Das Referenzschreiben.

Das Referenzschreiben.

Ein Empfehlungsschreiben ist ein schriftliches Dokument mit einer positiv wertenden Empfehlung zu einer Person. Die Bewertung muss positiv sein, ansonsten macht das Referenzschreiben keinen Sinn. Auf Referenzschreiben angewiesen sind unter anderem Personen auf Jobsuche sowie freiberufliche und selbständige Personen, um neue Kundschaft zu gewinnen. Absolventa erklärt, was ein Referenzschreiben beinhalten sollte.

  1. Referenzschreiben werten die Bewerbung auf.

    Eine Referenz dient einer wohlwollenden Meinungsbildung oder der beruflichen Einstellung des Bewerbenden, sofern sie in einer Bewerbung verwendet wird. Es ist quasi eine Art Werbemaßnahme. Ein Referenzschreiben (bzw. Empfehlungsschreiben) wird zum Beispiel zufriedener Kundschaft, einem Arbeitgeber oder einer Person mit Professur ausgestellt, um anderen eine bestimmte Person weiterzuempfehlen.

    In einem Stellenangebot wird es nur selten explizit gefordert. Ein Referenzschreiben kann dennoch Teil einer Bewerbung sein. Es gehört wie eine Arbeitsprobe zu den optionalen Bewerbungsunterlagen. Man sollte sie aber nur mitschicken, wenn sie tatsächlich sinnvoll sind. Es muss also inhaltlich einen deutlichen Bezug zur gewünschten Stelle haben.

    Welche Dokumente in einer Bewerbung noch benötigt werden, Tipps zum Verfassen und Informationen zum Bewerbungsprozess in unterschiedlichen Berufsfeldern findest du hier:

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  2. Referenzschreiben eröffnen neue Jobs.

    Folgende Angaben und Informationen sollten in einem Referenzschreiben stehen:

    • Arbeit / Auftrag
    • Arbeitseinstellung
    • Tätigkeitsschwerpunkte
    • Erworbene Qualifikationen
    • Erbrachte Resultate

    Die Wirkung des Referenzschreibens ist umso größer, je höher das gesellschaftliche Ansehen der Person ist, die das Dokument ausstellt. Es macht sich also besser, wenn es von der Geschäftsführung (oder der Professorenschaft) unterschrieben ist, als wenn die Empfehlung „nur“ von der Abteilungsleitung (oder dem wissenschaftlichen Mitarbeiter) ausgestellt wird.

    In den USA und Großbritannien sind so genannte „Letter of Recommendation“ weit verbreitet. Selbst Babysittende werden oftmals über Referenzschreiben eingestellt, wobei vorherige zufriedene Kund_innen ebenfalls eine freiwillige Empfehlung formulieren. Im deutschsprachigen Raum sind Empfehlungsschreiben im Vergleich zu den USA noch recht selten.

    Die Referenz gewinnt auch hierzulande durch einen höher werdenden Anteil von freiberuflichen Mitarbeitenden an Bedeutung. Da freiberufliche Mitarbeitende keinem klassischen Arbeitsverhältnis unterliegen, bekommen sie in der Regel kein Arbeitszeugnis ausgestellt. Um diese Lücke zu schließen, können sie aber stattdessen um ein Referenzschreiben bitten. Als freiberufliche Person ist es höchst sinnvoll, sich eine Mappe mit Referenzschreiben verschiedener zufriedener Auftraggebender anzulegen, damit die Suche nach einem Job bzw. Auftrag leichter fällt. In den HR-Abteilungen vieler Betriebe gibt es bereits Vordrucke oder Textbausteine für Referenzschreiben, die dort nur noch für die jeweilige Person angepasst werden müssen.