Bewerbung im Bereich Buchhaltung.

Hast du keine Scheu vor Zahlen und Freude am akribischen Dokumentieren, solltest du dich für eine Stelle in der Buchhaltung bewerben. Hier findest du Tipps für deine Bewerbungsunterlagen, von den No-gos eines Bewerbungsschreibens bis zur Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch als Buchhalter.

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  1. Bewerbungmuster Buchhaltung.

    Möchtest du in der Buchhaltung arbeiten, empfiehlt sich eine klassische Bewerbung, denn hier möchtest du Seriosität ausstrahlen. Trotzdem hängt deine Bewerbung natürlich auch von deiner Persönlichkeit und dem Unternehmen, bei dem du dich bewirbst, ab.

  2. Tipps für das Anschreiben.

    Zu einer guten Bewerbung gehören neben Zeugnissen und Zertifikaten natürlich immer ein Anschreiben und ein Lebenslauf. 08/15-Bewerbungen sind in der Buchhaltung genau wie in allen anderen Branchen der Finanz- und Versicherungswirtschaft tabu. Auf diese Dinge solltest du daher im Bewerbungsschreiben achten:

    Standardfloskeln: „Hiermit bewerbe ich mich“ und tschüss. Nicht gerade prägnant, glaubhaft und vor Motivation strotzend. Versuche stattdessen, direkt in das Thema einzusteigen. Wie wäre es stattdessen mit „Sehr geehrter Herr Müller, für mich ist die Bilanzbuchhaltung ein Innovationsmotor im Unternehmen – daher sehe ich meine berufliche Perspektive bei Ihnen, dem führenden Unternehmen in Bereich XYZ“.

    Keine Beispiele: Soft Skills hast du und davon jede Menge. Im Anschreiben aber einfach nur zu schreiben, dass du teamfähig bist, bringt dem Personaler überhaupt nichts. Versuche stattdessen deine Fähigkeiten anhand konkreter Beispiel zu beweisen. Das können Uniprojekte sein, aber auch Auslandsaufenthalte oder dein Praktikum in der Lohnbuchhaltung.

    Blablabla: Versuche dein Anschreiben auf eine Seite zu begrenzen. Deinen Lebenslauf brauchst du hier nicht komplett runterbeten, den soll sich der Personaler schließlich separat anschauen. Konzentrierst du dich auf das Wesentliche, zeigst du gleich deine strukturierte Arbeitsweise als Buchhalter.

  3. Bewerberguide für den Bereich Finance.

    Hier bekommst du alle Infos für einen erfolgreichen Berufseinstieg in der Buchhaltung.

     
     
  4. Typische Fragen Vorstellungsgespräch.

    Hat deine schriftliche Bewerbung überzeugt, folgt nun der nächste Schritt: Das Vorstellungsgespräch. Hier stellen ein Personaler und meist eine Führungskraft aus der Buchhaltung Fragen, um zu erkennen, wie gut du zu dem Unternehmen passt und wie du genau arbeitest. Typische Fragen können unter anderem sein:

    1. In welcher Situation hast du schon einmal Führungsverantwortung übernommen?
    2. Was interessiert dich an der Bilanzbuchhaltung besonders?
    3. Bist du bereit, auch mal zu reisen?
    4. Wie gehst du vor, wenn dir Unregelmäßigkeiten in der Buchführung auffallen?

    Es kann aber auch sein, dass deine Expertise auf den Prüfstand gestellt wird. Du solltest dich daher neben den allgemeinen Fragen auch auf Wissensfragen vorbereiten. Diese können beispielsweise sein:

    1. Erkläre den Unterschied zwischen der Kreditoren- und der Debitorenbuchhaltung.
    2. Was sind gängige Leistungskennzahlen der Buchhaltung?
    3. Was für eine Art von Konten sind Konten des Anlagevermögens und warum?

    Im Vorstellungsgespräch kannst und solltest du auch eigene Fragen stellen. Tust du das nicht, wirkst du schnell desinteressiert, aber auch unprofessionell. Damit dir das nicht passiert, findest du hier mögliche Fragen, die du dem Personaler stellen kannst:

    • Wie arbeiten Sie neue Mitarbeiter ein?
    • Wie groß ist die Buchhaltungsabteilung?
    • Gibt es abteilungsübergreifende Projektarbeit?
    • Gibt es einen jährlichen Etat für Weiterbildungsmöglichkeiten?
    • Fördern Sie die Weiterbildung zum geprüften Bilanzbuchhalter?

    Themen wie Urlaub oder Gehalt solltest du erstmal nicht ungefragt ansprechen. Schließlich willst du Einsatz und Leidenschaft vermitteln.

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