Infos im Bereich Business Development.

Infos im Bereich Business Development.

Was macht eigentlich ein Business Development Manager? Welche Aufgaben du im Berufsfeld Business Development hast und welche Voraussetzungen du für den Beruf mitbringen solltest, erfährst du hier.

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  1. Definition Business Development.

    Unter dem Begriff Business Development versteht man die strategische und operative Weiterentwicklung eines Unternehmens durch noch nicht erschlossene Geschäftsfelder oder neue Produkte. Der zuständige Business Development Manager, kurz auch BDM genannt, ist für diese konstante Entwicklung und Umsetzung neuer Geschäftsideen verantwortlich. Dein Job als Business Development Manager ist es also, dich kontinuierlich damit auseinanderzusetzen, wie du ein Unternehmen weiterentwickeln kannst, sodass zukünftige Kunden mit den Produkten zufrieden sind und der Firmenumsatz steigt.

  2. Kenntnisse & Voraussetzungen.

    Welche Studienfächer eignen sich?

    Der fachliche Hintergrund des Business Development Managers richtet sich nach dem Business, in dem er arbeitet. Ein spezialisiertes Business Development Studium gibt es zwar nicht, jedoch ist es in manchen wirtschaftswissenschaftlichen Masterstudiengängen möglich, einen Schwerpunkt auf die Geschäftsfeldentwicklung zu setzen. Grundsätzlich können Business Development Manager in allen Branchen arbeiten, die sich an Innovation und Technologie orientieren. Ingenieure sind als Business Development Manager besonders gefragt. Die wichtigsten Branchen für den BDM liegen im Bereich Naturwissenschaft und Technik:

    • IT
    • Chemie
    • Pharmaindustrie
    • Telekomunikation
    • Biotechnologie
    • Maschinenbau

    Wie wichtig ist Auslandserfahrung?

    Ein Großteil ihrer Zeit verbringen Manager im Bereich Business Development auf Reisen, bei internationalen Kunden oder Partnern und der Erkundung neuer, ausländischer Märkte. Bei den meisten Firmen sind deshalb interkulturelle Kompetenzen und Reisebereitschaft gefragt. Es ist also wichtig, dass du schon etwas internationale Erfahrung mitbringst. Verhandlungssichere Englischkenntnisse sind als BDM essentiell. Je nach Einsatzgebiet können weitere europäische oder asiatische Sprachen von Vorteil sein.

    Welche Soft Skills benötige ich?

    Neben fachlichem Know-how solltest du als BDM eine Reihe an sozialen und persönlichen Fähigkeiten mitbringen. Gefragte Soft Skills findest du häufig auch in Stellenangeboten:

    • Kommunikations- und Verhandlungsstärke
    • Analytisches Denkvermögen
    • Unternehmerischer Sachverstand
    • Kreativität, um neue Geschäftsfelder zu entwickeln
    • Gespür für wirtschaftliche Trends und Einflüsse
    • Eine selbstständige, eigenverantwortliche und zielgerichtete Arbeitsweise
    • Durchsetzungsvermögen und ein sicheres Auftreten in Verhandlungen mit Kunden oder Partnern
    • Teamfähigkeit- und Organisationsfähigkeit, da Business Development Manager häufig in einer Führungsposition angestellt werden

    Wie wichtig ist Praxiserfahrung?

    Da man als BDM eine hohe Sachkenntnis innerhalb der Branche braucht, um beurteilen zu können, welche innovativen Ideen auf dem Markt eine Chance haben, ist Business Development Management selten eine Einstiegsposition. Meist verlangen Unternehmen Berufserfahrung von drei bis fünf Jahren mit Erfahrung in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Management von Projekten und Controlling. Dies schlägt sich auch in deinem Gehalt wieder. Quereinsteiger haben also gute Chancen, als Manager im Bereich Business Development durchzustarten.

  3. Berufsbild & Aufgabengebiet.

    Ein Business Development Manager beschäftigt sich mit zukunftsorientierten Fragen eines Unternehmens: Wo will das Unternehmen in zwei oder drei Jahren sein? Wen braucht es auf Kunden- und Partnerseite, um dieses Ziel umzusetzen? Als BDM hast du in einem Betrieb in der Regel folgende Aufgaben:

    • Sicherung des Marktanteils und Platzierung eines Produkts auf dem Markt
    • Erschließen neuer Geschäftsfelder, Absatzmärkte, Produkte, neuer Kunden und Partner
    • Weiterentwicklung bestehender Geschäftsfelder
    • Erstellen von Prognosen zukünftiger Trends
    • Aufbau strategischer Allianzen
    • Unterstützung des Unternehmens darin, aktiv auf sich verändernde wirtschaftliche Bedingungen und Märkte zu reagieren
    • Strategieentwicklung, Erstellen von Business-Plänen
    • Monitoring und Reporting
    • Analyse der Konkurrenz
  4. Fachrichtungen eines Business Development Managers.

