Gehalt im Bereich Mediengestaltung.

von
1.606 €
Ø
2.391 €
bis
3.531 €

Kreative Berufe gelten nicht gerade als gut bezahlt, aber was ist an dem Gerücht dran und wie kannst du dein Gehalt als Mediengestalter positiv beeinflussen? Hier erfährst du mehr.

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  1. Gehalt Mediengestalter im Überblick.

    Mediengestalter ist ein Ausbildungsberuf, dementsprechend steigst du eher mit einem geringen Gehalt ein, wenn du dich für die klassische Variante entscheidest:

    • Einstiegsgehalt Mediengestalter Digital und Print: 1.650 bis 1.800 Euro
    • Einstiegsgehalt Mediengestalter Bild und Ton: 1.650 bis 1.850 Euro

    Bist du mit deinem Gehalt unzufrieden, bieten sich Weiterbildungen an. Du verdienst zum Beispiel

    • als Techniker Druck- und Medientechnik 3.000 Euro und
    • als Medienfachwirt oder Betriebswirt 3.000 bis 4.000 Euro.

    Auch ein Studium in Grafikdesign, Mediengestaltung oder Mediendesign ist eine Überlegung Wert. Als Mediendesigner steigst du nach dem Bachelor zwar auch nur mit 2.000 Euro brutto im Monat ein, aber mit mehr Erfahrung kannst du Gehälter bis zu 5.000 Euro monatlich einstreichen.

    Spezialisierst du dich als UX Designer, liegt dein Durchschnittsverdienst bei 3.720 Euro im Monat. Wirst du als Consultant tätig, kannst du ebenfalls ein höheres Gehalt erwarten – wie in der Beratung üblich, klettert das Gehalt schnell auf rund 4.000 Euro im Monat.

  2. Einflussfaktoren auf das Gehalt.

    Dein Gehalt im Bereich Mediengestaltung wird noch von verschiedenen anderen Faktoren beeinflusst, die nichts mit deiner Ausbildung oder Weiterbildungen zu tun haben. Diese solltest du berücksichtigen, wenn du in deiner Bewerbung als Mediengestalter die Gehaltsvorstellung angibst.

    Standort.

    Gehaltstechnisch hinkt der Osten verglichen mit Bundesländern im Süden oder Westen im Medienbereich hinterher. So liegt das Gehalt für ausgebildete Mediengestalter in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und auch in Berlin bei über 30.000 Euro im Jahr, während in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt die Gehaltskurve gerade mal knapp über 20.000 Euro hinaus geht. Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz liegen mit rund 28.000 Euro im Mittelfeld.

    Branche.

    Grundsätzlich gilt: Fängst du als Mediengestalter in einer Agentur an, wirst du einen recht anstrengenden Arbeitstag haben und dafür nicht besonders gut bezahlt werden. Lukrativer ist es, wenn du bei einem Unternehmen einsteigst, das primär nichts mit der Medienbranche zu tun hat. Das kann zum Beispiel ein Automobilkonzern sein oder ein Chemieunternehmen – beide Branchen sind dafür bekannt, gut zu bezahlen. Besonders gut verdienst du als Mediengestalter oder Mediendesigner, wenn du in einer Unternehmensberatung startest: Hier sind dementsprechend Fähigkeiten gefragt, die über das rein Gestalterische hinausgehen.

    Unternehmensgröße.

    Ein Konzern zahlt besser als ein Start-up – das ist logisch. Dennoch solltest du deine Entscheidung nicht nur vom Verdienst abhängig machen. Gerade im Medienbereich kann es sein, dass du in einem kleineren Unternehmen mehr Freiheiten und größeren Einfluss auf das Design und die Corporate Identity hast und somit kreativer arbeiten kannst.

    Berufserfahrung.

    Egal in welcher Branche du startest – je mehr du kannst, desto besser ist deine Position in der Gehaltsverhandlung. So steigt mit wachsender Berufserfahrung auch dein Marktwert, aber natürlich kannst du dich nicht einfach auf die Zeit als Angestellter ausruhen. Sorge stattdessen dafür, dass du immer up to date bleibst, die Trends in der Mediengestaltung kennst und dich mit Programmen und Software auseinandersetzt.

  3. Gehalt als Freelancer.

    Als Mediengestalter kannst du dich auch selbstständig machen. Hierfür musst du deinen Stundensatz gut kalkulieren: Du darfst dich nicht unter Wert verkaufen, aber auch nicht so viel verlangen, dass du nicht konkurrenzfähig bist. Gehe bei der Berechnung deines Stundenlohns davon aus, was du im Jahr verdienen willst, und rechne mit ein, dass zu deiner Arbeitszeit für den Kunden auch noch Zeit für Administratives wie Rechnungen schreiben hinzukommt. Auch Reisekosten und Co. muss du abziehen – und natürlich Steuern und Versicherungen, die für Selbstständige höher sind als für Angestellte.

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