Infos zum Bereich Wirtschaftsingenieurwesen.

Infos zum Bereich Wirtschaftsingenieurwesen.

Deine Ausbildung als Wirtschaftsingenieur verläuft interdisziplinär und mündet in der Regel in ein anspruchsvolles Berufsfeld, das ein hohes Gehalt verspricht. Hier ein genauer Überblick über den Beruf.

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  1. Definition Wirtschaftsingenieurwesen.

    Mit ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Teilen kombiniert das Wirtschaftsingenieurwesen zwei große Disziplinen. Dabei filtert das Studium die relevanten Anknüpfungspunkte und bezieht Inhalte aus Technik, Wirtschaft, Naturwissenschaft und Recht.

  2. Beruf Wirtschaftsingenieur: Voraussetzungen.

    Grundvoraussetzung für eine Karriere als Wirtschaftsingenieur ist ein abgeschlossenes Studium der Ingenieurwissenschaft. Um dabei sowohl den kaufmännischen als auch den technischen Anforderungen gerecht zu werden, eignet sich konkret das interdisziplinäre Studium im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen. Dieses setzt sich aus unterschiedlichen Schwerpunkten zusammen, umfasst in aller Regel jedoch folgende Module, die dich auf deinen späteren Beruf vorbereiten sollen:

    • BWL
    • Physik
    • Wirtschaftsmathematik
    • Maschinenbau
    • Elektrotechnik
    • Rechtswissenschaften
    • Logistik
    • Fertigung und Produktion

    Abhängig von Studiengang und Hochschule ragen die Inhalte eher in den technischen oder wirtschaftswissenschaftlichen Bereich. Spezialisierend lassen sich auch Schwerpunkte wählen, sodass du nach deinem Studium bewusst als Wirtschaftsingenieur im Energiebereich oder in der Mechatronik zum Einsatz kommst. Während du im Bachelor vor allem die Basics trainierst und erste Wahlmodule filterst, legst du im Master eine spezialisierte Richtung ein. Deshalb lautet der allgemeine Konsens in der Technik: Master machen - nicht nur für ein höheres Einstiegsgehalt.

    Neben der Fachkompetenz aus dem Studium zeichnen auch Soft Skills den Beruf des Wirtschaftsingenieurs aus. Du solltest analytisch und konzeptionell denken können, teamfähig sein und ein gutes Zahlenverständnis mitbringen. Pflicht-Eigenschaften sind das Interesse für Naturwissenschaft und Wirtschaft. Außerdem erhöhen erste Praxiserfahrungen durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten deine Einstiegs- und Jobchancen. Vor allem als Wirtschaftsingenieur im Management sind zudem Mobilität und sehr gute Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich.

  3. Aufgaben Wirtschaftsingenieur.

    Was macht ein Wirtschaftsingenieur? Grundsätzlich zeichnet sich der Beruf durch Vielfalt, Abwechslung und Spannweite aus. Je nach Unternehmen, Berufserfahrung und Branche kann sich dein Tätigkeitsfeld unterscheiden. Meistens wachsen deine Möglichkeiten und Aufgabenbereiche mit zunehmender Arbeitserfahrung. Für den Anfang kannst du in deinem Wirtschaftsingenieur-Job jedoch mit folgenden Aufgaben rechnen:

    • Unterstützung von Produktentstehungsprozessen mit geeigneter Software
    • Projektbetreuung unter Berücksichtigung wirtschaftlicher Kennzahlen
    • Technische und wirtschaftliche Prozessoptimierung
    • Planung von Produktionsabläufen

    Spezifischer wird das Berufsbild samt Anforderungen im jeweiligen Job. So besteht die Aufgabe eines Projektingenieurs in der Umwelttechnik darin, Projekte wie Fertigungstrassen, Windenergie- oder Solaranlagen zu entwickeln und zu projektieren. Du bestimmst, wie das Projekt umgesetzt und fertiggestellt wird, und hast stets die Kosten und die Qualität im Blick. Prozessingenieure im Maschinenbau verbessern dagegen Produktionsabläufe und analysieren Qualitätsprobleme. Kurz: Der Beruf Wirtschaftsingenieur bietet viele Einsatzmöglichkeiten. Dabei soll die Technik mit der Wirtschaftlichkeit immer in Verbindung stehen, zum Beispiel durch eine kostenoptimierte Produktion. Das Wirtschaftsingenieurwesen ist somit eine interdisziplinäre Wissenschaft, deren Berufsbild in vielen Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt.

  4. Berufschancen als Wirtschaftsingenieur.

    Die Möglichkeiten der Echtzeitkommunikation und die intelligente Prozessverarbeitung prägen unter anderem auch die Schnelllebigkeit der Wirtschaft. Diese gesteigerten Anforderungen erfordern einen Bedarf an qualifizierten Fach- und Führungskräften, die an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Technik agieren. Wirtschaftsingenieure sind also gefragt und deine Berufsaussichten als Nachwuchskraft dementsprechend gut.

    Aufgrund der vielen Einsatzgebiete und Tätigkeitsbereiche klickst du dich bei deiner Bewerbung oft durch eine Palette an Stellenangeboten. Viele Arbeitgeber locken dabei mit hohen Einstiegsgehälter, direkter Führungsverantwortung oder der Verwirklichung von Berufszielen. Außerdem kannst du in deinem späteren Job mit üppigen Gehaltssprüngen rechnen - nachdem du mehrere Jahre Berufserfahrungen gesammelt hast.

    Fakt ist: Als Wirtschaftsingenieur lernt man, flexibel zu sein und in unterschiedlichsten Tätigkeitsbereichen zu arbeiten. Diese Variationsbreite steigert enorm die Berufsaussichten, die auch in Krisenzeiten relativ stabil bleiben. Insbesondere in Schnittstellenbereichen wie Logistik, Controlling und Marketing/Vertrieb stehen die Berufschancen als Wirtschaftsingenieur gut, da man hier auf eine Verknüpfung von technischem und kaufmännischem Know-how angewiesen ist. Dennoch bist du als qualifizierte Fach- und Führungskraft keinesfalls an ein Unternehmen gebunden, sondern kannst dich genauso gut im Beruf selbstständig machen oder in der Wissenschaft und Forschung tüfteln.

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