9 Sätze, die Developer nicht mehr hören können.

9 Sätze, die Developer nicht mehr hören können.
Als Developer wird man oft wie ein exotisches Fabelwesen behandelt. Vorurteile gegenüber Informatikern gibt es dabei viele – vom einsamen Nerd bis zum Hackergenie und vom EDV-Futzi bis zum PC-Guru ist da alles dabei. Hier findest du die gängigsten Klischees.
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  1. „Ich hab' da ein Problem mit meinem Drucker, kannst du mal gucken?“

    Als Informatiker kennst du dich zwar mit Computern aus, verstehst dich aber eher auf Server, Scripte und Speichersysteme als auf Omas Drucker. Aber es sind nicht nur ältere Menschen, die IT-Support brauchen.

    Manchmal kommt es einem so vor, als melde sich der halbe Freundeskreis immer genau dann, wenn es Probleme mit dem Internet, einem vermeintlichen Virus oder eben dem Drucker gibt. Oma hat mittlerweile wenigstens rausbekommen, wie sie Problemlösungen googelt.

    Oma will, dass ich den Drucker repariere

  2. „Kannst du dann auch hacken?“

    Grundsätzlich sind alle Developer Hacker, da die ursprüngliche Bedeutung eher dem experimentierfreudigen Tüftler im technischen Bereich entspricht. Nun muss man diese Neigung aber nicht zwingend dazu nutzen, Sicherheitslücken auszuloten und zu nutzen.

    In der freien Wirtschaft sind Hacker und Spezialisten für IT-Sicherheit sogar sehr begehrt. Denn Angriffe von kriminellen Hackern können mit hochsensiblen Kunden- und Unternehmensdaten großen Schaden anrichten. Wenn du nach einem Job in diesem Bereich suchst, dann findest du hier alle aktuellen Stellen im Bereich Cyber Security.

  3. „Warst du schonmal im Darknet?“

    Ich hänge ständig im Darknet ab

    Anstatt der Hackerfrage kommt auch gern die nach dem Darknet. Das ist hauptsächlich mit Nachrichten über Drogen- und Waffenhandel in die Medien gekommen, wodurch dem Ganzen der Duft des Kriminellen anhaftet.

    Also warum die Leute nicht auch mal in dem Glauben lassen, dass man als Developer verrucht und gefährlich ist. Dass das Darknet besonders in Zensurländern einen wichtigen Beitrag zur Meinungsfreiheit leistet, kann man ja in einem Nebensatz noch erwähnen.

  4. „Da kannst du sicher auch gut Mathe, oder?“

    Im Informatikstudium wird vor allem das analytische und logische Verständnis geschult, insofern sind viele Developer auch zahlenaffin. Das ist insbesondere für Studiengänge wie den Wirtschaftsinformatiker und den Informatikkaufmann wichtig. Auch Spezialisierungen wie Data Science und Machine Learning profitieren enorm von mathematischem Fachwissen.

    Aber egal welchen Informatikberuf du auch anstrebst, sehr gute Englischkenntnisse sind noch wichtiger als mathematische Fähigkeiten. Englisch ist zum Verstehen und Benutzen der gängigsten Programmiersprachen genauso unentbehrlich wie für die englischsprachige Fachliteratur im Informatikstudium.

  5. „Immer nur Nullen und Einsen. Ist das nicht super eintönig?“

    Als Developer hast du ständig mit innovativer Technik, neuen Problemen und versteckten Bugs zu tun. Im Zuge der rasanten technischen Entwicklungen, die mit der Digitalisierung einhergehen, müssen Informatiker immer auf dem neuesten Stand sein.

    Das heißt, dass man sich schon während des Studiums mit vielen neuen Trends auseinandersetzt, egal ob mit künstlicher Intelligenz, Big Data oder Cyber Security. So ist dein Alltag alles andere als langweilig.

    Mit Blick auf die berufliche Orientierung können sich Developer auf die unterschiedlichsten Bereiche spezialisieren:

  6. „Ich hab' gar nichts gemacht.“

    Es wird wild umher geklickt, alles aus dem Netz heruntergeladen und unkritisch alles mit einem Okay bestätigt. Und manchmal hat der Freund oder Kollege auch gar keine Schuld daran, dass etwas nicht mehr funktioniert. Aber egal warum der Computer nicht mehr will, man selbst will es nicht gewesen sein.

    Hier heißt es: Ruhe bewahren und so detailliert wie möglich erzählen, was passiert ist. Kein Developer würde dir unterstellen, die Technik absichtlich geschädigt zu haben. Zu wissen, welches Programm du aber zuletzt benutzt hast, würde schon viel helfen.

  7. „Sitzt du wirklich den ganzen Tag vorm Computer?“

    Ich als ITler mag kein Licht

    Ja, so wie 80 Prozent aller Büromenschen sitzen auch Developer meist vorm Computer. Dabei gibt es auch hier Berufe, in denen du etwas mehr rumkommst: Wenn du also die Abwechslung magst und gern auch mal direkt zu einem Kunden fährst, dann haben wir hier alle Stellen für SAP-Berater, die genau dieses Profil erfüllen.

  8. „So als IT-Nerd bist du sicher allein in einem dunklen Büro im Keller, oder?“

    Bei vielen scheint sich hartnäckig die Vorstellung zu halten, dass man als Developer allein hinter abgedunkelten Jalousien sitzt und auf grünen Matrix-Code schaut, der über den Bildschirm flimmert.

    Dabei codest du im Arbeitsalltag selten vollkommen für dich allein, sondern häufig mit den Kollegen zusammen. In einigen Unternehmen werden sogar immer wieder neue Techniken und agile Ansätze praktiziert, zum Beispiel Pair Programming. Bei uns im Stellenpool für Softwareentwickler findest du jede Menge Jobs, in denen sich Developer in solchen agilen Ansätzen austoben können.

  9. „Ach so, nein, einen Neustart habe ich noch nicht versucht.“

    Bei Installationsproblemen und veralteten Treibern, bei zu geringem Arbeitsspeicher und fünfzig gleichzeitig geöffneten Programmen oder auch bei verschmutzten Gehäuseventilatoren: Computer stürzen einfach auch mal ab.

    Der Neustart ist das absolute Wundermittel gegen kleine Alltagsprobleme wie diese – und wird leider viel zu oft vergessen. Also lieber einmal zu viel: Turning it off and on again.

  10. Berufseinsteiger erzählen von ihren Praxiserfahrungen

    Wichtig ist immer: Ein offenes Ohr und lockere Gespräche helfen Klischees aufzubrechen. Denn genauso gut hätten wir einen Artikel über abgedroschene Vorstellungen gegenüber Vertrieblern oder Personalern schreiben können.

    Die Praxiserfahrungen von Berufseinsteigern zeigen, was die Arbeit eines Developers wirklich ausmacht, wie der Karrierestart als Informatiker gelingt und wie man gut in die Unternehmenswelt startet. Hier geht’s zu den Interviews.

    Schon gewusst? So erhältst du Job-Anfragen von Top-Arbeitgebern.