Steigerung der Kommunikationsfähigkeit

Rhetorikkurs

Rhetorikkurs

Rhetorische Fähigkeiten können den Unterschied bei fachlich gleich guten Bewerbern ausmachen. Ein Rhetorikkurs hilft dir, deine kommunikativen Kompetenzen zu verbessern. Wenn du deinen potentiellen Arbeitgeber in einem Vorstellungsgespräch sowohl fachlich als auch kommunikativ überzeugen kannst, kommst du deinem Traumjob einen großer Schritt näher. ABSOLVENTA gibt Tipps.

Inhalt

  1. Wozu braucht man Rhetorik?
  2. Rhetorikkurs: Kommunikation trainieren
  3. Kein Lampenfieber bei öffentlichen Reden
  4. Rhetorikkurse als Mitarbeiterschulung
  5. Früh übt sich...

Wozu braucht man Rhetorik?

Rhetorik ist die Kunst, dein Gegenüber von deinem Standpunkt zu überzeugen oder ihn über einen bestimmten Sachverhalt bestmöglich zu informieren. Mit einer starken Rhetorik kannst du zudem einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Besonders in einem Vorstellungsgespräch ist es wichtig, sich bestmöglich zu verkaufen und den Arbeitgeber zu überzeugen.

Ein Rhetorikkurs hilft dir dabei, dich kommunikativ zu verbessern. Das kann dir beim Berufseinstieg und darüber hinaus einen entscheidenden Vorteil bringen, da sich rhetorische Fähigkeiten in der Regel sehr positiv auf den beruflichen Erfolg auswirken. In einem Rhetorikkurs lernst du nicht nur, wie du dich in einem Gespräch am besten darstellst, sondern auch, wie du einen Vortrag oder einer Rede hältst bzw. ein Produkt oder Analysen präsentierst.  

Rhetorikkurs: Kommunikation trainieren

Rhetorik ist ein Handwerk, das erlernt und immer weiter verbessert werden kann. Ein Rhetorikkurs hilft dir dabei. Soft Skills, wie beispielsweise Schlagfertigkeit, aktives Zuhören oder Konfliktmanagement, sind trainerbare Fähigkeiten, auf die Arbeitgeber besonders achten. So kann das Kommunizieren mit potenziellen Kunden über Erfolg und Misserfolg im Berufsleben entscheiden.

In vielen Berufsfeldern – vor allem in der Dienstleistungs-Branche, in der persönlicher Kontakt zu Menschen auf der Tagesordnung steht – sind kommunikative Fähigkeiten sehr wichtig. Generell ist es sinnvoll, mit Kollegen und Vorgesetzten eine gute Kommunikationsbasis zu haben, damit die gemeinsamen Ziele erreicht werden können. Wenn du Vorschläge hast, die das Unternehmen und damit auch dich persönlich weiterbringen können, ist es wichtig, diese richtig und überzeugend vorzutragen. Die beste Idee scheitert, wenn sie schlecht präsentiert wird. Das reine fachliche Wissen reicht dafür oft nicht aus. In einem Rhetorikkurs lernst du, wie du sicher auftreten und einen strukturierten Vortrag halten kannst.

Kein Lampenfieber bei öffentlichen Reden

Sobald du auf einer Bühne oder in einem Vorlesungssaal stehst und vor mehreren Menschen einen Vortrag halten sollst, fängst an zu schwitzen? Du bist hypernervös und hast die wichtigsten Fakten zu deinem Thema vergessen, obwohl du sie zu Hause vor dem Spiegeln noch perfekt auswendig konntest? So wie dir geht es vielen Leuten.

Die Sorge, vor vielen Menschen zu sprechen und sich zu blamieren, kann einem die Kehle zuschnüren. Lampenfieber ist weit verbreitet, aber es gibt Abhilfe: Ein Rhetorikkurs kann helfen, diese Angst zu besiegen und in positive Anspannung umzulenken. Ein kommunikativ geschulter Leiter lehrt in einem Rhetorikkurs Techniken, die dazu führen, dass die Teilnehmer zukünftig eine Rede erfolgreich halten und voller Selbstbewusstsein vor vielen Zuhörern sprechen können.

