Bewerbung im Bereich Maschinenbau.

Was haben Praktikum, Trainee-Programm, Berufseinstieg und Unternehmenswechsel gemeinsam? Die Bewerbung, denn ohne sie bekommst du die Stelle nicht. Das gilt auch für den Bereich Maschinenbau – erfahre hier, wie du Personaler und Fachbereich überzeugst.

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  1. Bewerbungsvorlagen.

    Als Maschinenbauer machst du mit einer klassischen Bewerbung nichts falsch. Je nach Unternehmen darf es auch moderner sein.

  2. Bestandteile deiner Bewerbung im Maschinenbau.

    Wie in jede Bewerbung gehören auch in deine Bewerbung im Bereich Maschinenbau

    • Anschreiben,
    • Lebenslauf und
    • Zeugnisse sowie Referenzen.

    Während das Deckblatt mit deinen Kontaktdaten optional bleibt, sollten diese drei Komponenten vollständig, strukturiert und aussagekräftig in jedem Fall Bestandteile deiner Bewerbung als Maschinenbauer sein, unabhängig davon, ob du eine Bewerbungsmappe oder deine Unterlagen per E-Mail verschickst.

    Da gerade im Ingenieurwesen besonders Fachkompetenz und Berufserfahrung zählen, springen manche Personaler direkt zum Lebenslauf. Dieser enthält strukturiert in zeitlicher Anordnung alle für den Beruf relevanten Lebensstationen. Doch de reine Überblick auch nicht, vielmehr zählt deine Motivation für den Job im Maschinenbau. Das legst du im Anschreiben dar: Dieses ist nicht dein Lebenslauf als Fließtext, sondern eine Selbstpräsentation deiner Persönlichkeit, Motivation und Fähigkeiten als Maschinenbauingenieur.

  3. Das Anschreiben für Maschinenbauingenieure.

    Im Bewerbungsschreiben konzentrierst du dich auf folgende drei Punkte:

    • Deine Persönlichkeit
    • Deine Fachkompetenz
    • Deine Motivation

    Deine Persönlichkeit soll zeigen, ob du auf sozialer Ebene ins Unternehmen passt. Dies kann mittels Interessen und Engagement kommuniziert werden – oder durch deine Soft Skills. Letztere verraten dem Personaler, ob du im Team arbeiten kannst, belastungsfähig bist und zur Unternehmensatmosphäre beitragen kannst.

    Deine Fachkompetenz im Maschinenbau solltest du im Anschreiben ebenfalls vermitteln, aber zugeschnitten auf die jeweilige Stelle. Das Unternehmen muss wissen, warum fachlich gerade du zu dieser Position und den Anforderungen passt. Hier gilt: Fähigkeiten müssen immer belegt werden, sei es durch deine bisherigen Praxiserfahrungen, deine Abschlussarbeit oder ein Hobby.

    Zum Schluss interessiert den Personaler deine Motivation und deine Beweggründe für die Bewerbung. Warum bewirbst du dich genau bei Unternehmen XY? Was reizt dich an dem Job in der Produktion oder im Umweltbereich? Wieso bist du Maschinenbauingenieur geworden?

    Nach maximal einer DIN A4 Seite solltest du in deinem Bewerbungsschreiben zum Punkt kommen. Sind dann alle Inhaltspunkte berücksichtigt, hast du gute Chancen auf Erfolg – eine Einladung zum Telefoninterview, Vorstellungsgespräch oder Assessment Center.

  4. Bewerberguide für Ingenieure.

    Hier bekommst du alle Infos für einen erfolgreichen Berufseinstieg im Bereich Maschinenbau.

     
     
  5. No-Gos im Anschreiben für Maschinenbauingenieure.

    Arroganz: Das Maschinenbau-Studium ist komplex. Der anschließende Beruf nicht weniger. Zwar bist du als Hochschulabsolvent eine qualifizierte Nachwuchskraft, brauchst aber in jedem Fall noch Berufserfahrungen. Wichtig ist also, dein Können ehrlich zu vermitteln und nicht hochzustapeln.

    Übertriebene Gehaltsvorstellungen: Diese sollten sich in deiner Bewerbung an dem durchschnittlichen Einstiegsgehalt im Maschinenbau orientieren.

    Fehler: Rechtschreibung, Grammatik und Tonalität müssen stimmen – bist du unsicher, lässt du deine Bewerbung von jemand, der fit in Sprache ist, Korrektur lesen.

    Abschreiben: Du kannst gerne Muster-Bewerbungen als Inspiration anschauen, aber nicht 1:1 kopieren – denn das merkt ein geübter Personaler ziemlich schnell.

  6. Das Vorstellungsgespräch: typische Fragen.

    Hat deine Bewerbung überzeugt, geht es ins Vorstellungsgespräch. Im Maschinenbau kannst du auf jeden Fall mit technischen Fragen rechnen. Hier wird mittels Kompetenzfragen dein Wissen geprüft – sei es zu Programmen wie CAD, Technik-Trends oder klassischen Aufgaben von Maschinenbauern.

    Oft stellen Personaler auch Motivations- und Persönlichkeitsfragen. Dabei steht deine Leidenschaft für die Technik und den Maschinenbau im Vordergrund. Auch geht es um Fragen wie:„Wie würden Sie sich in der Situation XY verhalten?“ Muster-Antworten sind ehrlich, clever und motiviert. Am Ende des Bewerbungsprozesses folgen dann deine eigenen Fragen – inhaltlicher Natur, bevor es ganz am Schluss dann um Rahmenbedingungen wie Urlaub oder Gehalt geht.

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