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Stärken im Vorstellungsgespräch gekonnt einbringen

Stärken im Vorstellungsgespräch gekonnt einbringen

Die Stärken im Vorstellungsgespräch darzustellen gehört zu den klassischen Aufgaben und bedarf einer gute Vorbereitung. Denn nur Schlagwörter wie „kommunikativ“ oder „kreativ“ aufzuzählen reicht noch lange nicht. Es geht vielmehr darum, die Stärken anhand von konkreten Beispielen zu belegen.

Inhalt

  1. Soft Skills nennen
  2. Darstellen
  3. Umdrehen

Soft Skills im Blick

In jedem Bewerbungsgespräch wird man seine Stärken darstellen müssen. Auf den ersten Blick erscheint dies einfach, denn die Vorzüge in den Vordergrund zu rücken fällt den meisten Bewerbern deutlich leichter, als über ihre Schwächen zu sprechen. Doch es reicht nicht aus, die (vermeintlichen) Stärken einfach nur plump aufzuzählen. Das kann ja jeder behaupten. Vielmehr besteht die Aufgabe darin, die Stärken anhand von konkreten Beispielen aufzuzeigen.

Bei der Frage nach den Stärken geht es weniger im das fachliche Know-how. Das können die Personaler nämlich relativ gut aus dem Lebenslauf und den Zeugnissen ablesen. Vielmehr sind die HR-Mitarbeiter an persönlichen Kompetenzen des Bewerbers interessiert, den sog. Soft Skills.

Nichtsdestotrotz kann man hier auch gut auf Erfolge verwiesen, die man in seinem bisherigen Leben errungen hat. Das können Dinge aus dem Studium sein, aus dem Sport oder aus anderen Wettbewerben und Situationen, in denen man über sich hinaus gewachsen ist.

Darstellen: Stärken definieren das individuelle Profil

Zwei Dinge sind bei der Darstellung der eigenen Stärken wichtig: Individualität und Authentizität. Man wird im Einstellungsgespräch keinen Erfolg haben, wenn man reine Standardantworten gibt. Im Vorfeld des Gesprächs solltest man sich klar machen, was die Stärken sind. Zu diesen Eigenschaften überlegst man sich dann konkrete, möglichst praxisnahe Beispiele aus dem Lebenslauf, z.B. aus Praktika oder außeruniversitären Tätigkeiten.

Wichtig: Lege den Fokus auf die Stärken, die in Verbindung zu der anvisierten Stelle stehen. Diese Stärken sind für den Personaler relevanter, als wenn man beispielsweise unglaublich kreativ ist, Du Dich aber für eine Stelle als Bilanzbuchhalter bewirbt.

Bei der Frage nach den Stärken ist immer auch eine gewisse Vorsicht geboten. Wenn man sich z.B. als kommunikativ und kontaktfreudig beschreibt, sollte man im Vorstellungsgespräch auch nicht auf den Mund gefallen sein. Bleib bei der Selbsteinschätzung also realistisch. Wecke keine überbordenden Erwartungen, die man im späteren Job nicht halten kann.

Den Spieß umdrehen

Falls man im Vorstellungsgespräch die Frage nach seinen Stärken (und Schwächen) gestellt bekommt, kann man den Spieß auch umdrehen und im Laufe des Gesprächs nach den Stärken und Schwächen des Unternehmens (bzw. der Abteilung) fragen. 

>> Weitere Tipps und Infos zum Thema Vorstellungsgegspräch

Über den Autor

Lukas große Klönne
Lukas große Klönne

Ehem. Redaktionsleiter der Jobbörse ABSOLVENTA und Autor des Buches "Trainee-Knigge" – der Ratgeber für Berufseinsteiger.

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