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10 Tipps zur Konzentrationssteigerung

10 Tipps zur Konzentrationssteigerung

Vorlesungen, Prüfungen, nebenbei Jobben und dazu kommen persönliche Angelegenheiten: Viele Studenten verspüren Stress und Leistungsdruck, die sich negativ auf ihr Konzentrationsvermögen auswirken. Deshalb greifen einige schon mal nach Hilfsmitteln, um den Aufgaben gewachsen zu sein. Nicht wenige Studenten schlucken „Hirndoping“ wie Ritalin, Beta-Blocker oder Modafinil. Wir geben 10 Tipps, um die grauen Zellen auf ganz natürlichen Weg in Schwung zu bringen.  

Klarer denken und konzentrierter sein: 10 Tipps

1. Studentenfutter heißt nicht umsonst Studentenfutter. Nüsse enthalten Eiweiß, ungesättigte Fettsäuren, viele Mineralstoffe und vor allem Omega-3-Fettsäuren. Letztere findet man besonders in Walnüssen (die die Form eines Gehirns haben).

2. Auch Fisch, insbesondere Lachs, Sardinen, Hering und Thunfisch, enthält Omega-3-Fettsäuren, die unser Körper nicht selbst herstellen kann. Sie halten nicht nur die grauen Zellen auf Trab, sondern sorgen zudem für gute Laune.  

3. Vollkornprodukte, Hafer, Kartoffeln, Gemüse sowie Obst bzw. Trockenfrüchte besitzen komplexe Kohlenhydrate, die langsamer ins Blut übergehen. Der Körper braucht zwar länger, um den Mehrfachzucker zu verarbeiten, er kann die Konzentration dadurch jedoch langfristig aufrechterhalten. Beim morgenlichen Frühstück bringt Marmelade das Gehirn auf Trab, Fleisch hingegen nicht.

4. Mutti sagte früher immer: Viel trinken! Recht hat sie. Wasser ist der wichtigste Energielieferant und versorgt den gesamten Körper – auch das Gehirn – mit Nährstoffen. Das Blut fließt besser und transportiert mehr Sauerstoff ins Gehirn, so dass Konzentration und deine Leistungsfähigkeit steigen.

5. Rätseln oder Gedächtnisspiele fördern die Konzentrationsfähigkeit. Die Anzahl der Neuronen wächst schließlich mit ihren Aufgaben. Auch sozialer Kontakt und die Interaktion mit anderen Leuten trägt zur „Hirnvergrößerung“ bei. Die Folge: Du kannst mehr Informationen aufnehmen, dich besser konzentrieren und kreative Lösungswege finden.

6. Sollten deine Gedanken um Probleme kreisen, schreibe sie auf. Dein Denken wird klarer, und du kannst dich besser auf die Problemlösung bzw. die Aufgabe konzentrieren.

7. Sport ist Mord? Von wegen. Das Gehirn schüttet durch die Bewegung Serotonin aus. Besonders ein morgendlicher Lauf an der frischen Luft lässt die Glückshormone strömen, fördert die Durchblutung und damit die Konzentration.

8. Teile dir deine Zeit und die Tätigkeiten gut ein. Wenn man sich kleine Ziele setzt und Abwechslung in die Aufgaben bringt, kann man sich besser motivieren und sich auf das Arbeitspensum konzentrieren.

9. Regelmäßige Pausen machen den Kopf frei. Ein kurzer Spaziergang wirkt Wunder – und sei es nur auf das Stille Örtchen, wo einem nicht selten die besten Ideen kommen. Danach bist du auch wieder entspannter.

10. Augen auf und durch: Viele Studenten lernen nachts für Prüfungen. Ausreichend Schlaf sowie Tageslicht (Vitamin D) sind jedoch viel besser für die Konzentration, genau wie ein ruhiger und aufgeräumter Arbeitsplatz.
 

Übrigens

Traubenzucker und Süßigkeiten helfen nur kurzfristig die Konzentration aufrecht zu erhalten. Der Einfachzucker lässt den Glukosespiegel genauso schnell wieder sinken, so dass man in ein Loch fällt.

Gegen Nahrungsergänzung ist nichts einzuwenden. Wenn man sich ausgewogen ernährt, ist es aber im Prinzip rausgeschmissenes Geld.

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