Infos im Bereich Hardwareentwicklung.

Infos im Bereich Hardwareentwicklung.

Von Softwareentwicklung, Java und Co. hat jeder schon mal gehört, aber was macht eigentlich ein Hardwareentwickler? Es lohnt sich, sich zu informieren: Erfahre hier, was den Beruf des Hardwareentwicklers abwechslungsreich macht und was du für Voraussetzungen erfüllen musst.

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  1. Definition: Das macht ein Hardwareentwickler.

    Als Hardwareentwickler bist du für die Geräteentwicklung zuständig. Der Begriff Hardware umfasst alles, was zur technischen Ausrüstung eines Systems gehört, wie Computerteile, Modems oder USB-Sticks. Man unterscheidet zwischen verbauten und unverbauten Hardware-Komponenten: Verbaut sind zum Beispiel die Bauteile eines Smartphones, unverbaut sind Maus und Tastatur. Einfach gesagt ist alles, was man anfassen kann, Hardware, während Software nicht-physische Komponenten sind.

    Die Hardwareentwicklung erfolgt paradoxerweise durch Softwareanwendung, da die Entwicklung heutzutage digital erfolgt. Des Weiteren bauen Hardwareentwickler Prototypen und koordinieren die Layout-Entwicklung.

  2. Voraussetzungen für eine Karriere als Hardwareentwickler.

    Um Hardwareentwickler werden zu können, brauchst du ein abgeschlossenes Hochschulstudium, zum Beispiel in:

    • Elektrotechnik
    • Mikroelektronik
    • (Technische) Informatik
    • Nachrichtentechnik
    • Naturwissenschaften

    Kein Studium zielt nur auf Hardwareentwicklung ab, sodass du in jedem Fall viel Grundlagenwissen im Bereich IT mitnimmst undfrüh mit Weiterbildungen zu Hardware anfangen solltest. Im Studium kannst du dich zum Beispiel in Richtung Telematik, Hardware-Software-Design oder Netzwerk- und Kommunikationstechnik spezialisieren. Viele Unternehmen wünschen sich auch Praxiserfahrungen, die du in Form von Praktika oder einer relevanten Werkstudententätigkeit sammeln kannst.

    Neben Ausbildung und praktischem Wissen solltest du Folgendes mitbringen:

    • Tiefes technisches Verständnis und sehr gute IT-Kenntnisse
    • Sicherer Umgang mit Programmiersprachen, Betriebssystemen, Schaltungsdesign
    • Sehr gute Englischkenntnisse
    • Hohes Qualitätsbewusstsein
    • Selbstständige, eigenverantwortliche Arbeitsweise
    • Teamfähigkeit
    • Flexibilität und Organisationstalent

    Du siehst, Technik alleine reicht nicht – auch die Soft Skills eines Hardwareentwicklers müssen stimmen, da du im Arbeitsalltag eng mit den Kollegen aus der Softwareentwicklung zusammenarbeitest und auch mit Kunden in Kontakt bist.

  3. Bewerberguide für Informatiker.

    Hier bekommst du alle Infos für einen erfolgreichen Berufseinstieg in der IT-Branche.

     
     
  4. Aufgaben von Hardwareentwicklern.

    Als Hardwareentwickler erwartet dich ein abwechslungsreicher Arbeitsalltag, in dem du einerseits technisch arbeitest und dich andererseits viel mit Schnittstellen koordinierst. Auch die Absprachen mit anspruchsvollen Kunden beherrschst du. Diese konkreten Aufgaben erwarten dich als Hardwareentwickler:

    • Konzeption und Entwicklung von Hardwarekomponenten, Geräten, Schaltungsentwürfen und Prototypen
    • Durchführung von Anforderungsanalysen im Austausch mit dem Kunden
    • Erstellung von Tests und Wartung
    • Erstellung von Fertigungsunterlagen, Dokumentationen und Reportings
    • Marktrecherche
    • Koordination von Schnittstellen
    • Kundenberatung

    Gesucht wirst du von IT- und Technologieunternehmen. Da Hardwareentwickler gefragt sind, kannst du dich auf ein sattes Gehalt freuen und dementsprechend selbstbewusst verhandeln. Im Vergleich zu anderen IT-Gehältern bewegst du dich mit der Hardwareentwicklung im oberen Feld.

  5. Zukunftsaussichten für Hardwareentwickler.

    Wenn du dich als Hardwareentwickler bewirbst, stellst du die Weichen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft, denn Hardware ist die Grundlage für erfolgreiche Produktion. Mit ein paar Jahren Berufserfahrung kannst du zunehmend Verantwortung in Projekten übernehmen und dich bis zu einer Leitungsposition hocharbeiten. Eine andere Möglichkeit ist, sich selbstständig zu machen – beachte dabei, dass es natürlich eine Weile dauert, sich einen Stammkundenkreis aufzubauen.

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