10 Floskeln im Bewerbungsschreiben.

10 Floskeln im Bewerbungsschreiben.
„Hier bewerbe ich mich um die Stelle als...“ Oder: „Ich bin teamfähig, flexibel, kommunikativ und kreativ“. Das sind 1000fach verwendete Sätze im Bewerbungsschreiben, bei denen Personalverantwortliche regelrecht einschlafen. Mit solchen Floskeln landet die Bewerbungsmappe schneller im Absage-Stapel, als die Bewerber glauben.
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  1. Die 10 häufigsten verwendeten Floskeln.

    Das Business-Netzwerk LinkedIn hat die zehn am häufigsten verwendeten Floskeln in den Bewerberprofilen seiner Mitglieder identifiziert. Die Begriffe klingen vermeintlich gut, doch sind für sich genommen aussagelos.

    1. Innovativ
    2. Dynamisch
    3. Motiviert
    4. Umfangreiche Erfahrungen
    5. Proaktiv
    6. Teamplayer
    7. Erfolgsbilanz
    8. Mehrwert
    9. Ergebnisorientiert
    10. Problemlöser
  2. Personaler lesen zwischen den Zeilen.

    Wenn man das Gewinner-Wort „innovativ“ benutzt, zeigt man damit im Prinzip, dass man genau das nicht ist. Wer also seine Eigenschaften anpreist, sollte nicht nur phantasielos abgegriffene Adjektive aneinander reihen, sondern seine Soft Skills anhand von konkreten Beispielen aus Beruf und ggf. Privatleben belegen. So bettet man die Begriffe in einen Zusammenhang ein, und der Personaler kann sich etwas darunter vorstellen. Bewerber sollten daher auf inhaltslose Begriffe, Floskeln und Blabla im Bewerbungsschreiben verzichten, sondern anhand von Beispielen konkret werden. Dabei muss man die oben genannten Begriffe im Anschreiben noch nicht einmal verwenden, denn ein geschulter Personaler liest nämlich zwischen den Zeilen.

  3. Kreativer Einstieg um in der Masse der Bewerber positiv aufzufallen.

    In Personalabteilungen großer und bei Absolventen besonders beliebter Unternehmen nehmen sich die Mitarbeiter auf Grund der hohen Anzahl an Bewerbungen pro Bewerbung oft nur wenige Sekunden Zeit. Wer da nicht schon auf den ersten Blick positiv auffällt, hat kaum Chancen, um für den weiteren Auswahlprozess berücksichtigt zu werden.

    Wer im Bewerbungsschreiben behauptet, kreativ zu ein, zeigt das nicht durch das bloße Wort, sondern durch einen kreativen Einstieg. Beginne z. B. bei einer Bewerbung um einen Job im Marketing nicht mit einem „Hiermit bewerbe ich mich um die Stelle als Marketing-Assistent...“. Wecke stattdessen das Interesse des Personalers durch einen mitreißenden Einstieg: „Menschen zu begeistern ist das, was ich kann und will. Ich freue mich darauf, mein kreatives Potential in dem Job als Marketing-Assistent bei Ihnen einzubringen und auszuleben.“ Das ist keine Floskel, sondern ein überzeugender Einstieg, bei dem der Personaler das Bewerbungsschreiben weiterlesen will.

  4. Wann Schlüsselbegriffe Sinn machen.

    Allerdings muss man unterscheiden: Bei der so genannten „passiven Jobsuche“ mit Bewerberprofilen in Netzwerken wie Xing, LinkedIn oder in einer Lebenslaufdatenbank wie ABSOLVENTA ist die Verwendung bestimmter Schlüsselwörter wie „neue Herausforderung“, „Tapetenwechsel“, „Berufseinstieg“, „Jobsuche“ absolut sinnvoll, um von den Personaler besser aufgespürt werden zu können. Andere geeignete Schlüsselwörter sind Abschlüsse, bestimmte Qualifikationen und besondere Kenntnisse sowie konkrete berufliche Tätigkeiten, nach denen Personaler über eine Suchmaske suchen. Begriffe wie teamfähig, kommunikativ oder dynamisch geben sie dort aber mit Sicherheit nicht ein.

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