Rhetorikkurse als Mitarbeiterschulung

Das Angebot und der Preis von einem Rhetorikkurs können stark variieren. Häufig übernimmt der Arbeitgeber die Kosten für seine Angestellten, um sie rhetorisch zu stärken und so das Unternehmen produktiver zu machen. So kann ein interner oder externer Rhetorikkurs dazu beitragen, die eigenen Mitarbeiter und auch die Führungsebene weiter zu qualifizieren.

Wer bereits vor dem Berufseinstieg seine rhetorischen Fähigkeiten trainieren möchte, kann dies häufig auch an der Hochschule tun. Entsprechende Seminare werden dort in der Regel kostenlos für Studenten angeboten, beispielsweise über die Career Center.

Früh übt sich...

In den USA ist öffentliches Debattieren und das Halten von freien Reden bereits ein fester Bestandteil der schulischen Ausbildung. Hier lernen Kinder schon in jungen Jahren, Vorträge vor der Klasse oder den Eltern zu halten. In Deutschland ist diese Praxis eher wenig verbreitet und hängt stark von der einzelnen Lehrerkraft ab, die nach eigenem Ermessen Präsentationen und Vorträge in den Unterricht einbauen kann.

Generell gilt jedoch: Je eher man damit beginnt, sein rhetorisches Können zu schulen, umso einfacher fällt es einem, später im Berufsleben souverän aufzutreten und angemessen zu kommunizieren. Nutze daher den Alltag, um deine Rhetorik zu trainieren und fordere hin und wieder auch Feedback deiner Gesprächspartner ein. So kannst du dich beispielsweise auf die Selbstpräsentation im Assessment Center vorbereiten, indem du gemeinsam mit einer vertrauten Person die Situation simulierst. Das kann dabei helfen, sicherer zu werden, kleine Schwächen zu beheben und Stärken auszubauen.

Das könnte dich auch interessieren:

>> Kritikfähigkeit: Kritik üben und annehmen
>> Manipulationstechniken gekonnt einsetzen
>> Mimik als nonverbales Kommunikationsmittel

 

Bist du aktuell auf Jobsuche?

>> Stellenangebote entdecken
>> kostenloses ABSOLVENTA-Profil anlegen

Über den Autor

Luise Köhler
Luise Köhler

Als ehem. ABSOLVENTA-Redakteurin hat Luise über die Bedürfnisse, Interessen und Fragen junger Berufseinsteiger recherchiert, geschrieben und erklärt.

Beliebte Artikel aus unserem Karriereguide

Berufseinstieg bei Hörner Bauschutztechnik: Erfahrungen
Insider-Interview

Berufseinstieg bei Hörner Bauschutztechnik: Erfahrungen

Niko Tank hat Wirtschaftsingenieurwesen in Konstanz studiert, bevor ihm der Berufseinstieg als Trainee bei der Gebrüder Hörner Bauschutztechnik GmbH gelang. Im Interview mit Absolventa.de spricht er über seine Erfahrungen beim Bewerbungsprozess, seinem Arbeitsalltag und seinem Einstiegsgehalt bei dem Bauunternehmen.

Zum Artikel
Berufseinstieg als Trainee bei Johnson & Johnson: Erfahrungen
Insider-Interview

Berufseinstieg als Trainee bei Johnson & Johnson: Erfahrungen

Dr. Stephanie Rönsberg (31) hat Pharmazie in Düsseldorf und Münster studiert, bevor ihr der Berufseinstieg als Trainee im Programm "Explorer" bei der Janssen-Cilag GmbH, der Pharmasparte von Johnson & Johnson, gelungen ist. Im Interview mit ABSOLVENTA spricht sie über ihre Erfahrungen im Auswahlverfahren, die Be...

Zum Artikel
Karriere bei HORBACH: Einblicke vom Arbeitgeber
Personaler im Interview

Karriere bei HORBACH: Einblicke vom Arbeitgeber

Marie-Louise Schwartz ist Referentin Vertriebsmarketing und Recruiting bei HORBACH. Im Interview mit ABSOLVENTA erklärt sie den Ablauf des Auswahlverfahrens sowie die Einstiegsmöglichkeiten bei dem Dienstleister für Finanzplanung. Außerdem gibt sie Einblicke in die weitere Karriereentwicklung bei HORBACH. 

Zum Artikel