Infos zum Berufsfeld Controlling.

Infos zum Berufsfeld Controlling.

Controlling, auch internes Rechnungswesen genannt, beinhaltet verschiedene Aufgaben. Welche das sind, was der Begriff „Controlling“ eigentlich bedeutet und welche Anforderungen an dich im Controlling-Job gestellt werden, erfährst du hier.

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  1. Controlling Definition.

    Controlling kommt vom englischen „to control“ und bedeutet allgemein „steuern“ oder „regeln“. Damit unterstützt das Controlling die Unternehmensführung sowohl bei strategischen als auch operativen Entscheidungen.

    Controlling vs. Rechnungswesen

    Oft werden die Begriffe in einem Atemzug genannt, doch was unterscheidet die Aufgaben im Controlling von denen im Rechnungswesen? Genau genommen ist der Beruf des Controllers aus dem Rechnungswesen entstanden. In letzterem beschäftigst du dich aber mit den abgeschlossenen Prozessen, das heißt, es geht vereinfacht gesagt um die Buchführung. Als Controller hingegen richtest du dein Augenmerk auf die Zukunft und kümmerst dich um die Planung und Steuerung. Doch was macht ein Controller im Detail und was sollte man für diesen Beruf mitbringen?

  2. Voraussetzungen für den Beruf als Controller.

    Du merkst schon, das Berufsbild des Controllers ist von großer Bedeutung für die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens. Davon leiten sich auch die Anforderungen an einen Junior Controller ab: Neben guten analytischen Fähigkeiten solltest du bereits in der Bewerbung dein logisches Denkvermögen und deine vorausschauende Arbeitsweise vermitteln.

    Das Planen, Steuern und Kontrollieren von Zahlen sind für das Controlling essentiell – und somit sollte Excel auf jeden Fall zu deinen Lieblingsprogrammen gehören. Dazu kommt betriebswirtschaftliches Know-how. Ein Studium in den Fächern Rechnungswesen, BWL oder auch anderen Fächern wie Mathematik oder Statistik ist da natürlich von Vorteil.

    Gute Controller überzeugen außerdem durch ihre aufgeschlossene, kommunikative und teamfähige Arbeitsweise – schließlich bist du quasi die rechte Hand der Leitung. Nicht selten kommt es vor, dass du eine Präsentation halten und dabei die Zahlen und Analysen verständlich für jeden präsentieren musst. Das erfordert einen Blick für das Wesentliche, aber auch gute Englischkenntnisse.

  3. Berufseinstieg und Master im Controlling: Beispiel SIBE.

    In Kooperation mit SIBE

    Bachelor, erster Job, Nachwuchsführungskraft. So leicht ist es leider nicht immer. Willst du als Controller schnell weiterkommen, aber für den Master nicht die Berufspraxis aufschieben, bietet sich ein dualer Master an, zum Beispiel bei der SIBE, die School of International Business and Entrepreneurship. In Masterstudiengängen wie International Management oder General Management beschäftigst du dich mit Controlling-Themen wie Management Accounting oder Controlling Simulationen, während du im Unternehmen als Junior Controller, Produktcontroller oder Junior Risikocontroller die erforderliche Praxiserfahrung sammelst.

    Das Masterstudium an der SIBE kannst du auf zwei Arten absolvieren:

    • Berufsbegleitend: Du absolvierst das Studium zu 100% online neben Beruf und Familie, zum Beispiel im M.A./MBA General Management.

    • Berufsintegriert: Hier wechseln sich Theorie und Praxis im Block ab. Für deine Seminare fährst du zum Beispiel nach Stuttgart oder Berlin und besuchst einen Standort im Ausland, zum Beispiel mit dem M.Sc. International Management.

    Die Vorteile liegen auf der Hand: Je nach Unternehmen stellst du dich verschiedenen Projekten im Controlling, schaffst einen Mehrwert für das Unternehmen und baust dir ein Netzwerk auf. Internationalität kommt dabei keineswegs zu kurz – so bekommst du von der SIBE die Möglichkeit, einen „Double Degree“ an einer ausländischen Partnerhochschule, z. B. in Brasilien, zu erlangen.