    Vertriebsorientiert: Eine vertriebsorientierte Unternehmensführung bildet meist die Basis für ein erfolgreiches Unternehmenswachstum. Die Aufgaben eines vertriebsorientierten Business Development Managers ähneln denen eines Key Account Managers. Beispiel-Aufgaben aus Stellenangeboten:

    • Durchführung von Beratungs- und Realisierungsprojekten bei Kunden vor Ort, insbesondere Digitalstrategie und digitale Geschäftsmodelle auf Basis neuester Methoden und Kenntnisse
    • Mitwirkung bei der strategischen Weiterentwicklung des bestehenden Produkt- und Lösungsportfolios mit Ziel des Auf- und Ausbaus eines skalierbaren Produktgeschäfts für Digitalisierung in den Zielbranchen
    • Fortlaufende Markt- und Wettbewerbsanalyse
    • Aktives Einbringen in Fachgremien der Branchenverbände zum aktiven Know-how-Transfer sowie für den Auf- und Ausbau eines Netzwerks zu weiteren Top-Entscheidern der Zielbranchen

    Produktorientiert: Produktmanagement bildet einen weitere Teil der Basis für Unternehmenswachstum - Innovationen führen zu Weiterentwicklung des Produktportfolios und erschaffen hohes Wachstumspotenzial innerhalb des Geschäftsfelds. Ein produktorientierter Business Development Manager beschäftigt sich mit:

    • Entwicklung und Implementierung von innovativen Marketing-Lösungen und Vertriebsstrategien
    • Unterstützung bei analytischen Themen wie Kundensegmentierung und Customer Value Analysen
    • Bearbeitung operationaler Themen wie Kampagnenmanagement und Vertriebsprozessoptimierung

    Marketingorientiert: Marketingorientierte BDM beschäftigen sich damit, wie Märkte in Zukunft aufgrund von Trends, zunehmender Digitalisierung und Globalisierung funktionieren. Kern seiner Arbeit stellt die Ausrichtung eines Geschäftsfeldes an den Bedürfnissen des Marktes dar:

    • Durchführung von Markt- und Wettbewerbsanalysen
    • Konzeption und Umsetzung von Marketing- und Business Development Plänen sowie Client Relationship Management-Maßnahmen
    • Erstellung von Präsentationen, Proposals, Targetlisten und Berichten
  5. Berufschancen & Aufstiegsmöglichkeiten.

    Weiterbildungen.

    Als Manager Business Development gehört es zu deinem Job, Vorhersagen zu künftigen Marktentwicklungen zu treffen und immer auf dem neusten Stand zu sein, was dein Geschäftsfeld angeht. Um beruflich immer auf dem Laufenden zu bleiben, solltest du dich ständig weiterbilden und entsprechende Weiterbildungsangebote wahrnehmen. Viele Fortbildungen werden vom Unternehmen selbst angeboten. Dort kannst du dich beispielsweise zu den Themen Prozessmanagement, Mitarbeiterführung oder Teammanagement weiterbilden lassen.

    Karriere als Abteilungsleiter.

    Die Position des Managers für Business Development wird oft als Durchgangsposition bzw. als Sprungbrett für einen profitablen Job in einer Führungsposition gesehen. Alternativ kannst du als Manager Business Development die Leitung von Abteilungen wie Vertrieb oder Marketing übernehmen.

    Karriere in der Geschäftsführung.

    Bei deinem Job als Business Development Manager hast du bereits von Anfang an große Führungsverantwortung. Konntest du dich bereits mit hoher Leistungsbereitschaft und großen Erfolgen in deinem Unternehmen bewähren, hast du die Chance, bis zur Geschäftsführung zu gelangen. Bist du zum Beispiel bereits Head of Consumer Business, Regional Sales Director oder Teamleiter Business Intelligence, ist die Möglichkeit hoch, dass du mit entsprechender Berufserfahrung einen Platz an der Geschäftsspitze angeboten bekommst.

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