Arbeiten im Start-Up.

Arbeiten im Start-Up.
Start-Up-Unternehmen bieten vielfältige Karriere-Möglichkeiten abseits der ausgetreten Berufspfade, doch die meisten Absolvent_innen streben den Berufseinstieg bei einem großen Unternehmen an. Dies kann man niemandem verdenken, schließlich locken die Wunscharbeitgeber der jungen Nachwuchskräfte mit attraktiven Gehältern und speziellen Programmen für Bewerbende, die frisch von der Uni kommen. Absolventa nennt die Chancen und Risiken.
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  1. Start-Up in der Internet-Branche – Viele erfolgreiche Beispiele.

    Start-Ups sind mehr als nur ein "Plan B" für Job-Suchende. Vor allem in der Internetbranche sind die Möglichkeiten von innovativen Geschäftsideen und -modellen noch lange nicht ausgeschöpft. In diesem Bereich siedeln sich viele der jungen Start-Up-Unternehmen an und tragen mit ihrer eigenen Dynamik zur rasanten Entwicklung des Internets bei.

    Positive Beispiele gibt es genug: Der Gutscheindienst Groupon bietet seine Dienste seit 2008 an und ist so erfolgreich, dass er eine Übernahme durch Google in Höhe von 6 Milliarden Dollar ablehnen konnte. Das wohl bekannteste junge Unternehmen ist Facebook, obwohl es mit seiner fast zehn Jahre alten Unternehmensgeschichte nur noch schwer zur Start-Up-Szene gehören dürfte. Gründer Mark Zuckerberg hat mit seiner sozialen Internetplattform jedoch gezeigt, wie schnell ein Start-Up zu einem Multimilliarden-Unternehmen heranreifen kann. Dabei muss man auch nicht unbedingt ein Computer-Crack sein. Start-Ups bieten u.a. auch viele Marketing- und Vertriebsjobs. Oftmals sind Start-Ups auch in einem Bereich so spezialisiert, dass sie dringend Fachkräfte brauchen.

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  2. Vorteile von Start-Ups.

    Für Start-Ups gilt eines ganz besonders: In den meisten existieren noch keine festen Strukturen. Zwar gibt es eine grobe Einteilung in verschiedene Abteilungen, aber aufgrund der flachen Hierarchien packt jeder bei anfallender Arbeit mit an. „Hands-On“-Mentalität ist in Start-Ups gelebte Praxis. Dazu zählt dann auch die Aufgabenvielfalt für alle. Positiver Nebeneffekt ist die steile Lernkurve, denn bei den vielen Aufgaben gibt es auch geistig viel mitzunehmen.

    Ein Job bei einem Start-Up führt dazu, dass viele Erfahrungen gemacht werden, die bei einem großen Unternehmen in dieser Form kaum möglich sind. Selbstständiges Arbeiten verlangt zwar ein hohes Maß an Eigeninitiative und Motivationsfähigkeit, aber dafür sammelt man wertvolle Erfahrungen, bekommt tiefe Einblicke in das Geschäftsleben und erhält eine interessante Referenz für den Lebenslauf.

    Jobs in Start-Ups sind vor allem für Absolvent_innen interessant, die sich einbringen wollen, bei der Arbeit nicht so genau auf die Uhr schauen und auch nicht jeden Tag mit Hemd und Krawatte ins Büro kommen möchten. Das Durchschnittsalter ist meist unter 30 und normalerweise sind alle per Du.

  3. Nachteile von Start-Ups.

    Allerdings gibt es in einem Start-Up auch einige Dinge, die nicht jedem liegen. Da es sich in den meisten Fällen um junge Unternehmer_innen handelt, die noch über wenig Erfahrung verfügen, ist mancher Arbeitstag chaotisch, Prozessabläufe und die interne Kommunikation müssen erst noch aufgebaut werden und sind Teil der eben erwähnten Lernkurve. Zudem ist die Arbeit in einem Start-Up in aller Regel sehr arbeitsintensiv. Wer einen 9-to-5-Job anstrebt, wird im Start-Up nicht glücklich werden, denn die Mitarbeit in einem Start-Up verlangt eine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft. Im Gegenzug erhält man dafür jedoch einen Job, in dem Selbstverwirklichung Grundbestandteil der Tätigkeit ist.

    Start-Ups durchlaufen einen komplizierten Prozess von der ersten Idee über Finanzierungsrunden bis hin zu unerprobten Geschäftsmodellen. All dies ist mit einem nicht zu unterschätzenden Risiko verbunden, denn je jünger das Start-Up ist, desto unsicherer ist, ob es sich am Markt behaupten kann - und damit, ob die Arbeitsplätze bestehen bleiben.

  4. Start-Up Bewerbung.

    Oftmals rekrutiert sich die Belegschaft aus dem mittelbaren Umfeld. Im Internet existieren zudem einige Portale, die sich mit der Gründerszene und Ähnlichem beschäftigen. Zu den bekanntesten zählen Gruenderszene.de und Foerderland.de. Mit I-Potentials existiert zudem eine Personalberatung, die aus der Start-up-Welt entstanden und dadurch heute mit ihrem Fokus auf die Digitalwirtschaft optimal vernetzt ist.

    Start-Up-Unternehmen suchen engagierte Mitarbeitende, die auch menschlich in das Team passen. Daher sind Noten oftmals zweitrangig; viel wichtiger sind Motivation und Einsatzbereitschaft. Ein Blick in die Szene lohnt sich dabei nicht nur für den Berufseinstieg. Ein Praktikum bei einem neu gegründeten Unternehmen verspricht eine intensive Arbeit mit hoher Lernkurve. Start-Up-Praktikant_innen haben von Beginn an am unternehmerischen Erfolg teil und sind weit mehr als Zuarbeitende. Und vielleicht lassen sich ja so auch wichtige Kontakte für die spätere Karriere knüpfen.

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