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Das lockere Gespräch beherrschen

Small Talk

Small Talk

Small Talk ist nicht nur ein Pausenfüller, sondern ein wichtiges kommunikatives Mittel, um in einer unbekannten Umgebung neue Kontakte zu knüpfen. Wer den Small Talk richtig beherrscht, schließt schnell neue Bekanntschaften und gibt eine gute Figur ab – egal ob in der Freizeit, beim Geschäftsessen oder im Assessment Center. ABSOLVENTA zeigt, worauf es beim Small Talk ankommt.

Viele Bewerber sind sich nicht bewusst, dass beispielsweise in einem Bewerbungsgespräch der Small Talk oft eine große Rolle spielt. Wer zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird, erfüllt in aller Regel die fachlichen Anforderungen. Im persönlichen Gespräch geht es dem Personalverantwortlichen in erster Linie darum, den Menschen hinter der Bewerbung kennenzulernen. Hier sind kommunikative Kompetenzen gefragt.

Small Talk ist die Kunst, Redepausen statt mit Schweigen mit einem unverbindlichen Gespräch zu füllen. Jeder gute Gastgeber vernetzt seine Gäste durch gemeinsame Hobbys oder Leidenschaften, indem er einen Small Talk einleitet. Wer die Kunst des Small Talks beherrscht, zeigt sich offen und kommunikativ.

Themen für den Small Talk

Small Talk ist eher unverfänglich, es kann sich daraus aber natürlich auch in ernstes Gespräch entwickeln. Geeignete Themen sind das Wetter, Sport, Reisen oder Filme. Hier können sich natürlich verschiedene Meinungen entwickeln, es werden jedoch keine Grundüberzeugungen angegriffen. Somit entstehen auch keine gravierenden Streitigkeiten. Kulturelle Sachgebiete wie Kunst und Theater sowie berufliche Überschneidungen bieten deshalb ebenfalls einen guten Ansatzpunkt für ein unverbindliches Gespräch.

Der Knigge besagt, dass Themen wie Religion, Tod oder Politik bei einem Small Talk zu vermeiden sind. Gleiches gilt für ethnische Herkunft, Krankheiten oder spöttische Bemerkungen über Anwesende. Hier lauert die Gefahr, entweder wegen stark unterschiedlicher Positionen oder durch Takt- bzw. Pietätlosigkeit ins Fettnäpfchen zu treten.

Small Talk aktiv nutzen

Man sollte Small Talk aktiv für sich nutzen. Wer auf einer Veranstaltung niemanden kennt, kann per Small Talk das Eis brechen und erste Kontakte aufbauen. Der Einstieg ist meistens unkomplizierter als man denkt, denn es gibt keine starren Gesprächsregeln. Beteiligt man sich an einer Debatte mit einem sinnvollen Beitrag, verstehen die Gesprächspartner dies nicht als Einmischung.

Sich nur um des Redens Willen einzumischen ist allerdings selten von Erfolg gekrönt. Wenn du von einem Thema keinerlei Ahnung hast, spiele nicht den Experten. Auch beim Small Talk gilt: Unqualifizierte Zwischenkommentare befördern einen ins Aus. Dann besteht die Gefahr, dass die Zuhörer den Kommentar entweder ignorieren oder das Gespräch nicht weiterführen. Auf jeden Fall macht es einen schlechten Eindruck.

Auch bei einem Assessment Center hilft der Small Talk, einen positiven Eindruck zu hinterlassen. Versuche, ungezwungenen Kontakt zu Mitstreitern und Assessoren aufzubauen. Gibt es beispielsweise ein gemeinsames Mittagessen, dann knüpfe durch Small Talk neue Kontakte und mache dich mit den anderen bekannt. Unverfängliche Gesprächen helfen, sein Gegenüber besser einzuschätzen. Umgekehrt bekommen die Mitmenschen einen ersten Eindruck von dir.

Small Talk und Schlagfertigkeit

Small Talk kann auch mit Schlagfertigkeit in Zusammenhang stehen. Du kannst beispielsweise  Anekdoten und humoristische oder überraschende Einwürfe dazu nutzen, um kritische Situationen zu entschärfen.

Auch Wartezeit lässt sich gut mit Small Talk überbrücken. Verwickle deine Geschäftspartner oder den Chef in ein Gespräch, um eine mögliche peinliche Stille zu verhindern. Sätze wie: „Ach, wussten Sie eigentlich, dass…“ verbunden mit dem richtigen Thema lassen eine kurze Verspätung eines Mitarbeiters oder technische Probleme bei einem geschäftlichen Termin etwas weniger gravierend erscheinen.

Ob Small Talk angemessen ist, bestimmt immer die Situation. Ein verärgerter Kunde will nicht über das Wetter sprechen, wenn gerade ein Geschäft geplatzt ist. Small Talk ist nicht angebracht, wenn man harte Fakten präsentieren muss oder in Gehaltsverhandlungen steht. Vermeide deshalb unnötiges Gerede, wenn die Situation dies eindeutig nicht zulässt.

Worauf man beim Small Talk achten sollte

Übung macht den Meister – auch im Bereich des Small Talks. Suche – ob mit Fremden oder mit Bekannten – bewusst zwanglose Gespräche. Ein Small Talk kann dir und anderen helfen, eine persönliche Beziehung aufzubauen und Gemeinsamkeiten zu finden. Schon die bloße Erwähnung des eigenen Herkunftsortes bei der Begrüßung kann der erste Schritt sein.

Und noch ein letzter Tipp: Verfolge die aktuellen Nachrichten. Tagesaktuelle Themen eigenen sich oft hervorragend zum Small Talk.

>> Weitere nützlich Tipps und Infos zum Thema Kommunikation

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