Infos im Bereich Fahrzeugtechnik.

Infos im Bereich Fahrzeugtechnik.

Die Fahrzeugindustrie boomt und steht für hohe Gehälter, Fachkräftebedarf und Einsatzvielfalt. Begehrte Jobs findest du in der Fahrzeugtechnik. Welche Voraussetzungen du dafür brauchst und wie das Berufsbild des Ingenieurs der Fahrzeugtechnik aussieht, liest du hier.

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  1. Definition Fahrzeugtechnik.

    Die Fahrzeugtechnik ist ein Fachgebiet des Maschinenbaus. Während es beim Fahrzeugbau um die Produktion von (Kraft-)Fahrzeugen geht, befasst sich die Fahrzeugtechnik mit der Konzeption, Konstruktion, Simulation und dem Betrieb eines Fahrzeugs und seiner Komponenten. Die Fahrzeugtechnik wird in erster Linie mit PKWs in Verbindung gebracht. Unter anderem geht es aber auch um Fahrräder, Arbeitsmaschinen, Schienenfahrzeuge und Anhänger.

  2. Ingenieur der Fahrzeugtechnik: Voraussetzungen.

    Um Ingenieur der Fahrzeugtechnik zu werden, brauchst du ein abgeschlossenes Studium der Ingenieurwissenschaften. Dabei kannst du Fahrzeugtechnik als eigenständigen Studiengang oder als Schwerpunkt im Maschinenbau, Wirtschaftsingenieur- oder Verkehrswesen belegen. Auch in der Elektrotechnik ist die Spezialisierung auf elektrische Systeme in der Fahrzeugtechnik möglich. Sowohl FHs als auch Unis bieten entsprechende Fächer an.

    Die Berufsbezeichnung Fahrzeugtechniker nach einer Ausbildung gibt es so dagegen nicht. Im dualen Studium zum Beispiel werden die Studieninhalte mit der Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker oder Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker kombiniert. Sowohl für die theoretischen Inhalte als auch für deinen späteren Beruf solltest du folgende Voraussetzungen mitbringen:

    • Technikverständnis
    • Analytisches Denkvermögen
    • Konzeptionsstärke
    • Interesse an Naturwissenschaften

    In den ersten Semestern des Bachelors behandelst du vermehrt mathematische Grundlagen. Dazu kommen Komponenten rund um das Fahrzeug – von der Mechanik bis zur Antriebstechnik. Hier erwarten dich unter anderem folgende Fächer, die dich auf den Beruf in der Fahrzeugtechnik vorbereiten sollen:

    • Physik
    • Technische Mechanik
    • BWL
    • Wärme- und Stoffübertragung
    • Fertigungsverfahren

    Da der Bachelor oft technisches Grundwissen vermittelt, konkrete Schwerpunkte aber auslässt, entscheiden sich die meisten Studenten der Ingenieurswissenschaft für den anschließenden Master. Hier reicht die Spezialisierung von der Straßenfahrzeugtechnik über die Fahrzeugentwicklung bis zu Verbrennungsmotoren, Fahrdynamik oder intelligenten Fahrzeugsystemen. Ein weiteres Plus: Die zusätzliche Studienzeit belohnt ein höheres Einstiegsgehalt in der Fahrzeugtechnik.

    Dazu sind die richtigen Soft Skills Voraussetzung für eine erfolgreiche Karriere. Da sich Autos, Maschinen und technische Komponenten nicht in Einzelarbeit konstruieren lassen, ist eine gewisse Teamfähigkeit als Ingenieur also essentiell. Außerdem müssen durch Kommunikationsstärke Abläufe besprochen und Projekte koordiniert werden. Da in der Automobilbranche CAD und CAE ihren festen Platz eingenommen haben, helfen dir Programmkenntnisse weiter – am besten verfügst du hier über Zertifikate, die du an deine Bewerbung anfügst.

  3. Berufsbild: Fahrzeugtechnik-Ingenieur.

    Fahrzeugtechnik-Ingenieure arbeiten meistens bei Fahrzeug- und Automobilherstellern, deren Zulieferern sowie bei Ingenieurdienstleistern, im öffentlichen Dienst oder im Prüf- und Sachverständigenbereich. Deine Tätigkeiten und Aufgaben hängen dabei im Wesentlichen von der jeweiligen Fachrichtung, dem Unternehmen, deinen Berufserfahrungen und der Branche ab. Was du in einem Fahrzeugtechnik-Job also konkret machst, bleibt individuell.

    Arbeitest du zum Beispiel als Entwicklungsingenieur in der Fahrzeugtechnik, entwirfst du 3D-Modelle, Detailentwürfe und Prototypunterlagen. CAD-Konstrukteure dagegen setzten ihre Konzepte in CAD-Systemen um und koordinieren eine fertigungsgerechte Entwicklung von Bauteilen. Je nach Branche variiert natürlich das Produkt. Einen Job in der Fahrzeugtechnik findst du zum Beispiel in

    • Ingenieurbüros,
    • in der Landwirtschaft oder
    • in Forschung und Entwicklung.

    In den meisten Fällen trichtert dich die Ausbildung jedoch in die Automobilindustrie. Hier warten nicht nur die attraktivsten Gehälter, sondern auch ein stetiger Bedarf an Nachwuchskräften.

  4. Einblicke in die E-Mobility: Beispiel PHOENIX CONTACT.

    In Kooperation mit PHOENIX CONTACT GmbH & Co. KG

    Ladestation statt Tankstelle: Es wird immer klarer, dass Elektromobilität aus der Automobilindustrie in Zukunft nicht mehr wegzudenken ist. Als einer der führenden Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für den Ladeprozess von Elektrofahrzeugen ist PHOENIX CONTACT im Bereich E-Mobility ganz vorne mit dabei, die Zukunft der modernen Fortbewegung mitzugestalten. Als Ingenieur hast du vielfältige Möglichkeiten, im Bereich E-Mobility bei PHOENIX CONTACT einzusteigen, zum Beispiel als:

    • Vertriebsingenieur Automotive
    • Entwickler Ladedosen
    • Process Engineer

    So hast du die Chance, zum Beispiel Markt- und Wachstumspotenziale der Produktpalette zu analysieren, die Entwicklung und Implementierung neuer Fertigungstechnologien zu untersuchen oder sogar die technische Konzeption moderner Ladelösungen mit 3D-Konstruktionen und Zeichnungen voranzutreiben. Egal welche Position die richtige für dich ist, als technischer Experte im Bereich E-Mobility arbeitest du bei PHOENIX CONTACT als Zukunftsgestalter an innovativen Produkten und technischen Lösungen für die Welt von morgen mit.

  5. Bewerberguide für Ingenieure.

    Hier bekommst du alle Infos für einen erfolgreichen Berufseinstieg im Bereich Fahrzeugtechnik.

     
     
  6. Berufschancen in der Fahrzeugtechnik.

    Als studierter Ingenieur stehen dir in deinem späteren Beruf viele Türen offen. Zu den obigen Einsatzfeldern gesellen sich interessante Aufstiegsmöglichkeiten, die in die Fachgruppenleitung oder ins mittlere Management führen. Soll heißen: mit zunehmender Arbeitserfahrung kannst du in deinem Job zur Führungskraft mit Personalverantwortung aufsteigen. Dadurch realisierst du im Laufe der Zeit auch Gehaltssprünge. Mit passenden Englischkenntnissen hast du in der globalen Autoindustrie ohnehin gute Chancen. Ob du dabei im Unternehmen Karriere machst oder sich die Selbstständigkeit anbietet, wird sich zeigen.

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