Bewerbung im Bereich Vertrieb.

Eine Bewerbung unterstreicht nicht nur das eigene Können und die Persönlichkeit, sondern ist auch immer individuell auf die jeweilige Position abgestimmt. Damit es mit der Bewerbung im Vertrieb klappt und der Einladung zum Vorstellungsgespräch nichts mehr im Wege steht, präsentiert ABSOLVENTA Tipps und Tricks.

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  1. Bewerbungsvorlagen.

    Für eine Bewerbung im Bereich Vertrieb bietet sich sowohl das klassische als auch das moderne Muster an.

  2. Das muss in die Bewerbung.

    Die Bewerbungsunterlagen für die Stelle im Vertrieb sind nur vollständig, wenn sie

    • ein Anschreiben,
    • einen Lebenslauf und
    • Anlagen mit Zeugnissen

    enthalten. Optional kannst du auch noch ein Deckblatt hinzufügen. Tendenziell ist die Bewerbung für den Vertrieb eher klassisch gehalten. Bewirbst du dich jedoch zum Beispiel als Sales-Mitarbeiter bei einer Werbeagentur oder im Kundenservice eines Start-ups, sind durchaus kreativere Bewerbungsunterlagen gefragt.

  3. 7 Tipps für das Anschreiben.

    1. Bevor du anfängst, das Bewerbungsschreiben anzufertigen, solltest du dich mit den Aufgaben und dem Berufsfeld vertraut machen. Auf diese Weise kannst du gezielter auf die Anforderungen eingehen. Schließlich musst du dich als zukünftiger Vertriebsmitarbeiter verkaufen können – somit wird das Anschreiben zur ersten Arbeitsprobe.

    2. Vertriebsjobs erfordern Machermentalität. Nutze daher das Bewerbungsschreiben dazu, deinen Berufswunsch zu begründen und deine Motivation für den Vertrieb deutlich zu machen.

    3. In der Bewerbung für den Vertrieb sind erste praktische Erfahrungen vorteilhaft. Hast du ein Praktikum absolviert oder warst du als Werkstudent tätig, kannst du deine Kenntnisse über SAP oder Salesforce besser untermauern.

    4. Für einen Vertriebsmitarbeiter sind vor allem soziale Kompetenzen essenziell. Du hast Zivildienst geleistet, dich an der Uni engagiert oder warst ehrenamtlich in einem Verein tätig? Das Anschreiben bietet Platz, um aufzuführen, welche Soft Skills du im Zuge dieser Tätigkeiten ausgebildet hast.

    5. Auch kommunikative Fähigkeiten und Überzeugungskraft zählen zum Anforderungsprofil von Vertriebsmitarbeitern. Das Bewerbungsanschreiben ist somit eine gute Gelegenheit, die eigene Ausdrucksstärke unter Beweis zu stellen.

    6. Wird in der Stellenanzeige nach deinem gewünschten Einstiegsgehalt gefragt, platzierst du es am Ende des Anschreibens.

    7. Sei authentisch! Auch wenn du das Anschreiben an die jeweiligen Anforderungen im Vertrieb anpasst, heißt das nicht, dass du bezüglich deiner eigenen Kompetenzen unehrlich sein solltest. Spätestens im Vorstellungsgespräch stellt sich nämlich heraus, ob du halten kannst, was du versprichst.

  4. No-Gos in der Vertriebs-Bewerbung.

    Konjunktiv: „Würde, hätte, sollte“ haben in deiner Bewerbung nichts zu suchen. Schließlich würdest du dich nicht über eine Einladung zum Vorstellungsgespräch freuen, du tust es!

    Unprofessionelle Bewerbungsfotos: Egal ob Trainee, Account Manager oder Vertriebsleiter – ein erfolgreicher Vertriebsmitarbeiter lebt von einem vertrauenswürdigen Auftreten. Ein professionelles Bewerbungsfoto, welches deine Persönlichkeit und gleichzeitig einen kompetenten Eindruck vermittelt, ist daher ein Muss.

    Fehlender Betreff: „Betreff: Bewerbung“ sagt dem Personaler nicht viel. Achte daher darauf, dass aus deinem Anschreiben hervorgeht, auf welche Stelle du dich genau bewirbst. Manchmal ist in der Stellenanzeige auch eine Referenznummer angegeben, die du dann im Betrett nennst.

    Keine Geduld: Bewerbung abgeschickt? Jetzt heißt es: Zurücklehnen und Tee trinken. Die Personalabteilung muss jetzt erstmal deine Unterlagen durchschauen. Zwei Wochen darfst du ruhig verstreichen lassen, bevor du dich nach dem Bearbeitungsstand erkundigst.

  5. Typische Fragen im Vorstellungsgespräch.

    Deine Bewerbung hat überzeugt – jetzt folgt das persönliche Kennenlernen im Vorstellungsgespräch. Hier warten vor allem allgemeine Fragen zu deiner Persönlichkeit auf dich sowie fachliche Fragen zu Vertriebsthemen.

    Allgemeine Fragen.

    Bei den allgemeinen Fragen ist es wichtig, dass du authentisch bleibst und deine Motivation für den Berufseinstieg im Vertrieb deutlich machst. Deine Kompetenzen zeigst du am besten anhand von Beispielen aus dem Studium, aus praktischen Erfahrungen oder deinen Hobbys.

    1. Wieso wollen Sie im Vertrieb arbeiten?
    2. Was war Ihr größter Erfolg?
    3. Wie motivieren Sie sich nach einem Misserfolg?

    Fachliche Fragen.

    Die fachlichen Fragen klopfen deine Vorgehensweise ab. Du musst dabei nicht alles können oder schon einmal gemacht haben, stattdessen solltest du dich systematisch vortasten und dabei den Willen zeigen, dazulernen zu wollen.

    1. Wie bereiten Sie sich auf ein bevorstehendes Kundengespräch vor?
    2. Mit welchen Strategien bauen Sie eine Kundenbeziehung auf?
    3. Wie reagieren Sie auf Kundeneinwände?

    Eigene Fragen.

    Am Ende des Vorstellungsgesprächs solltest du nicht vergessen, auch eigene Fragen zu stellen. Diese können zum Beispiel sein:

    1. Welche Tools nutzen Sie im Arbeitsalltag?
    2. Welche Weiterbildungen gibt es für die Vertriebsabteilung?
    3. Wie sieht die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen aus?
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