Tipps für den Berufseinstieg als Informatiker.

Tipps für den Berufseinstieg als Informatiker.
Die Nachfrage nach Informatikern am Arbeitsmarkt ist groß, dementsprechend leicht fällt den meisten IT-Absolventen die Jobsuche. Dennoch solltest du nicht blind auf die hohe Nachfrage vertrauen. Absolventa zeigt, wie du dich auf deinen Berufseinstieg vorbereiten kannst, um deine Chancen auf einen tollen Job und ein hohes Gehalt in der Informatik deutlich zu vergrößern.
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  1. Voraussetzungen für eine Karriere in der IT.

    Wenn hierzulande vom Fachkräftemangel die Rede ist, sind damit vor allem MINT-Fachkräfte gemeint:

    Besonders Informatiker sind im Zuge der Digitalisierung gefragter denn je und bekommen eine dicke Auswahl an Stellenangeboten auf den Bildschirm. Doch wie gelingt der Einstieg in die Informatik? Welche Voraussetzungen solltest du erfüllen?

    Studium.

    Der konventionelle Berufseinstieg in die IT führt über ein entsprechendes Studium. Klassische Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Science, Digital Engineering oder Web Development: Das Angebot an Unis und Hochschulen ist gewaltig. Ob dabei ein Bachelor ausreicht oder du einen Master mitbringen solltest, bleibt immer individuell und abhängig vom Arbeitgeber. Grundsätzlich gilt jedoch: mehr Praxiserfahrung, mehr Jobchancen.

    Denn: Praktische Erfahrung ist für Personaler häufig wichtiger als die Abschlussnote. Theorie ist das eine, doch es ist entscheidend, seine Kenntnisse auch in konkrete Ergebnisse umzusetzen und Probleme tatsächlich lösen zu können. Auch als Berufseinsteiger kann man dies gegenüber potenziellen Arbeitgebern auf verschiedenen Wegen unter Beweis stellen.

    Praxiserfahrung.

    Mittels Praktika kannst du im IT-Bereich erste Berufserfahrung sammeln, deine Teamfähigkeit beweisen und so das eine oder andere Vorurteil (IT-Spezialisten seien kontaktscheue Nerds) aus dem Weg räumen. Schließlich sind Soft-Skills wie Teamfähigkeit, Kommunikationsgeschick und Belastbarkeit entscheidend im Berufsalltag des Informatikers.

    Ein weiterer guter Weg, um praktisch durchzustarten, sind Werkstudententätigkeiten neben dem Studium. Außerdem kannst du mit einer praktischen Abschlussarbeit oder eigenen IT-Projekten punkten.

    IT Quereinstieg.

    Die hohe Nachfrage und das geringe Angebot an IT-Fachkräften legitimieren zunehmend auch den Quereinstieg in die Informatik. Verschiedene Weiterbildungen machen dich mittlerweile ohne jegliche IT-Vorkenntnisse mit dem Programmieren vertraut und zeigen dir dadurch Möglichkeiten für einen Quereinstieg in der IT auf. Dass auch absolute Newbies nach Intensivkursen so weit sein können, einen Tech-Job mit filmreifen Karriereperspektiven zu bekommen, zeigen etliche Beispiele.

    Eine in Deutschland einzigartige Weiterbildung als Webentwickler und Data Scientist bietet „neue fische“: Das Hamburger Unternehmen bildet Studienabbrecher, Quer- und Wiedereinsteiger in dreimonatigen Bootcamps und in deutscher Sprache zu IT-Experten aus und hilft dir anschließend auch bei der Vermittlung in den Job. Das Prinzip ist in den USA bereits seit Jahren erfolgreich erprobt und eröffnet insbesondere Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge und Frauen den Weg in die IT-Branche.

  2. So klappt die Jobsuche für deinen IT-Job.

    IT Stellenangebote.

    Natürlich kannst du dich ganz klassisch auf offene Stellenangebote in der IT bewerben. Zudem kannst du auf Jobmessen gehen und dich dort bei verschiedenen Unternehmen im persönlichen Gespräch nach Möglichkeiten für den Berufseinstieg als Informatiker erkundigen.

