Bewerbung im Bereich Rechnungswesen.

Die Finanzbranche gehört zu den Top-Arbeitgebern und ist dementsprechend beliebt. Damit dir die Bewerbung im Rechnungswesen leichtfällt, verraten wir dir, was in deine Bewerbungsunterlagen reingehört und mit welchen Antworten du im Vorstellungsgespräch punktest.

Du suchst einen Job? So erhältst du kostenlos Job-Angebote.
  1. Bewerbungsvorlagen.

    Personaler im Bereich Rechnungswesen bevorzugen eine klassische Bewerbung.

  2. Das gehört in die Bewerbung.

    Eine Bewerbung im Rechnungswesen unterscheidet sich nicht groß von anderen Bewerbungen in der Finanz- und Versicherungswirtschaft. Das Design deiner Bewerbung sollte daher eher klassisch gehalten sein und folgende Bestandteile müssen enthalten sein:

    • Anschreiben
    • Lebenslauf
    • Anlagen
  3. Das Anschreiben.

    Im Lebenslauf listest du kurz und knapp deine bisherigen Stationen, Kenntnisse und persönliche Daten auf. Im Bewerbungsanschreiben wiederum kannst du deine Motivation für den ausgeschriebenen Job im Rechnungswesen etwas ausführlicher darstellen. Dabei solltest du spezifisch auf die Stelle eingehen und auf keinen Fall nach dem Copy-Paste arbeiten. Ansonsten ist deine Bewerbung sofort raus.

    Das sollte in deinem Anschreiben stehen:

    • Deine Motivation: was dich an der Stelle, den Tätigkeiten und dem Unternehmen interessiert
    • Deine fachlichen Kenntnisse: deine Kenntnisse der Standards internationaler Rechnungslegung und bereichsspezifischer IT wie etwa SAP oder SQL
    • Deine Soft Skills: zum Beispiel Teamfähigkeit, Fingerspitzengefühl und Präsentationskompetenz
    • Deine Praxiserfahrung: Erwähne Praktika im Rechnungswesen oder Werkstudententätigkeiten
    • Sonstige relevante Bezüge zur Stelle: welche Studieninhalte, Projekte oder Abschlussarbeiten sind besonders relevant für die Stelle

    Im abschließenden Abschnitt ist Platz für deine Gehaltsvorstellung, dein frühestmögliches Einstiegsdatum und den Satz, dass du dich auf das persönliche Kennenlernen freust.

  4. Bewerberguide für den Bereich Finance.

    Hier bekommst du alle Infos für einen erfolgreichen Berufseinstieg im Rechnungswesen.

     
     
  5. No-Gos in der Rechnungswesen-Bewerbung.

    1. Selfies: Selfies, Schnappschüsse und auch Urlaubsbilder sind nicht kreativ, sondern einfach nur unprofessionell.
    2. Falscher Ansprechpartner: Recherchiere auf jeden Fall den korrekten Ansprechpartner. Lässt sich online keiner finden, rufe in der Personalabteilung an und hinterlasse bereits so einen positiven Eindruck.
    3. Konjunktive: „Würde“, „könnte“ klingt nicht selbstbewusst und überzeugend. Schließlich könntest du nicht der Richtige für den Job sein, sondern du bist es.
    4. Zu viele Seiten: Personaler entscheiden innerhalb von 30 Sekunden, ob du in die nähere Auswahl kommst oder nicht. Statt deine Bewerbungsunterlagen also künstlich zu verlängern, gilt: Anschreiben eine Seite, Lebenslauf max. zwei Seiten.
    5. Unnötiges im Lebenslauf: Wo du zur Grundschule gegangen bist, interessiert einfach niemanden.
  6. Typische Fragen im Vorstellungsgespräch.

    Deine Bewerbung hat die Fach- und Führungskräfte des Rechnungswesens überzeugt. Nun geht es erst richtig los im Bewerbungsprozess. Bei deiner Vorbereitung für das Vorstellungsgespräch solltest du dich nicht nur intensiv mit dem Unternehmen sowie der Stelle auseinandersetzen. Mach dir deutlich, was deine Stärken und Schwächen sind, wie du dir deine Karriereperspektiven vorstellst und was dir für eine positive Arbeitsatmosphäre wichtig ist. Denn im Vorstellungsgespräch werden nicht nur deine fachlichen Kenntnisse gecheckt, sondern auch, wie gut du in das Team passt und welche Soft Skills du mitbringst.

    Allgemeine Fragen.

    Allgemeine Fragen werden als Einstieg in das Gespräch gestellt und beleuchten zunächst deinen bisherigen Werdegang sowie deine Motivation.

    Beispielfragen:

    • Warum möchtest du im Rechnungswesen arbeiten?
    • Was bringst du mit, was unser Unternehmen braucht?
    • Wo hast du dich noch beworben?

    Persönlichkeitsfragen.

    Hier geht es um deine Persönlichkeit und vor allem deine Soft Skills. Sei dabei ehrlich, denn Lügen werden schnell durchschaut. Und wenn nicht, dann spätestens am ersten Arbeitstag und das wäre sehr unangenehm.

    Beispielfragen:

    • Was ist dein größter Fehler und was hast du daraus gelernt?
    • Was ist dein größter Erfolg, den du außerhalb des Berufs erreicht hast?
    • Wohin möchtest du deine Karriere entwickeln?

    Fachliche Fragen.

    Bei diesem Fragentyp wir dein Fachwissen geprüft, die du für deine spezielle Tätigkeit benötigst. Zeig, was du kannst und wenn du etwas nicht weißt, mache deutlich, dass du den Willen hast, das benötigte dazuzulernen.

    Beispielfragen:

    • Was ist der Unterschied zwischen dem internen und dem externen Rechnungswesen?
    • Was zeichnet fixe Kosten aus?
    • Wie errechnet man das Reinvermögen?

    Eigene Fragen.

    Ist die Fragerunde beendet, solltest du das Ruder übernehmen und auf jeden Fall eigene Fragen stellen. Das zeigt professionelles Interesse und dass du dich mit dem Arbeitgeber beschäftigt hast.

    Beispielfragen:

    • Wie würdet ihr den Arbeitsstil eurer Abteilung beschreiben?
    • Mit welchen Tools arbeitet ihr?
    • Gibt es Weiterbildungsmöglichkeiten, die ich wahrnehmen kann?
    Schon gewusst? So erhältst du Job-Anfragen von Top-Arbeitgebern.