Arbeitsproben.

Arbeitsproben.

Wenn Arbeitsproben in einer Stellenanzeige gefordert werden, wähle deine besten Arbeiten aus und prüfe zudem, ob sie zu dem Unternehmen passen. Fordert eine Firma keine Arbeitsproben, erwarten dich in einer späteren Runde vielleicht konkrete Aufgabenstellungen, die du erfüllen musst.

Arbeitsproben gut präsentieren.

Wenn eine Firma Arbeitsproben anfordert, sind diese ein zentraler Bestandteil der Bewerbungsunterlagen. Arbeitsproben erfordern daher eine gute Präsentation, schließlich sind sie sichtbare Beweise der bisherigen Leistungen. Bei kreativen Berufen lassen sich Arbeitsproben beispielsweise gut auf einer eigenen Bewerbungshomepage präsentieren.

Für die erste Sichtung der Arbeiten ist es sinnvoll, ausgewählte Exemplare (z. B. Fotos von Entwürfen, Screenshots oder Ausdrucke von Layouts und Artikel) den Bewerbungsunterlagen als Anhang beizufügen. Bei einer E-Mail-Bewerbung kann man per Hyperlinks auf weitere Arbeitsproben verweisen. Wenn man Arbeitsproben einreicht oder zu einem Bewerbungstermin mitbringt, müssen die Unterlagen in einem tadellosen Zustand sein. Hast du etwa Plakate gestaltet, dann leg dir für spätere Bewerbungen sofort nach dem Druck einige Belegexemplare zur Seite. Benutzte einen stabilen Transportbehälter, wie etwa eine Mappe oder eine Dokumentenrolle, indem die Arbeitsproben nicht verknicken oder schmutzig werden.

Arbeitsproben selektieren.

Stelle sicher, dass du Arbeitsproben verschickst, die auch mit den Stellenanforderungen konform gehen. Ein_e Produktdesigner_in, der sich auf ein Stellenangebot für industrielle Verpackungen (z. B. Milchkartons) spezialisieren will, sollte dementsprechend möglichst Arbeitsproben auswählen, die nah an den Produkten der Firma sind. Davon abweichende Arbeitsproben können als zusätzliche Arbeitsproben eingereicht werden. Ähnliches gilt für Redakteur_innen. Bewirbst du dich zum Beispiel für die Sparte Finanzen, sind Artikel über ökonomische Themen für die Ressortleitung relevanter als Boulevardthemen. Andere Themen zeugen zwar von Flexibilität, im Zweifel können Personalverantwortliche jedoch gleich gut qualifizierte Bewerbende mit relevanteren Arbeitsproben bevorzugen.

Beachte außerdem, dass die Arbeitsproben oftmals nur einen Teil der Bewerbung bilden. Alle übrigen Bewerbungsunterlagen sollten selbstverständlich ebenfalls tadellos sein. Die wichtigsten Tipps zur Bewerbung, Infos zum Berufsfeld und passende Stellenangebote findest du hier:

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Arbeitsproben immer mitschicken?

Unaufgefordert eingereichte Arbeitsproben erfordern bei der Bewerbungssichtung mehr Zeit und können sich deshalb nachteilig auswirken. Wenn in dem Stellenangebot keine Arbeitsproben gefordert werden, musst du auch keine mitschicken. Falls du es dennoch möchtest, bietet es sich an, vorher telefonisch bei dem Unternehmen nachzufragen, ob Arbeitsproben erwünscht sind oder nicht.

Versende keine Originale. Zwar schicken viele Firmen die Bewerbungen der abgelehnten Personen zurück, die Firmen sind dazu aber nicht verpflichtet. Stelle dem potenziellen Arbeitgeber deshalb – wenn möglich – nur eine Kopie zur Verfügung.

In vielen Fällen werden Arbeitsproben auch gar nicht eingefordert. Stattdessen überprüft der Arbeitgeber Wissen und Talent der Bewerbenden durch einen Einstellungstest oder einen Probetag. Hierbei verlässt sich die Firma nicht darauf, was jemand vorher geleistet hat. Sie testet, wie die Person auf eine bestimmte (berufsnahe) Aufgabenstellung reagiert und wie gut sie diese meistert. Solche Tests oder auch spezialisierte Assessment Center können auch nach eingehender Prüfung der Arbeitsproben stattfinden.


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