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Der erste Tag im neuen Job

Der erste Tag im neuen Job

Der Wecker klingelt und der erste Arbeitstag im neuen Job steht bevor. Tatentrang und Neugierde auf das unbekannte Arbeitsumfeld mischen sich mit einer gewissen Unsicherheit. Gerade für Berufseinsteiger stellen sich dann die Fragen: Welche Arbeitskleidung ist angemessen? Muss ich einen Einstand geben? Wie verhalte ich mich richtig gegenüber den neuen Kollegen? ABSOLVENTA verrät, wie du Fettnäpfchen vermeidest und einen guten ersten Eindruck hinterlässt.

Inhalt

  1. Die kleinen Fettnäpfchen der Berufseinsteiger
  2. Im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code fragen
  3. Die ersten Tage als Orientierungsphase nutzen
  4. Die persönliche Integration in die Firma – ein Schlüsselfaktor
  5. Der Einstand
  6. Fazit: Geduld & Kommunikation führen zum Ziel

Die kleinen Fettnäpfchen der Berufseinsteiger

Es geht ganz schnell und das Auto ist auf dem Parkplatz des Vorgesetzen abgestellt. Am selben Tag noch unabsichtlich beim Meeting auf den Platz des Chefs gesetzt, und schon kann der erste Eindruck gründlich im Eimer sein. Es gibt also einiges zu beachten und die Augen und Ohren offen zu halten.
Verloren hat oft auch schon derjenige, der gleich am ersten Tag unpünktlich kommt. Sollte es trotzdem vorkommen, reicht eine ehrliche – vor allem kurze und sachliche – Erklärung aus. Langatmige und gekünstelte Rechtfertigungen sind hier fehl am Platz.

Im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code fragen

Dass man nicht in „Sack und Lumpen“, einer Uralt-Variante eines 70er-Jahre-Anzuges oder einer Jogginghose zur Arbeit kommen sollte, ist den meisten Berufseinsteigern bewusst. Auf der anderen Seite besteht die Gefahr, „overdressed“ zu sein. Um am ersten Tag keinen Fauxpas in Sachen Kleidung zu begehen, ist es empfehlenswert, im Vorstellungsgespräch nach dem Dress-Code in der Firma zu fragen. Ansonsten achte am ersten Tag auf eine gepflegte und nicht allzu ausgefallene Kleidung. Nach wenigen Tagen hast du dann den Blick dafür, welches Outfit angemessen und von der Firma gewünscht ist. Je nach Branche und Position kann es strengere oder lässigere Vorgaben geben.

Die ersten Tage als Orientierungsphase nutzen

Am ersten Tag bzw. in der Phase der Einarbeitung ist es zweckmäßig, zunächst die Beobachterrolle einzunehmen. Ein zu forsches Auftreten kommt selten gut an. Auch wenn du voller Optimismus und Tatendrang bist, solltest du dich erst einmal zurückhalten. Ordne dich in das Arbeitsumfeld ein. Somit läufst du nicht Gefahr, von den neuen Kollegen als übermotivierter, wenn nicht gar nervender Neuling zu erscheinen.

Fragen zu stellen hilft dabei, sich zu orientieren und Input zu bekommen. Empfehlenswert ist es aber, diese zunächst zu sammeln und erst bei einer passenden Gelegenheit zu stellen, zum Beispiel nach Meetings, einem persönlichen Gespräch oder in der Pause beim Plaudern mit einem sympathischen Kollegen. Oft ist es besser, erst einmal einen Kollegen zu fragen, als wegen jeder Kleinigkeit direkt zum Chef zu gehen.

Die persönliche Integration in die Firma – ein Schlüsselfaktor

Neben dem Einblick in die innerbetrieblichen Arbeitsabläufe ist die „persönliche Integration“ ein wichtiger Schlüsselfaktor für einen gelungenen ersten Arbeitstag. Das heißt für dich: Kommunizieren! Beschäftige und unterhalte dich intensiv mit Kollegen, sprich über berufliche wie auch private Themen, ohne allerdings sofort einen Seelenstriptease hinzulegen. Kommunikation beschleunigt den Integrationsprozess. Als Neuling im Unternehmen sollte das eigene Verhalten zuvorkommend, aber nicht allzu vertraulich sein.

Der Einstand

Der Aufbau eines breitgefächerten Netzwerkes und guter Kontakte ist enorm wichtig. Nicht nur bei der Jobsuche, sondern auch im Job selbst. In vielen Firmen ist es üblich, dass „Neulinge“ einen Einstand geben. Bevor es jedoch daran geht, diesen zu halten, solltest du vorher die ungeschriebenen Regeln des Unternehmes kennenlernen. Welchen Umfang dein Einstand haben sollte, erfragst du am besten bei den Kollegen. Mit einer Würstchenparade kannst du bei der komplett vegetarisch essenden Abteilung nicht gerade punkten und auch auf Alkohol solltest du bei einem Einstand besser verzichten. Ebenso ist es ratsam, im Vorfeld abzuklären, ob der Einstand während der Arbeitszeit stattfinden kann.

Fazit: Geduld & Kommunikation führen zum Ziel

In den ersten Tagen ist es angebracht, die Beobachterrolle einzunehmen und sich in Geduld zu üben. Eine abwartende Neugier ist hierbei die bessere Haltung, als zu schnell zu viel zu wollen. Hast du den Dress-Code im Vorfeld erfragt, fällt die Auswahl deiner Kleidung am ersten Arbeitstag leichter. Eine Schlüsselrolle für einen erfolgreichen ersten Tag im neuen Job spielt zudem die Kommunikation mit den neuen Kollegen. Durch den Austausch mit den neuen Kollegen fällt die Integration ins Team wesentlich leichter und typische Gepflogenheiten der Firma lassen sich problemlos entdecken. So steht einer erfolgreichen Zusammenarbeit nichts mehr im Wege.

Lies auch:
> Soziale Kompetenz als Karrierefaktor
> Die Mimik als nonverbales Kommunikationsmittel

> Networking – Pflege und Aufbau des Netzwerkes


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Über den Autor

Luise Köhler
Luise Köhler

Als ehem. ABSOLVENTA-Redakteurin hat Luise zu den Bedürfnisse, Interessen und Fragen junger Berufseinsteiger recherchiert, geschrieben und erklärt.

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