Darum fördert ein Stipendium im Studium deine Jobsuche.

Darum fördert ein Stipendium im Studium deine Jobsuche.
Ein Stipendium vertreibt nicht nur deine finanziellen Sorgen im Studium. Auch beim Berufseinstieg macht sich die erhaltene Begabtenförderung bezahlt – und zwar bei der Jobsuche.  
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  1. Stipendium im Lebenslauf.

    Deine Bewerbung landet beim Personaler. Und versprochen: Der Lebenslauf macht den Anfang. Denn in aller Regel interessieren sich die Entscheider auf Unternehmensseite zunächst für deine Berufserfahrung sowie die Qualifikationen und besonderen Auszeichnungen, die du für den Job mitbringst.

    Wo steht das Stipendium im Lebenslauf?

    Grundsätzlich hast du die freie Wahl. Fördert zum Beispiel ein Stipendium deinen Master, dein Auslandssemester oder die Abschlussarbeit, kannst du den Namen sowie den zeitlichen Rahmen des Stipendiums in die Tabellenspalte „Studium“ bzw. „Bildungsweg“ einweben. Auffälliger und damit empfehlenswerter wäre eine eigene Spalte, zum Beispiel „Auszeichnungen“ oder „Stipendium“, in der du Träger und Zeitraum des Stipendiums hervorhebst. Exemplarisch:

    BILDUNGSWEG
    MM/JJJJ – MM/JJJJ Master-Studium XY
    MM/JJJJ – MM/JJJJ Bachelor-Studium XY
    MM/JJJJ –MM/JJJJ Gymnasium XY
    STIPENDIUM
    MM/JJJJ – MM/JJJJ Auslandsstipendium XY

    Schmückt ein erhaltenes Stipendium deinen Lebenslauf, weiß der Personaler schon nach wenigen Sekunden Bescheid:

    • Du besitzt Durchsetzungskraft, denn Stipendien werden meist nicht verschenkt, sondern auf Basis eines oft mehrstufigen Bewerbungsverfahrens punktuell vergeben.

    • Du hast Potential. Immerhin nehmen dein Notendurchschnitt und die erbrachten Leistungen im Studium maßgeblichen Einfluss auf den Erhalt eines Stipendiums.

    • Du engagierst dich sozial – denn ansonsten hättest du in vielen Fällen kein Stipendium für Studenten bekommen. Dabei gewinnt gerade das freiwillige Engagement der Bewerber bei einigen Unternehmen immer mehr an Bedeutung.

    Ein Studium-Stipendium dient also als Referenz. Und da die meisten Personaler zunächst den Lebenslauf gründlich durchforsten, fällst du als Stipendiat schnell auf.

  2. Stipendien von Unternehmen.

    Viele wissen nicht: Stipendien für Studenten vergeben nicht nur Begabtenförderungswerke, Parteien, Stiftungen oder Vereine wie der ehemalige Absolventa e.V., der durch die Vergabe des demokratischen Absolventa Stipendiums mit rund 120.000 Euro Studenten unterstützt hat – Bewerbung nicht mehr möglich!

    Auch Unternehmen aus der Wirtschaft mischen eigens im Sponsoringtopf mit. Hier greift oft das Prinzip der Gegenleistung: Du wirst während des Studiums gefördert, dafür startest du im Anschluss deine Karriere bei deinem Förderer. Oft beschränken sich Unternehmen, zum Beispiel die Deutsche Bahn im Zuge der Paul-Meyer Stiftung, auf Studenten bzw. Berufsanwärter bestimmter Bereiche. Die besten Chancen auf ein (Firmen-)Stipendium haben dabei Studenten folgender Studiengänge und Berufsfelder:

    Denn Fakt ist: Hier herrscht bis dato noch immer der größte Fachkräftemangel. Für Unternehmen also Motivation genug, junge Talente durch ein Firmenstipendium zu binden. Somit dient dir das Stipendium nach dem Studium als Türöffner in die Arbeitswelt. Entscheidest du dich allerdings gegen den Berufseinstieg bei deinem Förderer oder brichst du dein Studium frühzeitig ab, musst du in der Regel die Förderbeträge zurückzahlen.

  3. Netzwerkaufbau durch ein Stipendium.

    Im Rahmen von Stipendienprogrammen entstehen auch wertvolle Netzwerke, die dir beim Berufseinstieg und im Laufe deiner weiteren Karriere den Rücken stärken. So gründest, erhältst, vertiefst und festigst du Kontakte zu den Förderern, Hochschulen und anderen Stipendiaten – zum Beispiel bei Jahresveranstaltungen von Stipendiennetzwerken wie dem Deutschlandstipendium. Dadurch scharst du schon während des Studiums einen Kreis potentieller Arbeitgeber, Kollegen oder auch Mitgründer deines eigenen Projekts um dich.

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