Infos im Bereich Produktmanagement.

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Multitalent Produktmanager: Finde heraus, was du für den Beruf mitbringen musst und wie deine Jobchancen stehen.

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  1. Definition Produktmanagement.

    Laut Definition umfasst das Produktmanagement die Planung, Steuerung und Kontrolle der zu vermarktenden Produkte und Dienstleistungen. Als Koordinationsstelle zwischen Marketing, Vertrieb, Fertigung & Entwicklung orientiert sich das Produktmanagement an den Kundenbedürfnissen – und ermittelt auf dieser Basis Produktanforderungen.

    Der Produktmanager an sich, auch Product Manager, übernimmt dabei für gewöhnlich den Managementprozess einzelner Produkte eines Produktprogramms oder Sortiments. Im Zuge der Digitalisierung entstehen zunehmend auch Schnittstellen zur IT.

  2. Voraussetzungen.

    Eine Berufsausbildung zum Produktmanager existiert nicht. Auch konkrete Bachelor-Studiengänge werden nur vereinzelt und mit dem Schwerpunkt IT- bzw. Software-Produktmanagement angeboten. Im Master kommen manche Anlaufstellen dazu. Ansonsten gilt: Die folgenden Wege können ins Produktmanagement führen.

    Kaufmännische Ausbildung.

    Mit einer kaufmännischen Ausbildung bringst du wirtschaftliches Grundwissen mit, kennst den Kundenkontakt und hast je nach Berufsrichtung an der einen oder anderen Marketingaktion mitgewirkt. Mit zusätzlicher Berufserfahrung kann dein Weg dann ins Produktmanagement führen.

    Produktmanager Weiterbildung.

    Der Lehrgang dauert meistens knapp 12 Monate und endet mit einem entsprechenden Zertifikat. Zielgruppe sind vor allem Berufstätige, die sich über ein Fernstudium zum Produktmanager weiterbilden möchten.

    Wirtschaftswissenschaftliches Studium.

    Dieses kannst du in ganz Deutschland antreten und dich dabei bewusst auf Schwerpunkte konzentrieren, die den Aufgaben im Produktmanagement entsprechen – also die Bereiche Marketing, Vertrieb, Produktion oder Management. Außerdem steigen deine Job- und Einstiegschancen als Produktmanager, wenn du die richtige Berufserfahrung mitbringst. Im Studium wären das zum Beispiel entsprechende Praktika oder Werkstudententätigkeiten.

    Außerdem punktet ein Produktmanager durch gewisse Soft Skills. Denn: Du managst Produkte oft abteilungsübergreifend – und brauchst dafür das nötige Organisationstalent. Darüber hinaus ist es die Aufgabe des Produktmanagers, kreativ zu arbeiten sowie innovativ zu denken und mit Weitblick zu handeln.Als Produktmanager sollte man somit über eine herausragende Kommunikationsfähigkeit verfügen, um die Absprachen mit allen beteiligten Parteien transparent und konstruktiv gestalten zu können.

    Besonders im technischen Produktmanagement sind auch Programmierkenntnisse oder Tool-Skills (Produkt Management System) oft wichtige Voraussetzungen.

  3. Produktmanager: Berufsbild und Stellenbeschreibung.

    Analysieren, konzipieren, koordinieren und optimieren: Erfolgreiches Produktmanagement basiert auf einem umfangreichen Regelkreis, den du im Rahmen deiner Tätigkeit durchläufst. Einzelne Schnittstellen bilden die Planung und Entwicklung, die Vermarktung und der Vertrieb – die du dann zusammenbringst. Doch was bedeutet das konkret für einen Produktmanager?

    Aufgaben eines Produktmanagers.

    Was macht ein Produktmanager? Je nach Branche und Unternehmen variieren die Aufgaben im Produktmanagement. Oft gelten Produktmanager auch als Schnittstellenmanager, deren Arbeit unterschiedliche Unternehmensbereiche betrifft. Ein Blick in die jeweilige Fachabteilung verrät daher konkrete Kernaufgaben:

    Im Marketing:

    • Planung des Prozesslebenszyklus
    • Vermarktung des Angebots
    • Marktanalyse und -beobachtung

    Im Vertrieb:

    • Reporting für den wirtschaftlichen Produkterfolg
    • Entwicklung vertriebsunterstützender Materialien (Produktbroschüren etc.)
    • Produktpräsentationen für Kunden
    • Schulung des Customer Service

    Im Development:

    • Beteiligung an der Produktentwicklung
    • Technische Weiterentwicklung des Produkts
    • Nutzung von Tools und Programmen – zum Beispiel SAP

    Fakt ist: Dein primärer Aufgabenbereich als Produktmanager kann je nach Branche, Unternehmen und Produkt im strategischen oder technischen Produktmanagement liegen. So unterscheidet sich in Stellenanzeigen oft die jeweilige Jobbeschreibung. Ob Pharma, Tourismus, Medizin oder Automotive: Das jeweilige Branchenprodukt bestimmt Anforderungen und Tätigkeiten des Produktmanagers. Deshalb ist es in diesem Berufsfeldbesonders wichtig, sich mit der Branche identifizieren zu können, um das Jobprofil erfolgreich auszufüllen.

    Durch die Digitalisierung und das zunehmende Online-Angebot kannst du dich verstärkt auch als Online Produktmanager bewerben. Hier übernimmst du zum Beispiel die Site- und Kampagnenplanung, das strategische Entwickeln digitaler Services oder die Durchführung von Webanalysen und Testings im Hinblick auf die Usability oder User Experience.

  4. Berufschancen.

    Die branchenübergreifende Produktvielfalt spielt dir in die Karten. So werden Produktmanager fast überall gesucht, was deine Jobsuche sicherlich erleichtert. Hochschulabsolventen und Berufseinsteiger beginnen dabei oft als Junior Produktmanager –und werden im Laufe ihrer Karriere zum Senior Produktmanager befördert. Das bedeutet dann nicht nur mehr Gehalt, sondern auch mehr Verantwortung. Dazu kannst du Führungspositionen im gesamten Marketing- oder Vertriebsmanagement erreichen. Und bei Global Playern winkt oft der erfolgreiche Weg ins Ausland.

    Schon gewusst? So erhältst du Job-Anfragen von Top-Arbeitgebern.