  4. Controlling Aufgaben.

    Im Allgemeinen erfasst ein Controller Daten, bereitet diese auf und wertet sie aus, um die Effizienz des Unternehmens zu steigern. Dabei unterscheidet sich der Controller-Beruf im Hinblick auf die einzelnen Zuständigkeitsbereiche: Während es beim operativen Controlling um die Wirtschaftlichkeit und Rentabilität geht und somit um die Budgetverwaltung, suchen Controller im strategischen Controlling neue Potenziale für das Unternehmen und wägen Kosten und Risiken ab.

    Typische Aufgaben eines Controllers sind unter anderem:

    • Erstellung von Budgetplänen und Verkaufsprognosen
    • Aufbereitung und Übermittlung der Zahlen an das Management
    • Planung und Umsetzung strategischer Maßnahmen
    • Etablierung sowie Kontrolle von Betriebsabläufen
    • Prozess- und Schwachstellenanalyse sowie Optimierung
    • Soll-Ist-Vergleiche

    In kleineren bis mittelständischen Unternehmen übernimmt häufig die Geschäftsführung oder übernehmen die Mitarbeiter des Rechnungswesens die Controlling Aufgaben.

    Einen guten Einblick in die Aufgabenbereiche im Controlling bekommst du unter anderem durch ein Praktikum im Controlling.

    Spezialisierung als Controller.

    Ist das Controlling dezentralisiert – zum Beispiel bei sehr großen Unternehmen –, haben einzelne Abteilungen ihre eigenen Controller. Dementsprechend unterschieden sich auch deine Controlling Aufgaben. Diese Spezialisierungen gibt es beispielsweise:

    • Vertriebs-Controlling
    • Logistik-Controlling
    • Investitions-Controlling
    • Marketing-Logistik
    • Produktionscontrolling
  5. Bewerberguide für den Bereich Finance.

    Hier bekommst du alle Infos für einen erfolgreichen Berufseinstieg im Controlling.

     
     
  6. Blick in die Zukunft: Herausforderungen im Controlling.

    Was den Job eines Controllers besonders spannend macht, ist, dass du weitreichende Entscheidungen für ein Unternehmen triffst. Die wirtschaftlichen und technischen Veränderungen sind derzeit enorm, sodass die Risiken bei Entscheidungen zunehmen. Durch die Digitalisierung werden sich auch die Controlling Aufgaben verändern: Du hast immer mehr Daten zur Verfügung, die teilweise automatisiert zur Verfügung gestellt werden. Die Herausforderung für einen Controller ist nun, diese Datenmassen zu bewältigen und die richtigen Rückschlüsse daraus zu ziehen, die du aktiv an das Management heranträgst. Gleichzeitig arbeitest du als Controller eng mit der IT und dem Bereich Business Analytics zusammen und kannst so über den zahlengetriebenen Tellerrand hinausschauen.

    Grundsätzlich gilt: Du bist als Controller sehr nahe am Entscheider dran, hinterfragst Daten kritisch und präsentierst erfolgsversprechende Antworten. Daher ist auch deine soziale Kompetenz sehr wichtig – wenn du das Management nicht überzeugen kannst und unsicher auftrittst, bist du im Beruf des Controllers falsch.

  7. Berufschancen im Controlling.

    Durch die enge Verzahnung von Finanzwesen und Rechnungswesen sind Controller gefragte Finance-Experten auf dem Arbeitsmarkt. Das macht sich auch beim Gehalt bemerkbar: Das Einstiegsgehalt im Controlling liegt bei 44.700 Euro.

    Mit deinem Controlling-Studium und Berufserfahrung bist du schnell bereit für Tätigkeiten auf Managementebene. Grundsätzlich gilt: Je mehr Verantwortung du bei deinen Controlling Aufgaben übernimmst und dabei positive Effekte erzielst, desto kostbarer bist du für ein Unternehmen. Gerade Controller mit einem BWL-Abschluss oder einem spezialisierten Master haben sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten oder können sich selbstständig machen.

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