Der handschriftliche Lebenslauf.

Der handschriftliche Lebenslauf.
Ein handschriftlicher Lebenslauf wird nur noch von wenigen Arbeitgebern gefordert. Wenn in einer Stellenanzeige diese Variante explizit verlangt wird, sollte man sich unbedingt dran halten, denn dieser ist dann quasi die erste Arbeitsprobe. Eine Bewerbung macht aber nur Sinn, wenn der Lebenslauf gut lesbar ist. Wer eine schöne Handschrift hat, ist hier eindeutig im Vorteil. ABSOLVENTA gibt weitere Tipps und Infos zum handschriftlichen Lebenslauf.
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  1. Die Materialfrage beim handschriftlichen Lebenslauf.

    Beim handschriftlichen Lebenslauf sollte man einen Tintenfüller oder zumindest einen hochwertigen Kugelschreiber verwenden. Anzuraten ist zudem ein möglichst dickes Blanko-Papier (mind. 100 Gramm pro Quadratmeter). Knicke im Papier sind absolutes Tabu. Falls man Probleme hat, auf einem Blanko-Papier in geraden Linien zu schreiben, empfiehlt es sich, ein liniertes Blatt darunter zu legen, das leicht durchscheint. Überhaupt sollte man eine Unterlage wählen, die nicht zu hart und nicht zu weich ist.

    Am linken Rand des Blattes sollte man zumindest so viel Platz lassen, so dass es gelocht werden kann, die Ausführungen aber weiterhin zu lesen sind. Auf der rechten Seite sollte der Abstand mindestens zwei Zentimeter betragen.

  2. Keine Unterschiede beim Inhalt des Lebenslaufes.

    Inhalt und Gestaltung eines handschriftlichen Lebenslaufes entsprechen im Prinzip dem ausführlichen Lebenslauf. Durch die handschriftlichen Einträge wird allerdings deutlich mehr Platz benötigt, daher kann ein handschriftlicher Lebenslauf länger sein als üblich. Bei einem tabellarischen Lebenslauf sind für Berufseinsteiger sonst zwei Seiten üblich, Professionals mit viel Berufserfahrung können durchaus einen längeren CV haben.

    Tipp

    Den Text auf einem Word-Dokument vorschreiben, so dass man dort nur noch abschreiben braucht. Den elektronischen Lebenslauf sollte man von jemand anderem Kontrolle lesen lassen, bevor man ihn niederschreibt.

    Wer sich verschreibt, sollte besser gleich ein neues Blatt anfangen, statt Korrekturflüssigkeit oder andere Korrekturhilfen zu bemühen. Gerade in einem Bewerbungsschreiben wirkt das „verschlimmbessern “ mit Tintenkiller und Co. unsauber sowie unprofessionell und ist somit fehl am Platz.

  3. Selbst Hand anlegen statt machen lassen.

    Auch wer seine eigene Handschrift als weitgehend unleserlich einstuft, muss selbst der Verfasser sein. Es ist davon abzuraten, den Auswahlprozess mit einer groben Unehrlichkeit zu beginnen. Früher oder später wird es auffliegen – und dann steht man blöd da und wird den Job mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht bekommen.

    Übrigens: Eine Bewerbung mit einem handschriftlichem Lebenslauf muss nicht unbedingt per Post verschickt werden, sondern kann auch eine E-Mail-Bewerbung sein, wenn man den handschriftlich erstellen Lebenslauf einscannt. Hier kann man per E-Mail oder Telefon bei dem im Stellenangebot aufgeführten Ansprechpartner nachfragen, was er bevorzugt und ob man auch ein handschriftliches Anschreiben einreichen soll.

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