Rhetorik lernen: Diese Jobs machen dich zum Kommunikationsprofi.

Rhetorik lernen: Diese Jobs machen dich zum Kommunikationsprofi.
Erfolgreiche Kommunikation im Beruf ist wichtig – und oft eine Frage der Erfahrung. Mit welchem Job du schon als Berufseinsteiger deine Rhetorik und Schlagfertigkeit trainierst und wo genau du zum Kommunikationsprofi wirst, liest du hier.
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  1. Rhetorik lernen: Marketing und Vertrieb.

    Kein Geheimnis: Kommunikationsfähigkeit, darunter Rhetorik und Schlagfertigkeit, ist ein echtes Handwerk – und damit erlernbar. Jedes Verkaufsgespräch, jede zusätzliche Präsentation oder jeder Auftritt beim Kunden dient dir als Kommunikationstraining und pusht deine Rhetorik-Skills als Berufseinsteiger. Und gerade in den Berufsfeldern Marketing und Vertrieb definieren die oben genannten Punkte so manchen Job.

    Vertrieb.

    Ein guter Vertriebler bereitet sich auf Verkaufsgespräche oder Calls gezielt vor. Dazu kann die Sammlung von Verkaufsargumenten, das Telefonskript als Leitfaden, die individuelle Vertriebsstory oder das Ausprobieren unterschiedlicher Fragetechniken zählen. Fakt ist: Du trainierst gleichzeitig deine rhetorischen Fähigkeiten, denn eine erfolgreiche Kommunikation setzt immer eine intensive Vorbereitung voraus.

    Im Laufe der Zeit lernst du dadurch als Berufseinsteiger im Vertrieb, Gesprächsverläufe besser zu steuern und mit stärkerer Reaktionsfähigkeit im Dialog zu punkten. In diesem Job gewinnst du also schnell an Souveränität in deiner Kommunikation und Gesprächsführung.

    Tipp zur Gesprächsführung: Im Beruf sollte grundsätzlich Hochdeutsch Vorrang haben, insbesondere im Kontakt mit Kunden und Geschäftspartnern. Zwar kann ein Dialekt unter Umständen eine vertraute Atmosphäre schaffen, dennoch bleibt ein Dialekt in seiner hundertprozentigen Urform wie eine eigene Sprache – und damit fremd.

    Presse und PR.

    Kommunikationstraining erhältst du in der Regel auch in PR-Jobs oder in einer Presseabteilung eines Unternehmens. Denn hier gehören Interviews, Presse-Statements oder auch die Krisenkommunikation zum Alltagsgeschäft. Außerdem gibst du als PR-Berater oft Medientraining – dazu gehört zum Beispiel der Aufbau von Schlagfertigkeit für Journalistengespräche oder das Kameratraining.

    Und auch als Berufseinsteiger in der Unternehmenskommunikation oder Presseabteilung wirst du rhetorisch geschult und langfristig zum Kommunikationsprofi ausgebildet. Immerhin ist hier die Chance sehr hoch, dass du dir rhetorische Vorbilder in deinem unmittelbaren Umfeld suchen kannst – zum Beispiel den Pressesprecher. Solche kommunikativen Vorbilder sind extrem wichtig, um die eigene Kommunikationskompetenz zu stärken und Rhetorik zu lernen.

  2. Rhetorik lernen: Management und Beratung.

    Gerade in Management- und Beratungsjobs musst du Führung und Kompetenz vermitteln, souverän kommunizieren und ein sicheres Auftreten haben. Bei Unternehmensberatungen bekommst du als Berufseinsteiger zum Beispiel oft einen Mentor oder Coach zugeteilt, der deine Kommunikationsfähigkeit in der Kundenkommunikation beurteilt und durch seine Erfahrung sinnvoll weiterentwickelt. Insbesondere für Berater ist Empathie eine wichtige Eigenschaft, um Konflikte des beruflichen Alltags zu vermeiden oder bestehende Konflikte zu lösen.

    Dabei dominiert in jedem Gespräch grundsätzlich die nonverbale Kommunikation, bei der vor allem die Körperhaltung und der Tonfall Informationen transportieren. Das gesprochene Wort (verbale Kommunikation) steht hinten an. Soll heißen: Du baust im Job als Berater eine selbstbewusste Körperhaltung auf, lernst die Kraft von nonverbalen Signalen und wirst dadurch schnell zum Kommunikationsprofi.

  3. Rhetorik lernen: Jura und Rechtswesen.

    Rhetorik für Juristen ist entscheidend, um Zuhörer von den eigenen Ansichten zu überzeugen. Da du in diesem Job zwangsläufig mit und für Menschen arbeitest, lernst du auch zu kommunizieren. Zwar sind verpflichtende Rhetorikkurse für Jura-Studenten so gut wie gar nicht vorhanden, dennoch verschafft dir die praktische Übung im Beruf wichtige Kommunikationskompetenzen und rhetorische Fähigkeiten. Erfahrene Juristen drücken sich gut aus, argumentieren sauber und setzten auf ein überzeugendes Auftreten.

  4. Kommunikationstraining als Fortbildung.

    Zusätzlich kannst du in Seminaren und Fortbildungen lernen, erfolgreich zu kommunizieren. Inhalte wie Rhetorik und persönliche Souveränität, Präsentation, Moderation, Reden, Debatten, Führung, Konfliktmanagement und Verhandlung stehen hier oft auf dem Trainingsplan. Ziel solcher Seminare ist es, bestehende Kenntnisse in den Bereichen Rhetorik, Kommunikation, Soft Skills und Führungskompetenz zu verbessern. So werden unter anderem die wichtigsten Fragetechniken und Manipulationstechniken näher untersucht. Zusätzlich bekommst du nützliche Tipps, die dir dabei helfen, die beschriebenen Gesprächstechniken in Zukunft selbst anzuwenden oder sie bei deinem Gesprächspartner entdecken zu können. Das hilft, in Gesprächen handlungsfähig zu bleiben und das Gespräch zu lenken.

    Das Angebot an Rhetorikkursen oder Kommunikationstrainings ist dabei vielfältig und die Preise für die Seminare variieren stark – manchmal findest du auch ein Kommunikationstraining online kostenlos. Bist du bereits bei einem Unternehmen angestellt, trägt der Arbeitgeber häufig selbst die Seminar- und Lehrgangskosten, um die eigenen Mitarbeiter und Führungskräfte zu qualifizieren. Das Kommunikationstraining kann dabei in einer internen Schulung oder auch extern stattfinden.

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