Infos im Bereich Energietechnik.

Infos im Bereich Energietechnik.

Treibhausgase, Insektensterben, Atommüll: Als Ingenieur der Energietechnik gehst du Probleme unserer Zeit an – und sorgst für eine umweltfreundlichere Zukunft. Was du dafür brauchst und was dein späteres Berufsbild ausmacht, erfährst du hier.

Du suchst einen Job? So erhältst du kostenlos Job-Angebote.
  1. Definition Energietechnik.

    Die Energietechnik befasst sich mit Technologien zum ressourcenorientierten sowie wirtschaftlichen Umgang mit Energie – von der Gewinnung über den Transport bis zur Speicherung und Nutzung. Besonders das nachhaltige und umweltschonende Bestreben dieser Ingenieurwissenschaft schafft enge Parallelen zur Umwelttechnik.

  2. Voraussetzungen für die Energietechnik.

    Um in der Energietechnik arbeiten zu können, musst du mindestens eine entsprechende Berufsausbildung absolvieren. Hierfür bieten sich unterschiedliche Wege an, die in die Energietechnik führen, beispielsweise die Ausbildung zum Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik. Hier richtest du energietechnische Anlagen ein, integrierst Steuer- und Regelsysteme und prüfst das Ganze auf Fehler und Qualitätslücken.

    Andere Ausbildungsberufe wie der zum technischen Assistenten für regenerative Energietechnik und Energiemanagement schlagen eine ähnliche Berufsrichtung ein. Du wirkst bei der Entwicklung von erneuerbaren Energiequellen mit und unterstützt die Ingenieure bei der Messung elektrischer Größen. Folgende Voraussetzungen solltest du für jeden Ausbildungsberuf in der Energietechnik mitbringen:

    • Technikverständnis
    • Umweltbewusstsein
    • Naturwissenschaftliches Interesse
    • Konzeptionstalent
  3. Energietechnik Studium.

    Willst du mehr Verantwortung, ein höheres Einstiegsgehalt sowie den Ingenieurtitel tragen, solltest du ein Studium im Bereich Energietechnik in Betracht ziehen. Dabei kombiniert das Studium oft verwandte Disziplinen miteinander. Heißt: Du studierst Energietechnik meistens in Verbindung mit Prozesstechnik (EPT), Maschinenbau, Ressourcenoptimierung, Erneuerbare Energien oder Gebäudetechnik. Letztere, auch Haus- oder Versorgungstechnik genannt, umfasst alle technischen Maßnahmen, die in Räumen und Gebäuden der energetischen und stofflichen Versorgung bzw. der Entsorgung aller Abfallprodukte gelten. Anders ausgedrückt: Die Versorgungstechnik kümmert sich um Heizung, Beleuchtung, Luft, Wasser, Müll und Co.

    Neben der Fachkompetenz aus Studium und Ausbildung brauchst du als Ingenieur in der Energieversorgung die richtigen Soft Skills. Gerade in Führungspositionen leitest du Personal an, delegierst Aufgaben und arbeitest mit unterschiedlichen Fachdisziplinen zusammen. Voraussetzung dafür: eine ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit. Für internationale Energieprojekte, beispielsweise der Bau von Solaranlagen in Schwellenländern, helfen dir natürlich Auslandserfahrungen und sichere Englisch-Kenntnisse.

  4. Energietechnik: Berufsbild.

    Das Berufsbild des Energieingenieurs hängt im Wesentlichen von den fachspezifischen Aufgaben ab. So umfasst die Energietechnik bzw. Energiewirtschaft unterschiedliche Jobs. Als Ingenieur kannst du zwischen folgenden Schwerpunkten wählen:

    Berufsrichtung Mögliche Aufgaben
    Wasserwirtschaft Planung von Hochwasserschutzmaßnahmen
    Erstellung von Ausführungsplänen
    Sanierung von Trinkwasserversorgungsanlagen
    Versorgungstechnik Personalleitung auf Baustellen
    Abwicklung der technischen Gebäudeausrüstung
    Koordination von Umbaumaßnahmen
    Verfahrenstechnik Technische Betreuung der Anlagentechnik
    Erstellung von Prozesstechnologien
    Einführung neuer Produktionsverfahren
    Netztechnik Erweiterung und Erneuerung von Stromversorgungsnetzen
    Kostenkalkulation
    Regenerative Energietechnik Entwicklung von Windenergieprojekten
    Durchführung von Emissionsmessungen
    Forschungsarbeiten
    Energie- und Umwelttechnik
    Planung von Gewässersanierungsmaßnahmen
    Durchführung schalltechnischer Messungen Erstellung von Immissionsprognosen
    Elektrotechnik Betreuung von Infrastrukturprojekten
    Verantwortung von Strom- und Kabelanlagen
    Maschinenbau (Energietechnik) Messungen an energietechnischen Anlagen
    Durchführung thermodynamischer Berechnungen

    Als Entwicklungsingenieur in der Energieversorgung treibst du neue Produkte voran und kümmerst dich um die Optimierung bestehender, energietechnischer Systeme. Prozessingenieure in der Energietechnik optimieren eher unternehmensintern energieeffiziente Verfahren. Projektingenieure dagegen sind oft international im Einsatz und sorgen im Rahmen zeitlich abgestimmter Aufträge für die Energieversorgung bestimmter Orte.

  5. Bewerberguide für Ingenieure.

    Hier bekommst du alle Infos für einen erfolgreichen Berufseinstieg im Bereich Energietechnik.

     
     
  6. Berufschancen im Bereich Energietechnik.

    Im Zuge der Energiewende und der Entwicklung erneuerbarer Energien gehörst du zu den gefragtesten Ingenieuren überhaupt. Dabei kannst du deine Bewerbung als Ingenieur der Energietechnik zu großen Energieversorgern schicken, dich bei Herstellern von elektrischen Anlagen vorstellen oder kleine Ingenieurbüros aufsuchen.

    Mit wachsender Berufserfahrung steigt auch dein Kompetenzbereich. Neben deinem Ingenieurgehalt steigt deine Führungsverantwortung, die in der Projektleitung oder im Management münden kann. Genauso gut kannst du als wissenschaftlicher Mitarbeiter in Forschungseinrichtungen tüfteln oder dich als Energieberater selbstständig machen. Letzterer bewertet nationale oder regionale Energiesysteme und gibt auf dieser Basis Empfehlungen zu Energie- und Klimaschutzstrategien.

    Schon gewusst? So erhältst du Job-Anfragen von Top-Arbeitgebern.