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das Referenzschreiben

das Referenzschreiben

Ein Empfehlungsschreiben ist ein schriftliches Dokument mit einer positiv wertenden Empfehlung zu einer Person. Die Bewertung muss positiv sein, ansonsten macht das Referenzschreiben keinen Sinn. Auf Referenzschreiben angewiesen sind unter anderem Personen auf Jobsuche sowie Freiberufler und Selbständige, um neue Kunden zu gewinnen. ABSOLVENTA erklärt, was ein Referenzschreiben beinhalten sollte.

Das Referenzschreiben

Referenzschreiben werten die Bewerbung auf

Eine Referenz dient einer wohlwollenden Meinungsbildung oder der beruflichen Einstellung des Bewerbers, sofern sie in einer Bewerbung verwendet wird. Es ist quasi eine Art Werbemaßnahme. Ein Referenzschreiben (bzw. Empfehlungsschreiben) wird zum Beispiel von einem zufriedenen Kunden, einem Arbeitgeber oder einem Professor ausgestellt, um anderen eine bestimmte Person weiterzuempfehlen.

In einem Stellenangebot wird es nur selten explizit gefordert. Ein Referenzschreiben kann dennoch Teil einer Bewerbung sein. Es gehört wie eine Arbeitsprobe zu den optionalen Bewerbungsunterlagen. Man sollte sie aber nur mitschicken, wenn sie tatsächlich sinnvoll sind. Es muss also inhaltlich ein deutlicher Bezug zur gewünschten Stelle haben.

Referenzschreiben eröffnen neue Jobs und Aufträge

Folgende Angaben und Informationen sollten in einem Referenzschreiben stehen:

  • Arbeit / Auftrag
  • Arbeitseinstellung
  • Tätigkeitsschwerpunkte
  • Erworbene Qualifikationen
  • Erbrachte Resultate

Die Wirkung des Referenzschreibens ist umso größer, je höher das gesellschaftliche Ansehen der Person ist, die das Dokument ausstellt. Es macht sich also besser, wenn es vom Geschäftsführer (oder dem Professor) unterschrieben ist, als wenn die Empfehlung „nur“ vom Abteilungsleiter (oder dem wissenschaftlichen Mitarbeiter) ausgestellt wird.

In den USA und Großbritannien sind so genannte „Letter of Recommendation“ weit verbreitet. Selbst Babysitter werden oftmals über Referenzschreiben eingestellt, wobei vorherige zufriedene Kunden ebenfalls eine freiwillige Empfehlung formulieren. Im deutschsprachigen Raum sind Empfehlungsschreiben im Vergleich zu den USA noch recht selten.

Die Referenz gewinnt auch hierzulande durch einen höher werdenden Anteil von freiberuflichen Mitarbeitern an Bedeutung. Da freiberufliche Mitarbeiter keinem klassischen Arbeitsverhältnis unterliegen, bekommen sie in der Regel kein Arbeitszeugnis ausgestellt. Um diese Lücke zu schließen, können sie aber stattdessen um ein Referenzschreiben bitten. Als Freiberufler ist es höchst sinnvoll, sich eine Mappe mit Referenzschreiben verschiedener zufriedener Auftraggeber anzulegen, damit die Suche nach einem Job bzw. Auftrag leichter fällt. In den HR-Abteilungen vieler Betriebe gibt es bereits Vordrucke oder Textbausteine für Referenzschreiben, die dort nur noch für die jeweilige Person angepasst werden müssen.

>> Infos zum befristeten Arbeitsvertrag
>> Bewerbungsunterlagen erstellen
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