Die Gehaltsabrechnung.

Die Gehaltsabrechnung.
Die Gehaltsabrechnung dient dem Einkommensnachweis, zum Beispiel für die Steuererklärung, bei der Suche nach einer Mietwohnung oder vor einer Kreditvergabe. Sie sollte übersichtlich sein und die gesetzlichen Mindestanforderungen erfüllen. ABSOLVENTA erklärt, was alles in der Gehaltsabrechnung steht.
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  1. Die Abzüge in der Gehaltsabrechnung.

    In der Gehaltsabrechnung wird ersichtlich, welche Abzüge vorgenommen werden. Vom Brutto-Lohn werden Steuern und Sozialabgaben abgezogen, übrig bleibt das Netto-Gehalt.

    Steuern

    • Einkommenssteuer (prozentualer Anteil abhängig vom Einkommen und der Steuerklasse)
    • Ggf. Kirchensteuer
    • Solidaritätszuschlag

    Sozialabgaben

    • Rentenversicherung
    • Arbeitslosenversicherung
    • Krankenversicherung
    • Pflegeversicherung
    • gesetzliche Unfallversicherung

    Renten-, Arbeitslosen und Pflegeversicherung werden von Arbeitgeber und Arbeitnehmer jeweils zur Hälfte gezahlt, bei der Kranken- und Unfallversicherung ist der Arbeitnehmer etwas schlechter gestellt.

  2. Änderungen für die Gehaltsabrechnung ab 2010.

    Seit dem 01.01.2010 legt die neue Entgeltbescheinigungs-Richtlinie die Mindeststandards für die Gehaltsabrechnung fest. Ziel dieser Richtlinie ist die bundesweite Vereinheitlichung der Lohn- und Gehaltsabrechnung aller Arbeitnehmer. Zudem wird das Gesetz über das Verfahren des elektronischen Entgeltnachweises (ELENA-Verfahrensgesetz) realisiert, das u.a. die elektronische Erstellung und die temporäre, zentrale Speicherung von Einkommensnachweisen sowie deren Nutzung durch Behörden wie zum Beispiel der Bundesagentur für Arbeit ermöglichen soll.

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