Infos im Bereich Mechatronik.

Infos im Bereich Mechatronik.

Eine Mischung aus Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik: Wir geben dir eine detaillierte Berufsbeschreibung und zeigen dir Voraussetzungen, Aufgaben und Chancen, die das Berufsbild des Mechatronikers formen.

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  1. Definition Mechatronik.

    Als Interdisziplin kombiniert die Mechatronik den Maschinenbau mit der Elektrotechnik und der Informationstechnik. Im Zusammenwirken der einzelnen Fachdisziplinen entstehen in dem Beruf vor allem industrielle Erzeugnisse.

  2. Beruf Mechatroniker: Voraussetzungen.

    Zwei Wege führen zum Mechatroniker: die Ausbildung und das Studium. Oft bietet sich auch das duale Studium Mechatronik an, das beide Richtungen vereint. Vorher solltest du jedoch herausfinden, ob du ins Berufsbild passt. Hier gilt: Sowohl für die Ausbildung als auch das Studium und den anschließenden Beruf erfüllst du folgende Voraussetzungen.

    • Geschicklichkeit
    • Interesse an Mathematik und Naturwissenschaft
    • Technikverständnis
    • IT-Skills
    • Analytisches Denkvermögen
  3. Ausbildung zum Mechatroniker.

    Die Ausbildung zum Mechatroniker dauert für gewöhnlich dreieinhalb Jahre. Theoretische Inhalte lernst du in der Berufsschule, praktische Erfahrungen für den Beruf sammelst du im Ausbildungsbetrieb. Während deiner Ausbildung werden dir vor allem Fertigkeiten in der Metallbearbeitung und Elektrotechnik vermittelt. Aber auch Grundlagen in der Steuerungstechnik, Hydraulik, der Pneumatik, Mess- und Prüfverfahren sowie Programmierkenntnisse stehen auf dem Stundenplan der angehenden Mechatroniker. Du lernst das Berufsbild kennen und löst folgende Aufgaben und Tätigkeiten:

    • Bau von Gehäusen und Schalgerätekombinationen
    • Umgang mit Messgeräten
    • Netzwerkkonfiguration
    • Inbetriebnahme von mechatronischen Systemen

    Je nach Ausbildungsbetrieb variiert das Verständnis vom Berufsbild des Mechatronikers und die Schwerpunkte der Ausbildung. Um sicherzugehen, dass die jeweilige Ausbildung die richtige ist, bietet sich ein Mechatroniker-Praktikum im Vorfeld an. Am Ende deiner Ausbildung absolvierst du die Abschlussprüfung. Hier bekommst du eine praktische Arbeitsaufgabe, löst schriftliche Prüfungen und führst Fachgespräche. Danach bist du für den Beruf des Mechatronikers fit.

  4. Studium Mechatronik.

    Auch das Mechatronik Studium ist interdisziplinär ausgerichtet und kombiniert Informatik, Maschinenbau und Elektrotechnik. Abhängig von deiner Uni oder Hochschule studierst du zunächst auf Bachelor oder Diplom. Letzteres dauert in der Regel acht bis zehn Semester. Wie im gesamten Ingenieurwesen zählen auch in der Mechatronik die Praxiserfahrungen, die nebenbei noch deine Bewerbung schmücken. Deshalb integrieren die meisten Studiengänge ein Praktikum in Form einer obligatorischen Praxisphase. Theoretisch erwarten dich unter anderem folgende Fächer:

    • Werkstoffkunde
    • Elektrotechnik
    • Physik
    • Mathematik
    • Konstruktion
    • Mikromechatronik

    Besonders in technischen Studiengängen treten die Studenten nach dem Bachelor gerne den Master an. Dadurch pusht du deine Fachkompetenz, legst deinen Schwerpunkt fest und startest mit einem höheren Einstiegsgehalt. Am Ende deines Studiums bist du Ingenieur der Mechatronik.

  5. Berufsbild Mechatroniker.

    Was macht ein Mechatroniker? Besonders in der industriellen Produktion kommst du zum Einsatz. Hier bildest du die Schnittstelle zwischen Mechanik und Elektronik. Soll heißen: In deinem Beruf planst, konstruierst und entwickelst du mechatronische Systeme – abhängig von der jeweiligen Branche. Dabei findet sich das Berufsbild des Mechatronikers in folgenden Branchen wieder:

    • Elektronindustrie
    • Maschinen- und Anlagenbau
    • Fahrzeugtechnik
    • Stahlindustrie
    • Handwerk

    Je nach Unternehmen, Abschluss und Berufserfahrung können sich deine Tätigkeiten unterscheiden. Oft wächst dein Aufgabenbereich mit zunehmender Arbeitserfahrung, sodass du im Beruf nicht dauerhaft auf einer Hierarchieebene klebst. Außerdem bleibt das Berufsbild durch die Integration von unterschiedlichen Fachdisziplinen facettenreich und vielseitig.

  6. Berufschancen als Mechatroniker.

    Gerade als studierter Ingenieur der Mechatronik bist du für die Fertigung, Entwicklung und Wartung technischer Systeme qualifiziert. Attraktive Zukunftsbranchen bilden dabei die Mikrosystemtechnik, der Automobilbau oder die Medizintechnik. Sie alle beinhalten solide Berufsaussichten – und durchschnittlich mehr Gehalt.

    Als Hochschulabsolvent übernimmst du außerdem schnell Projekt- und Führungsverantwortung. Du hast perspektivreiche Aufstiegsmöglichkeiten und kannst dich in deinem Beruf frei entfalten. Ob deine Karriere dabei im Management eines Unternehmens oder in der Selbstständigkeit mündet, bleibt dir überlassen.

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