Was ist SAP?

Was ist SAP?

Du fragst dich, was SAP ist? ABSOLVENTA erklärt dir kurz und verständlich, wofür SAP steht. Außerdem erklären wir dir, was das SAP-Programm ist und was du mit Kenntnissen in SAP anfangen kannst.

Inhalt:

  1. Definition SAP
  2. SAP-Kenntnisse

Definition von SAP: Was ist SAP überhaupt?

Wahrscheinlich läuft dir ziemlich schnell die Abkürzung SAP über den Weg, wenn du dich ein bisschen mit Informatik oder auch Betriebswirtschaft und Wirtschaftswissenschaften auseinandersetzt. Gerade bei der Jobsuche werden gehäuft in den Stellenanzeigen Kenntnisse in SAP verlangt.

  • Die Abkürzung SAP stand eigentlich für „Systeme, Anwendungen, Produkte“.
  • SAP ist eine Software, die Unternehmen bei der Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse hilft.
  • Heute steht sie vorrangig für das internationale Unternehmen SAP SE, das die Software entwickelt und vertreibt.

Das Unternehmen SAP SE

1972 wurde das Unternehmen SAP von den fünf ehemaligen IBM-Mitarbeitern Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector, Klaus Tschira, Dietmar Hopp und Hasso Plattner in Weinheim in Deutschland gegründet. Die Idee der Gründer war es, Kunden ein System anzubieten, das eine einzige gemeinsame Datenbank für verschiedene Unternehmensanwendungen zusammenfügt.

Heute hat SAP seinen Firmensitz in Walldorf in Baden-Württemberg und ist der größte europäische sowie viertgrößte weltweite Softwarehersteller. 2015 erwirtschaftete SAP einen Umsatz von 20,793 Milliarden Euro. Auch verzeichnet das Unternehmen ein stetiges Wachstum, was sich an der Anzahl der Mitarbeiter zeigt. So waren 2015 76.986 Mitarbeiter für SAP beschäftigt.

Anzahl der SAP Beschäftigten 2010 bis 2015

Quelle: SAP (2016): https://de.statista.com/statistik/daten/studie/202955/umfrage/anzahl-der-beschaeftigten-von-sap-weltweit-seit-2006/

Was hat es mit dem SAP-Programm auf sich

Bei dem SAP-Programm handelt es sich um ein integriertes betriebswirtschaftliches Standardsoftwareprodukt für große, aber auch Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMU), um die einzelnen Unternehmensbereiche zu verwalten. Eingesetzt werden kann es in den Bereichen:

  • Buchführung
  • Controlling
  • Vertrieb
  • Einkauf
  • Produktion
  • Lagerhaltung und Personalwesen

Früher mussten Unternehmen Daten entweder manuell eingeben, was zu Fehlern führen konnte, oder sie mussten ein eigenes System entwerfen, was ein sehr kostspieliger Aufwand ist. Außerdem hatte oftmals jeder Teilbereich ein eigenes Datenbank-System, so dass die einzelnen Datenbanken nicht miteinander kompatibel waren.

SAP entwickelte daraufhin eine standardisierte Software, die für die unterschiedlichen Funktionen anwendbar ist. SAP ist eine ERP-Software aus verschiedenen Modulen. Die klassischen SAP R/3 Module sind im Wesentlichen:

  • FI/CO (Finance/Controlling)
  • MM (Materials Management)
  • SD (Sales and Distribution)
  • PP (Production Planning) und HR (Human Resources).

Diese Module werden inzwischen durch eine Reihe weiterer Produkte zur „SAP Business Suite“ ergänzt. Zu diesen Produkten zählen das SAP CRM (Customer Relationship Management), SAP SCM (Supply Chain Management), SAP SRM (Supplier Relationship Management) sowie SAP PLM (Product Lifecycle Management).

Für die Industrie, Banken, den Einzelhandel und auch für Medienunternehmen haben die Walldorfer gesonderte Softwareprodukte entwickelt.

>> Hier findest du Jobs, in denen du mit SAP arbeitest

Das bringen dir SAP-Kenntnisse

Spätestens wenn du Informatik, BWL oder Wirtschaftswissenschaften studierst, wird dir die Software SAP über den Weg laufen. Die Definition von SAP gehört mittlerweile zum Standardwissen von Informatikern, aber auch von Wirtschaftswissenschaftlern und Betriebswirten.

In vielen IT-Stellenbeschreibungen stehen die drei Buchstaben deswegen im Anforderungsprofil. Mitarbeiter, die sich mit der SAP-Software auskennen sowie SAP-Berater werden von vielen Unternehmen gesucht. Das Gehalt von SAP-Beratern oder Entwicklern liegt dementsprechend hoch: 

Jobbezeichnung Jahresgehalt 2016
SAP-Berater 69.850 Euro
SAP-Entwickler 58.000 Euro

Dennoch ist der Begriff SAP-Berater nicht geschützt und prinzipiell kann sich jeder so nennen. Bei einer SAP-Bewerbung sollte du deswegen natürlich auch deine Kenntnisse mit dieser Software vorweisen können, denn spätestens im Vorstellungsgespräch fällt auf, wenn man sich mit der Software nicht auskennt und nur die Definition von SAP auswendig gelernt hat. Neben entsprechenden SAP-Kursen in Universitäten kannst du dir durch ein Praktikum oder eine Trainee-Stelle Praxiserfahrung im Umgang mit SAP aneignen und damit deinen SAP-Karriere beginnen oder vorantreiben.  

>> SAP-Praktika findest du hier!

>> Und Trainee-Stellen, um ein ausgebildeter SAP-Berater zu werden, gibt es hier!

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