    Job-Angebote von IT-Unternehmen.

    Eine weitere Form der Jobsuche ist das Anlegen von Bewerberprofilen. Denn in Zeiten des „War for Talents“ nutzen immer mehr Personalmanager bei der Suche die Möglichkeit des „Active Sourcing“. Das bedeutet, dass Personaler nicht mehr einfach nur Stellenangebote schalten und dann auf Bewerbungseingänge warten, sondern dass sie über Business-Netzwerke oder Lebenslaufdatenbanken aktiv auf passende Kandidaten zugehen und diese gezielt abwerben. Für Jobsuchende bedeutet das: Gefunden werden statt bewerben!

    Top IT-Unternehmen, die in der Absolventa Datenbank nach dir suchen, sind zum Beispiel:

    Auch wenn du schon eine Stelle hast, kannst du somit nebenbei nach besseren IT-Jobs Ausschau halten bzw. dein grundsätzliches Interesse an neuen Jobangeboten zeigen. Der Vorteil: Es gibt nichts zu verlieren, aber viel zu gewinnen! Vielleicht erhältst du attraktive Anfragen von Firmen, die du bisher noch nicht kanntest und bei denen du dich daher nie beworben hättest. Mithilfe einer „Blacklist“ kannst du außerdem verhindern, dass dein aktueller Arbeitgeber auf dein Profil stößt.

    Vitamin B.

    Untersuchungen zufolge landen nur 35 Prozent der freien Stellen auf dem Arbeitsmarkt. Der Rest wird auf dem „verdeckten Stellenmarkt“ durch Empfehlungen oder persönliche Kontakte vergeben. Fakt ist: Du tust dir oft einen großen Gefallen, wenn du als Berufseinsteiger bei der Jobsuche auf deine Kontakte zurückgreifst. Wenn man im Unternehmen als Praktikant, Werkstudent oder freier Mitarbeiter tolle Arbeit geleistet und einen guten Eindruck hinterlassen hat, ist man bei einer Bewerbung gegenüber seinen Mitbewerbern deutlich im Vorteil. Arbeitgeber und Arbeitnehmer wissen beide, mit wem sie es zu tun haben und gehen dadurch kaum ein Risiko ein, dass es sich um eine Fehlbesetzung handeln könnte.

  3. Jobchancen in der IT.

    ITler befinden sich wahrlich auf der Sonnenseite des Arbeitsmarktes: Auf jeden arbeitslosen Informatiker kommen nach Angaben des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) 3,7 zu besetzende Stellen. Gefragt sind neben Kenntnissen der Programmiersprachen vor allem Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie sehr gute Englischkenntnisse. Zwar nehmen die Absolventenzahlen seit 2001 stetig zu, doch dieses Plus hat nicht zu einer Überschwemmung auf dem IT-Arbeitsmarkt geführt. Es gibt weiterhin einen großen Bedarf.

    Doppelt günstig: Oft reicht für einen guten Job in der IT auch schon ein Bachelor-Abschluss. Das Einstiegsgehalt von Informatikern kann sich dafür sehen lassen – der Durchschnitt lag 2017 bei knappen 44.800 Euro jährlich. Die Top-Branchen für ein hohes Gehalt sind übrigens

    • Maschinen- und Anlagenbau
    • Banken
    • Recht
    • Unternehmensberatung
    • Wirtschaftsprüfung
    • Automotive

    Kreative Entwicklungsarbeit wird hierbei stärker nachgefragt und besser bezahlt als reine Systempflege. Vor allem die Softwarebranche und große Beratungshäuser suchen massiv. Doch auch darüber hinaus gibt es kaum noch Unternehmen, die ohne eigene IT-Spezialisten auskommen. Der Wandel zur digitalen Gesellschaft und die zunehmende Bedeutung des Internets treiben diese Entwicklung weiter voran. Mit einem Beruf in der IT-Branche befindest du dich somit in einer sehr komfortablen Situation.

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