Bewerbung im Bereich Architektur.

Es gibt nicht die eine Architektur-Definition. Im Gegenteil: Es existieren verschiedenste Auffassungen darüber, was Architektur beschreibt. Im Hinblick auf das Berufsfeld lässt sich die Architektur irgendwo zwischen Ingenieur-Jobs und der bildenden Kunst einordnen. Genauso vielfältig wie die Architektur an sich, sind auch die Möglichkeiten, die man bei einer Bewerbung als Architekt hat. Hier ist Kreativität gefragt. Was du sonst noch beachten musst, erfährst du hier.

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  1. Bewerbungsvorlagen.

    In einer kreativen oder modernen Bewerbung kannst du als Architekt deine Talent bereits zeigen.

  2. Bewerbung als Architekt.

    Ist man in der Architektur tätig, so muss man sich eventuell sein ganzes Berufsleben lang bewerben – und zwar um Projekte, die von verschiedenen Auftraggebern ausgeschrieben werden. Das bedeutet schon vor der Bewerbung viel Planungsaufwand.

    Damit sich die Auftraggeber ein umfangreiches Bild vom jeweiligen Architekten machen können, gehört zu jeder Architektur-Bewerbung ein Portfolio. Das ist eine Art Mappe bzw. ein digitaler Datenträger mit bisherigen Arbeitsproben, Entwürfen und Ideen. Das Portfolio ist somit das Aushängeschild des Architekten, da es einen Eindruck von seinem Stil vermittelt und wichtige Referenzen beinhaltet.

  3. Anschreiben, Lebenslauf und Portfolio.

    Um sich erfolgreich gegen die zahlreichen Konkurrenten durchsetzen zu können, sollten die Bewerbungsunterlagen inklusive Lebenslauf eine ganz persönliche Note tragen, dabei jedoch einen professionellen Eindruck vom Bewerber und seiner Arbeit vermitteln.

    In jedem Fall sollte sich das Bewerbungsschreiben an der ausgeschriebenen Stelle bzw. dem jeweiligen Projekt orientieren und die Punkte aus dem Anforderungsprofil aufgreifen. Konzentriere dich im Anschreiben auf deine Stärken als Architekt und versuche einen Einblick in deine Herangehensweise und Motivation zu geben. Im Bewerbungsschreiben solltest du nicht alles, was in deinem Lebenslauf als Architekt aufgeführt ist, noch einmal komplett wiedergeben. Gehe im Anschreiben vielmehr darauf ein, was dich konkret dazu bewegt, dich auf genau dieses Stellenangebot als Architekt zu bewerben.

  4. Platz für Kreativität.

    Grundsätzlich gilt, dass das Bewerbungsschreiben als Architekt mehr Raum für Kreativität bietet, als in anderen Branchen üblich. Deine Bewerbungsmappe stellt bereits die erste Präsentationsmöglichkeit für deinen Stil dar. Dabei gilt das Prinzip „Design meets Usability“:

    Design: Ein Deckblatt fasst die wichtigsten Infos zur Person zusammen und informiert über den Inhalt der Bewerbung. Das holt den Auftraggeber ab und macht – vorausgesetzt, es ist ansprechend gestaltet – neugierig auf die restliche Bewerbung. Die verschiedenen Komponenten deiner Bewerbung sollten durch ein einheitliches Design miteinander verbunden werden.

    Usability: Bei aller Kreativität solltest du jedoch auch die Usability der eigenen Bewerbung im Hinterkopf behalten. Achte also darauf, dass das Design nicht zu verspielt ist und sich die wesentlichen Infos auf einen Blick erkennen lassen.

  5. Dein Portfolio.

    Zusätzlich zum Lebenslauf gibt es in der Architektur-Bewerbung ein Portfolio, das aus ausgewählten Arbeiten besteht. Diese Arbeitsproben knüpfen an die im Lebenslauf aufgezählten Stationen an und werden von den jeweiligen Auftraggebern in der Regel besonders gründlich begutachtet. Stelle dir bei der Erstellung deines Portfolios folgende Fragen:

    • Wie präsentiere ich Projekte – im Druck oder Digital?
    • Wie präsentiere ich mich selbst im und mit dem Portfolio?
    • Welche technischen Möglichkeiten und eventuelle Hürden gibt es?
    • Für wen und für welchen Zweck wird präsentiert?
    • Welche Informationen kann ich verwerten?

    Dein Portfolio sollte deinen Stil und deinen Charakter in sich tragen. Ob digital, als Druck, oder als Buch, Karte oder Liporello – bei der Gestaltung sind dir keine Grenzen gesetzt.

  6. Das Vorstellungsgespräch.

    Zu Vorbereitung auf dein Vorstellungsgespräch gehört, dich möglichst intensiv über deinen Arbeitgeber zu informieren. Im Gespräch wirst du danach gefragt werden, was du bereits über das Unternehmen weißt. Architekten und Bauingenieure müssen zudem immer mit Fachfragen rechnen, insbesondere Fragen nach bestimmten Normen und Regeln.

    Zusätzlich solltest du dich auf Fragen vorbereiten, die sich um die Architektur im Allgemeinen und deine Leidenschaft dafür drehen. Dies ist besonders relevant, wenn du vornehmlich im Entwurfsbereich arbeiten möchtest. Weitere Fragen könnten außerdem sein:

    • Welches Gebäude hat Sie wirklich emotional bewegt und warum?
    • Was erwarten Sie von uns als Arbeitgeber?
    • Welchen Architekten finden Sie besonders interessant und warum?
    • Was wissen Sie über die Firma und wie bewerten Sie die Firma?
    • Kennen Sie das Gesetz X aus der Bauverordnung?
    • Würden Sie sich selber einstellen, wenn Sie an meiner Stelle wären?

    Auch dein Gehalt wird Thema des Vorstellungsgesprächs sein. Frage aber besser nicht direkt zu Beginn danach, um keinen falschen Eindruck zu erwecken. Erst, wenn alle inhaltlichen Fragen geklärt sind, kannst du organisatorisches klären.

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