Die besten Studiengänge 2018.

Die besten Studiengänge 2018.
Was soll ich studieren? Diese Frage stellen sich viele. Und das Studienangebot ist gewaltig. Quasi jedes Jahr gehen international neue Studiengänge an den Start – also aufgepasst: Das sind die besten Studiengänge 2018.
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  1. Welcher Studiengang passt zu dir?

    Bei der Studienwahl sollten deine Interessen und Stärken an erster Stelle stehen – noch vor den Gehalts-, Job- oder Berufsperspektiven. Sprachtalente mit Matheschwäche quälen sich eher im Ingenieur-Studium, auch wenn der Abschluss filmreife Karriereaussichten verspricht. Andersherum bringt es dir nichts, dein Finanzinteresse in Studiengängen der Medien zu ersticken, nur weil die Finanzbranche nicht besonders hipp klingt. Heißt: Studiere das, was dir Spaß macht und wofür du Gespür und Talent hast.

    Hierbei kann es auch hilfreich sein, dein Umfeld mit einzubeziehen und dir Feedback von außerhalb zu verschaffen. Wie schätzen dich deine engsten Verwandten und Freunde ein? Was studieren die anderen – und welche Studiengänge sind die beliebtesten?

  2. Die beliebtesten Studiengänge.

    Das Statistische Bundesamt listet jährlich die beliebtesten Studiengänge von Männern und Frauen. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, ändert sich das Ranking semesterübergreifend nur geringfügig. Der Kern bleibt bestehen. Und zwar so:

    Rang Beliebteste Studiengänge - Männer Karriereaussichten
    1 BWL Mehr dazu
    2 Maschinenbau Mehr dazu
    3 Informatik Mehr dazu
    4 Elektrotechnik Mehr dazu
    5 Wirtschaftsingenieurwesen Mehr dazu

    Quelle: Statistisches Bundesamt

    Rang Beliebteste Studiengänge - Frauen Karriereaussichten
    1 BWL Mehr dazu
    2 Rechtswissenschaften Mehr dazu
    3 Germanistik Mehr dazu
    4 Allgemeinmedizin Mehr dazu
    5 Erziehungswissenschaften Mehr dazu

    Quelle: Statistisches Bundesamt

    Was nach Klischee klingt, bleibt Realität: Männer stehen auf Technik – auch bei der Studienwahl. Drei Ingenieurdisziplinen und die Informatik schaffen es hier in die Top 5. Nur BWL bleibt unangefochtener Spitzenreiter. Und zwar auf beiden Seiten. Die Gründe: Gute Jobchancen, solide Gehälter und vielleicht auch ein Stück Ungewissheit, was man eigentlich machen möchte.

  3. Die bestbezahltesten Studiengänge.

    Je nach Studiengang lässt sich auch dein zu erwartendes Gehalt im späteren Berufsleben prognostizieren. In den meisten Fällen steigt schon dein Einstiegsgehalt, wenn du einen Master an dein Bachelor-Studium anhängst. Dennoch: Absolventen bestimmter Studiengänge verdienen laut Statistik deutlich mehr und können schon zu Beginn ihrer Karriere ein höheres Gehalt als andere verzeichnen. Die bestbezahltesten Studienfächer lauten:

    Studiengänge Späteres Gehalt Weitere Gehaltsinfos
    Medizin 79.695 Euro Mehr dazu
    Rechtswissenschaften 72.993 Euro Mehr dazu
    Wirtschaftsingenieurwesen 70.231 Euro Mehr dazu
    Wirtschaftsinformatik 69.482 Euro Mehr dazu
    Ingenieurwissenschaften 69.298 Euro Mehr dazu

    Quelle: StepStone Gehaltsreport 2018

    Kein Geheimnis: Mediziner verdienen durchschnittlich noch am besten. Allerdings studieren sie gemeinsam mit den Juristen auch am längsten. Bis zum ersten Staatsexamen in Jura vergehen durchschnittlich acht bis zehn Semester, danach folgt ein zweijähriges Referendariat. Ein Bachelor dagegen nimmt in der Regel drei Jahre in Anspruch. Der Master zwei. In den folgenden Studiengängen kannst du schon nach deinem Bachelor, also nach sechs Semestern, einen Berufstitel anstreben, der sehr gut bezahlt wird.

    Nach Abschluss in Top Berufstitel Gehalt
    BWL, VWL, WIWI Key Account Manager 75.730 Euro
    Informatik, Mathematik Produktmanager 68.700 Euro
    Sozial-, Geisteswissenschaften Pressesprecher 68.909 Euro

    Quelle: StepStone Gehaltsreport 2018

  4. Studiengänge mit den meisten Werkstudentenjobs.

    Nicht nur das Jobangebot nach dem Studium ist entscheidend. Schon während der Studentenzeit sind Werkstudentenjobs das A und O, um frühzeitig Berufserfahrungen zu sammeln, ein gutes Gehalt zu verdienen und die zukünftige Branche besser kennenzulernen. Dabei haben es Geisteswissenschaftler deutlich schwieriger als Wirtschaftswissenschaftler. Angehende Ingenieure und IT´ler sind grundsätzlich gefragt. Eine Übersicht:

    Studiengänge Angebot an Werkstudentenjobs
    IT & Development Hier
    Wirtschaftswissenschaften Hier
    Ingenieurwesen Hier
    Vertrieb Hier
    Management Hier
    Personalwesen Hier
    Finance Hier
  5. Studiengänge mit Zukunft.

    Jedes Jahr wächst das Studienangebot. Viel davon hat Zukunftscharakter. Digitalisierung, Bevölkerungswachstum oder Umweltschutz: Die Themenschwerpunkte sind sowohl im Bachelor als auch im Master vielfältig. Unbestritten schauen dabei IT-Studiengänge weiter nach vorne als Fächer wie Kunstgeschichte oder Literaturwissenschaften. Willst du gefragter Experte von morgen werden, solltest du ein Studium mit Zukunft antreten. Im Jahr 2018 lautet dieses unter anderem so:

    • Digital Transformation: Die meisten Unternehmen sind aufgewacht. Jetzt gilt es, sich zu anzupassen. Die Digitalisierung überrollt quasi jede Branche und verändert die Geschäftsfelder. Diese Herausforderungen untersuchst, studierst und verstehst du im Studiengang Digital Transformation. Nach deinem Studium hast du gute Chancen, einmal Chief Digital Officer zu werden.

    • Public Health: Unsere Gesellschaft wird immer älter – die Medizin immer moderner. Demographie und Gesundheitslage haben sich in den letzten Jahrzehnten deutlich gewandelt, sodass es Fachexperten braucht, die aktuelle und zukünftige Entwicklungen beobachten, verstehen und steuern können. Hier kommst du ins Spiel – entweder mit einem Bachelor of Arts oder dem Master.

    • Umwelttechnik - Resources Management: Es steht schlecht um die Erde. Klimawandel, Insektensterben, Atommüll, Mikroplastik: Die Liste könnte eine ganze Seite füllen. Wer an der Zukunft unseres Planeten aktiv mitwirken will, studiert ein Fach mit Zukunft: Umwelttechnik.

    • Data Science: Laut der Universität Harvard gilt der Beruf des Data Scientist als „attraktivster Beruf des 21. Jahrhunderts“. Nicht ohne Grund heißt es: „Daten sind das neue Gold“. Experten gibt es bis dato noch wenig. Die Nachfrage steigt dafür umso mehr. Mit einem Bachelor of Science kannst du hier schon viel anfangen.

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