Infos im Bereich PR.

Infos im Bereich PR.

Public Relations ist eng mit dem Marketing verwandt und gilt als beliebtes Berufsfeld –sowohl unter Kreativen als auch bei Strategen. Wie du hier Karriere machst und was du dafür mitbringen solltest, erfährst du hier.

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  1. Definition Public Relations (PR).

    Public Relations (PR) wird auch als Öffentlichkeits- oder Pressearbeit bezeichnet. Laut Definition beinhaltet die PR jede Art „interessensgeleiteter Kommunikation gegenüber Öffentlichkeiten“. Dabei bezieht sich die Public Relations auf die Kommunikation von Organisationen wie Unternehmen, Behörden, Parteien und Non-Profit-Organisationen – beispielsweise über Medien oder auf Veranstaltungen. Zusammen mit dem Marketing gehört die PR damit zur Unternehmenskommunikation.

    Was ist Öffentlichkeitsarbeit?

    Bei der Öffentlichkeitsarbeit geht es also darum, eine Organisation und ihre Arbeit in der Öffentlichkeit positiv darzustellen. Dabei übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit eine Lotsenfunktion bei der Führung unterschiedlicher Disziplinen, von der Krisenkommunikation bis zur Change Communication. Zusammengefasst managest du die Dialoge sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens.

  2. Voraussetzungen für den PR Beruf.

    Eine PR-Karriere beginnt nicht immer gleich. Gerade in die Öffentlichkeitsarbeit führen unterschiedliche Wege – aus abweichenden Richtungen. Hier ein Überblick:

    Ausbildung zum Public Relations Manager.

    Die Ausbildung zum Public Relations Manager ist eine schulische Aus- bzw. Weiterbildung. Verschiedene Bildungseinrichtungen lehren hier in Voll-, Teilzeit oder per Fernunterricht die Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit. In der Praxis gilt dabei oft ein abgeschlossenes Studium als Voraussetzung – zum Beispiel im Bereich BWL oder Kommunikation. Je nach Lehrgangsträger unterscheidet sich die Dauer der Ausbildung.

    PR-Volontariat.

    Ein Volontariat im PR-Bereich dauert in der Regel 12 bis 24 Monate und wird vergütet. In dieser Zeit gehören zu deinen Aufgaben sowohl die Übernahme von PR-Konzepten als auch das Verfassen von Pressemitteilungen oder die Betreuung von Medienkooperationen. Nach dem Volontariat wartet oft die Stelle als Junior PR-Berater. In vielen Stellenanzeigen gilt: Praktika, Werkstudentenjobs oder anderweitige Arbeitserfahrungen in Agenturen oder Pressestellen sind Voraussetzung.

    Studium.

    Ob Organisationskommunikation, Public Relations oder BWL mit Schwerpunkt PR: Viele Studiengänge bereiten dich auf eine Karriere in der Öffentlichkeitsarbeit vor. Nach dem Bachelor hast du genügend Möglichkeiten, den fachverwandten Master anzuhängen.

    Quereinstieg.

    Besonders Absolventen aus dem Journalismus landen oft in den Public Relations. Fakt ist: Journalisten gehören zu den primären Zielgruppen der PR. Sie punkten durch ihre Erfahrung im Umgang mit Medien, die eben das Sprachrohr zur Öffentlichkeit bilden. Oft bringen sie auch wertvolle Kontakte mit.

    Dazu kommen gewisse Soft-Skills, die du für einen Job in der PR brauchst. Auf den Punkt gebracht: Diese Voraussetzungen sollte ein PR Manager zusätzlich mitbringen.

    • Kommunikationskompetenz in Wort und Schrift
    • Präsentationsfähigkeit
    • Organisationstalent
    • Überzeugungskraft (besonders in der Beratung)

    Arbeitest du zum Beispiel in einer PR-Agentur, die internationale Aufträge annimmt, helfen dir die entsprechenden Englischkenntnisse und bereits gemachte Auslandserfahrungen. Internationale PR betreiben auch Global Player, die sich länderübergreifend in den Medien platzieren müssen.

  3. Berufsbild und Stellenbeschreibung.

    Je nach Position und Praxiserfahrung variieren deine Aufgaben und Tätigkeiten in der PR. Zwar ähneln sich die unterschiedlichen Einsatzgebiete in der Öffentlichkeitsarbeit, allerdings lohnt sich ein genauerer Blick auf das jeweilige Berufsbild – um die Unterschiede zu verdeutlichen:

    PR Manager.

    PR Manager, auch Communication Manager, leiten Kommunikationsprozesse – von der Analyse und Planung über die Durchführung bis zur Kontrolle. Bei den Kommunikationskonzepten hältst du die Kosten im Blick, gibst kreativen Input und stehst in engem Austausch mit den Projektteilnehmern. Auch die Digitalisierung ergänzt den Beruf des PR Managers, sodass zum Beispiel die Beobachtung von Meinungsbildungsprozessen im Internet zu deinen Aufgaben gehört.

    PR Berater.

    PR Berater, oft auch als PR Referent oder PR Agent bezeichnet, arbeiten häufig in PR Agenturen, die von Unternehmen beauftragt werden. Dadurch hast du einen sehr vielseitigen Arbeitsalltag, der sich von Kunde zu Kunde stark unterscheiden kann. Nach dem Briefing und der Analyse der Ist- und Soll-Situation entwickelst du zum Beispiel Text- oder Grafikkonzepte, organisierst Veranstaltungen für die Presse und planst Social Media Kampagnen.

    PR Redakteur.

    Der PR Redakteur übernimmt in der PR Arbeit vor allem das Texten von Pressemitteilungen, Geschäftsberichten oder Broschüren. Außerdem verbreitest du mittels Presseverteiler die News bei den Journalisten oder übernimmst redaktionelle Tätigkeiten für das firmeneigne Mitarbeitermagazin.

    Pressesprecher.

    Als Pressesprecher stellst du dich wortwörtlich den Medien. Ob auf der Pressekonferenz, in Interviews vor der Kamera oder per Telefon: Du bist der erste Ansprechpartner für Journalisten und Medienmacher. Außerdem dokumentierst du die Medienberichterstattung, schreibst selber mal eine Pressemitteilung oder betreust den Onlineauftritt.

    Weiterhin bietet dir die PR verschiedene Bereiche, in denen du dich spezialisieren kannst. Dazu gehören unter anderem:

    • Online PR
    • Politische PR
    • Absatzorientierte PR
    • Gesellschaftliche PR
    • Krisenkommunikation
    • Corporate Identity Management
  4. Berufschancen.

    Wie das gesamte Marketing gilt auch der Bereich PR als beliebter Berufszweig. Das Resultat: viele Bewerber auf begrenzte Stellen. Stimmt deine Bewerbung jedoch und kannst du erste Berufserfahrungen mitbringen, hast du gute Karrierechancen in diesem Berufsfeld. Nicht nur dein Gehalt entwickelt sich dabei im Laufe der Zeit, sondern auch dein Kompetenzbereich. So kannst du später Führungspositionen in PR-Abteilungen von Unternehmen einnehmen, bei entsprechender Spezialisierung im Bundespresseamt landen oder die Agenturszene aufmischen. Letzteres funktioniert oft auch auf selbständiger Basis – zum Beispiel als freiberuflicher PR-Berater.

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