schaffst du Authentizität und Transparenz für deine Aussagen. Deine Persönlichkeit, Soft-Skills und Interessen sollten ebenfalls immer auf das Bewerberprofil des jeweiligen Jobs ausgerichtet sein.

    No-Gos im Anschreiben als Mediziner.

    Falsche Gehaltsvorstellungen: Ja, in der Medizin warten hohe Gehälter. Allerdings solltest du, vorausgesetzt du wirst ausdrücklich um die Angabe deiner Gehaltsvorstellungen gebeten, unangemessene Ansprüche vermeiden. Hier hilft ein Blick auf das Durchschnittsgehalt in der Medizin.

    Rechtschreibfehler: Für viele Arbeitgeber reicht ein kleiner Fehler aus, um im Papierkorb zu landen. Daher lohnt sich das Korrekturlesen.

    Selfie: Ein professionelles und freundliches Bewerbungsfoto auf deinem Deckblatt hinterlässt einen guten Eindruck. Selbstgemachte Selfies ohrfeigen dagegen deine Professionalität.

    Sehr geehrte Damen und Herren: Besser ist, du findest einen konkreten Ansprechpartner heraus, der deine Bewerbung lesen wird.

  4. Das Vorstellungsgespräch im Bereich Medizin: typische Fragen.

    Bekommst du die Einladung zu einem Vorstellungsgespräch, hat deine schriftliche Medizin Bewerbung überzeugt. Um im nächsten Schritt auch die richtigen Hebel zu ziehen, kannst du dich unter anderem auf folgende Fragen vorbereiten, die oft Bestandteil eines Vorstellungsgespräches sind.

    • Welche Erfahrungen haben Sie bei Ihrem Praktikum während des Studiums gemacht?
    • Warum haben Sie sich für eine Facharztweiterbildung in der Dermatologie entschieden?
    • Wieso haben Sie Ihr Medizinstudium nicht in der Regelstudienzeit beendet?
    • Warum möchten Sie Arzt werden?
    • Bewerten Sie sich auf einer Skala von 1 bis 10. 1: Sie arbeiten sehr schnell, aber fehlerhaft. 10: Sie arbeiten sehr langsam, dafür fast fehlerfrei.

    Deine möglichen Fragen können wie folgt lauten:

    • Wie lange dauert die Einarbeitungszeit bei Ihnen?
    • Wie ist die innerbetriebliche Kommunikation geregelt?
    • Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten für Assistenzärzte?
    • Mit welchen Programmen arbeiten Ihre Medizintechniker vor allem?
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