Einstellungstest: Typen, Vorbereitung, Tipps.

Einstellungstest: Typen, Vorbereitung, Tipps.
Bei vielen Unternehmen entscheidet das Ergebnis im Einstellungstest über deine Chance auf den Job. Um dich ideal auf eine solche Situation vorzubereiten, findest du hier verschiedene Typen, Fragen und Beispiele rund um den Einstellungstest.
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  1. Einstellungstest: Typen.

    Grundsätzlich stehen den Personalern die unterschiedlichsten Einstellungstests zur Verfügung. Immer geht es darum, deine Eignung für den Job oder die jeweilige Position festzustellen. Gerade bei Ausbildungsberufen gilt der Einstellungstest als bewährtes Mittel zur ersten Selektion der Bewerber. Aber auch Studienbewerber, Hochschulabsolventen und angehende Führungskräfte müssen sich oft dem Prüfungskomitee stellen. Was dabei auf dich zukommen kann:

    Einstellungstest: Allgemeinwissen.

    Allgemeinwissen ist Pflicht – vor allem bei Führungskräften. Ob Geschichte, Kultur, Wirtschaft, Sport, Politik oder Kunst: Die Spannweite an Themengebieten ist hier sehr groß. Punkten kann jeder, der über den eigenen Tellerrand hinausschaut und auch außerhalb des eigenen Fachgebiets ein solides Grundlagenwissen mitbringt. Vor allem im Journalismus gehören Einstellungstests zum Allgemeinwissen zur Tagesordnung. Oft gefragt: Namen und Gesichter – sei es der Zeitgeschichte, der Auslandspolitik oder der Wirtschaft. Doch auch die folgenden Berufsfelder fordern in der Regel ein belastbares Allgemeinwissen:

    Einstellungstest: Mathe.

    Naturwissenschaften, genauer die Mathematik, sind beliebte Themengebiete, um dein Grundverständnis für branchenrelevante Aufgaben zu testen. Ob Kopfrechnen, Zinsaufgaben, Dreisatz oder das Vervollständigen von Zahlenreihen: In den folgenden Berufsfeldern erwartet dich häufig Mathe im Einstellungstest:

    Einstellungstest: Sport.

    Beim Sporttest werden verschiedene Bereiche der körperlichen Verfassung eines Bewerbers untersucht, zum Beispiel Kraft, Ausdauer und Wendigkeit. In der Regel müssen vier bis sechs Übungen absolviert werden. Ein fester Bestandteil ist häufig der sogenannte Cooper-Test.

    Polizei Einstellungstest: Sowohl bei der Polizei als auch bei der Feuer- und Bundeswehr ist ein Sporttest im Zuge der Bewerbung angesetzt. Hier müssen Bewerber zum Beispiel einen Standweitsprung erfolgreich absolvieren. Die Mindestweite liegt durchschnittlich bei etwas über zwei Metern. Außerdem können noch Aufgaben wie ein Parcourslauf, Sit-Ups, Klimmzüge, Bankdrücken oder Liegestütze dazukommen. Die Mindestanforderungen sind dabei normalerweise nach Alter und Geschlecht differenziert und können auf den jeweiligen Internetseiten eingesehen werden. Scheitern Bewerber beim Sporttest, können sie ihn in den meisten Fällen nach einer bestimmten Wartefrist wiederholen.

    Einstellungstest: Sprache.

    Vor allem für Berufe im Medienbereich ist eine hohe sprachliche Kompetenz notwendig, die nicht allein auf gezieltem Sprach- und Schreibtraining basieren kann. Um diese verbale Intelligenz zu überprüfen, wenden Unternehmen in ihren Einstellungstests auch gerne Sprachtests an.

    Am häufigsten geht es im Sprachtest um Textverständnis und Sprachanalogien. Das Textverständnis wird überprüft, indem der Bewerber einen anspruchsvollen Text lesen muss. Anschließend werden dem Bewerber Aussagen zum Text vorgelegt, die er dann als richtig, falsch oder unbekannt bewerten werden muss. Im Sinne der Sprachanalogien muss der Bewerber sprachliche Kategorien erkennen oder Wörter in Beziehung zueinander setzen, Gemeinsamkeiten zwischen Wörtern oder Wortgruppen erkennen, Synonyme identifizieren oder aus einem Buchstabensalat Worte formen. Aber auch die Rechtschreibung kann überprüft werden.

  2. Einstellungstest: Vorbereitung.

    Je nach Typ und Form des Einstellungstests hast du unterschiedliche Möglichkeiten, dich vorzubereiten. Handelt es sich um einen Einstellungstest, der vordergründig deine Allgemeinbildung offenlegen soll, lohnen sich vorab folgende Punkte:

    • Tageszeitung lesen – unterschiedliche Ressorts
    • Entsprechende Fachpresse heranziehen
    • Kontakt zu Personen mit anderweitigen Interessen pflegen
    • Wissenstests online üben

    Für einen Sporttest hingegen trainierst du vorab am besten deine Ausdauer und Kraft. Sei es das Joggen, Sprinten, Springen oder Bankdrücken: Mit der nötigen Vorlaufzeit und einer disziplinierten Vorgehensweise kannst du dich bestmöglich vorbereiten. Es empfiehlt sich in jedem Fall, sich auf den Internetseiten der einzelnen Einrichtungen über die Anforderungen im Sporttest zu informieren.

    Auch Sprachtest-Aufgaben lassen sich gut üben. Wichtig ist es, sich die Aufgabenstellung genau durchzulesen. In Textaufgaben sind oft auch Informationen enthalten, die für die Beantwortung von Fragen oder für die Bewertung von Aussagen unerheblich sind. Von der knapp bemessenen Arbeitszeit solltest du dich nicht unter Druck setzen lassen. Versuche vielmehr dir anzugewöhnen, konzentriert so viele Aufgaben wie möglich zu lösen.

  3. Einstellungstest: Tipps für die Prüfung.

    • Ausgeruht sein: Am Tag des Einstellungstests solltest du in einer guten Verfassung sein. Heißt: Vorher nicht überanstrengen, genug schlafen und mit gesammelter Kraft die Aufgaben antreten.

    • Genau lesen: Durch Aufregung und Nervosität fällt es vielen Kandidaten schwer, sich eins-zu-eins auf die Aufgabenstellung zu konzentrieren und diese in Ruhe durchzulesen. Zum Beispiel können oft mehrere Antworten die richtige Lösung sein – oder sogar gar keine.

    • Angemessen kleiden: Im Sporttest kein Hemd, im Allgemeinwissenstest keine Jogging-Hose. Kleide dich für die jeweiligen Einstellungstests angemessen, um nicht negativ aufzufallen.

    • Selbstbewusst sein: Mit dem nötigen Selbstbewusstsein fallen einem Aufgaben grundsätzlich einfacher. Es gilt: Nervosität kann trotz Selbstbewusstsein vorkommen, allerdings solltest du dich auf deine Stärken konzentrieren und dich ihrer sicher sein. Andersherum ist Arroganz zu vermeiden.

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