Soziale Kompetenz: Für diese Jobs brauchst du Teamfähigkeit und Co.

Soziale Kompetenz: Für diese Jobs brauchst du Teamfähigkeit und Co.
Soziale Kompetenz ist ein wichtiges Einstellungskriterium – so gut wie kein Job funktioniert ohne Kontakt zu anderen Menschen. Auch wenn du in eine Führungspositionen willst, in der du Personalverantwortung übernimmst und dein Fachwissen weitergibst, brauchst du die richtigen Skills. Besonders Teamfähigkeit und Kommunikationkompetenz sind gefragt.
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  1. Soziale Kompetenzen für deinen Job.

    Soft Skills, speziell soziale Kompetenz, sind häufig genannte Stichworte in Bezug auf überfachliche Schlüsselqualifikationen. Jemand gilt als sozial kompetent, wenn er auf bestimmte Situationen zwischenmenschlicher Interaktion angemessen reagieren kann. In vielen Berufsfeldern und Jobs ist es also eine absolute Notwendigkeit, sich in andere Personen hineinzuversetzen. Das erleichtert die Kommunikation zwischen beiden Seiten, verbessert den Informationsfluss und erhöht die Erfolgschancen eines Projektes.

    Soziale Kompetenzen: Beispiele.

    Fakt ist: Für die folgenden Jobs bzw. Branchen zählen – neben dem fachlichen Know-how – zum Beispiel diese sozialen Kompetenzen.

    BRANCHE SOZIALE KOMPETENZ
    Ingenieurwesen Teamfähigkeit
    Verantwortungsbewusstsein
    Kommunikationsfähigkeit – Fähigkeit zur Darstellung komplexer Sachverhalte
    Lernbereitschaft
    Problemlösungskompetenz
    IT Kritikfähigkeit
    Belastbarkeit
    Problemlösungskompetenz
    Teamfähigkeit
    Kompromissfähigkeit
    Management und Beratung Kommunikations- und Moderationsfähigkeit
    Empathie
    Kompromissfähigkeit
    Teamfähigkeit
    Glaubwürdigkeit
    Finance Lernbereitschaft
    Teamfähigkeit
    Zuverlässigkeit
    Kommunikationsfähigkeit
    Verhandlungsgeschick

    Du siehst: Vor allem Teamfähigkeit und Kommunikationsfähigkeit werden bereichsübergreifend vorausgesetzt. Auch in den Berufsfeldern:

    Hier solltest du die beiden sozialen Kompetenzen definitiv mitbringen – in den meisten Stellenanzeigen wirst du darüber stolpern. Denn: Diese sozialen Kompetenzen zählen nicht nur im Kundenkontakt, sondern auch bei der internen Zusammenarbeit. Damit ein Team produktiv arbeiten kann, muss die Chemie unter den Teammitgliedern stimmen. Deshalb spielen teamfähige und kommunikative Charakterzüge und Verhaltensweisen von Bewerbern für Arbeitgeber eine große Rolle.

  2. Soziale Kompetenz: Teamfähigkeit.

    Wenn ein neues Mitglied zu einem bereits bestehenden Team stößt, muss es sich zunächst eingliedern. Das erfordert im Normalfall etwas Zeit und Geduld – mit den Kollegen und mit dir selbst. Wenn du neu in ein Unternehmen kommst, empfehlen sich gemeinsame Pausen, um die anderen Teammitglieder etwas besser kennenzulernen. Ebenso können dir eine gute Vorstellung am ersten Arbeitstag im neuen Job und ein kleiner Willkommensgruß für die neuen Kollegen (Kuchen, Süßigkeiten etc.) Sympathiepunkte einbringen.

    Die weitere Teamarbeit ist mit Konflikt- und Kritikfähigkeit sowie mit Einfühlungsvermögen gegenüber den anderen Teammitgliedern verbunden. Doch Teamfähigkeit zeichnet sich durch viel mehr aus, als nur in einem Team arbeiten zu können. Das Team muss auch untereinander kommunizieren lernen, Informationen austauschen und sich weitgehend selbst regulieren. Nur so lässt sich der Erfolg der Gruppe auf Dauer sicherstellen.

  3. Soziale Kompetenz: Kommunikationsfähigkeit.

    Nicht jeder, der viel redet, kann auch gut kommunizieren. Zur Kommunikationsfähigkeit gehören Teilkompetenzen wie das Verstehen, Erklären und Aufbereiten von Informationen. Debattieren und Argumentieren sind dabei ebenso wichtig. Zugleich sollte man abschätzen können, in welchen Momenten es ggf. besser ist, zu schweigen oder einen besseren Zeitpunkt abzuwarten, um die eigene Meinung kundzutun. Auch aktives Zuhören ist somit ein Bestandteil der Kommunikationskompetenz. Das Ziel lautet immer, souverän zu kommunizieren. Eine perfekte Kommunikationsfähigkeit gibt es nicht. Du kannst sie aber trainieren.

    Und das lohnt sich – Debatten oder Diskussionen können schließlich schnell zu einer Auseinandersetzung führen, wenn die soziale Kompetenz bei einer oder beiden Parteien mangelhaft ist. Bei Diskussionen ist es wichtig, dass Respekt und Toleranz im Vordergrund stehen und die Streitenden klar zwischen Sachebene und persönlicher Ebene unterscheiden. Kritik- und Kommunikationsfähigkeit sowie Konfliktmanagement liegen also eng beieinander und gehören nicht nur im Beruf zu den wichtigsten sozialen Kompetenzen.

  4. Soziale Kompetenzen immer wichtiger.

    Ausgeprägte soziale Kompetenzen können dir in beruflicher Hinsicht viele Vorteile verschaffen, insbesondere wenn dein Beruf den intensiven Umgang mit Menschen vorsieht. Hier werden soziale Kompetenzen zum Karrierefaktor. Laut einer Studie des Bundesinstituts für Berufsbildung hängt der berufliche Erfolg in 40 Prozent der Fälle von Soft Skills wie sozialer Kompetenz ab – bei Hochschulabsolventen ist die Quote sogar noch höher. Die Erklärung ist simpel: Akademiker bekleiden häufiger Positionen als Fach- und Führungskräfte mit Personalverantwortung. Hier sind soziale Kompetenzen wie Team-, Kommunikations- und Konfliktfähigkeit gefragt.

    In einer schnelllebigen Welt ändert und entwickelt sich das spezielle Fachwissen stetig weiter, der Bedarf an sozialer Kompetenz bleibt jedoch bestehen. Daher ist es für Berufseinsteiger wichtig, schon im Bewerbungsschreiben die sozialen Kompetenzen aufzuführen und auch später im Vorstellungsgespräch sowie im Beruf unter Beweis zu stellen.

    Social Man: Soziale Kontakte am Arbeitsplatz sind wichtig.

    In der Arbeitspsychologie ist der Begriff des social man weit verbreitet. Der Social Man verlangt nach Kommunikation, nach sozialen Beziehungen, die über ein reines Arbeitsverhältnis hinausgehen, und will am Unternehmen und den gefällten Entscheidungen teilhaben. Herrscht eine positive kollegiale Stimmung auf der Arbeit und sieht sich die Belegschaft als gemeinschaftlich arbeitendes Team, fühlt er sich wohl und hat Freude an der Arbeit.

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