Bewerbung im Bereich Logistik.

Egal ob für eine Stelle als Logistik Manager, Logistik Consultant oder Fachkraft für Lagerlogistik: Deine Bewerbung muss deine Fachkompetenz sowie deine Motivation zeigen. Hier erfährst du, wie’s geht.

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  1. Bewerbungsvorlagen.

    Für die Logistikbranche bietet sich ein klassisches oder – je nach Unternehmen – modernes Bewerbungsmuster als Inspiration an.

  2. Deine Bewerbung: Das muss rein.

    Eine vollständige Bewerbung besteht aus

    • Anschreiben,

    • Lebenslauf und

    • Zeugnissen/Anlagen.

    Zu den Anlagen gehören auch Zertifikate oder Bescheinigungen für Sprachkurse, die dir als Logistiker hilfreich sein können, wenn du in einem internationalen Unternehmen startest. Optional kannst du ein übersichtliches Deckblatt hinzufügen, um positiv hervorzustechen. Achte unbedingt drauf, dass du keine Lücken im Lebenslauf hast, die du nicht erklären kannst.

    In der Regel schickst du deine Bewerbung im Bereich Logistik per E-Mail oder lädst sie über das Bewerbermanagement-System hoch – den Postweg wünschen sich nur noch sehr wenige Unternehmen.

  3. Das Anschreiben.

    Dein Anschreiben ist neben dem Lebenslauf der zentrale Teil deiner Bewerbung als Logistiker. Im Vergleich zum CV listest du hier nicht nur deine Stationen übersichtlich auf, sondern beziehst dich auf die ausgeschriebene Stelle und hebst deine Motivation hervor. Ein Bewerbungsschreiben ist folgendermaßen aufgebaut:

    Kopf: Ganz oben stehen deine Kontaktdaten und die des Unternehmens. Außerdem gehören das Datum sowie der Betreff, zum Beispiel „Bewerbung als Logistik Trainee, Referenznummer xy“, in den Kopf.

    Einleitung: Die ersten ein bis drei Sätze können darüber entscheiden, ob du in die nächste Runde kommst. Gib dir hier besonders viel Mühe, bringe deine Motivation auf den Punkt und mache den Leser neugierig.

    Hauptteil: Im längsten Teil deines Anschreibens gehst du genauer auf deine Qualifikationen und bisherigen Erfahrungen ein und stellst einen Bezug zur ausgeschrieben Stelle her. Hast du zum Beispiel in deinem Werkstudentenjob als Kommissionierer oder Lagerist gearbeitet oder ein Praktikum in einem Logistik-Unternehmen gemacht, ist das ein Pluspunkt. Auch relevante Hobbys kannst du angeben, wenn zum Beispiel dadurch deine Soft Skills wie Teamgeist oder Eigeninitiative belegt werden.

    Schluss: Ein Satz zum frühestmöglichen Einstiegstermin sowie zum gewünschten Gehalt, ein Hinweis wie „Ich freue mich auf ein persönliches Kennenlernen“ und das obligatorische „Mit freundlichen Grüßen, Max Müller“ bringen deine Bewerbung zum Abschluss. Für den persönlichen Touch fügst du deine eingescannte Unterschrift ein.

  4. 7 No-Gos in deiner Bewerbung als Logistiker.

    DON´T DO
    Selfies Professionelle Bewerbungsfotos machen
    Sehr geehrte Damen und Herren Persönlichen Ansprechpartner herausfinden
    Betreff: Bewerbung Konkreter Betreff inkl. Referenznummer wählen
    Beruf der Eltern Deine relevanten Stationen listen
    Ich würde mich freuen Selbstbewusst sagen, dass man sich auf ein Kennenlernen freut
    Fehlerhafte Rechtschreibung Korrekturlesen lassen
    Hiermit bewerbe ich mich als Logistik Manager Einstieg ohne Floskeln und dafür individuell
  5. Das Vorstellungsgespräch.

    Im weiteren Bewerbungsprozess können dich verschiedene Schritte vom Online-Test bis zum Assessment Center erwarten. Besonders wichtig ist das persönliche Vorstellungsgespräch. Schau dich vorher auf der Homepage des Unternehmens um, um Infos zum Unternehmen und einen Eindruck zum Dresscode zu bekommen. Außerdem kannst du dich im Vorfeld auf folgende Fragetypen einstellen:

    Motivationsfragen:

    • Warum hast du dich beworben?
    • Bei welchen unserer Wettbewerber hast du dich beworben?
    • Wieso denkst du, dass du besonders gut zur Stelle passt?

    Persönliche Fragen:

    • Was sind deine Stärken und Schwächen?
    • Was war dein letzter großer Konflikt und wie hast du ihn gelöst?
    • Was ist dir bei der Arbeit im Team besonders wichtig?

    Fachliche Fragen:

    • Was weißt du über Lean Management?
    • Wie stellst du dir im Versandhandel den Prozess zwischen Wareneingang und Warenausgang vor?
    • Ein Lieferant kommt nicht – was machst du?

    Stressfragen:

    • Was hat dich an deinem letzten Chef so richtig genervt?
    • Wieso hast du dein Studium nicht in der Regelstudienzeit abgeschlossen?
    • Wie viele Menschen wurden 2017 in China geboren?

    Bei allen Fragen gilt: Sei authentisch, sympathisch und lass dir gleichzeitig nicht zu sehr in die Karten gucken. Wer freimütig zugibt, dass er zu viel gefeiert und deshalb zwei Semester länger gebraucht hat, übertreibt es mit der Ehrlichkeit. Gleichzeitig solltest du aber auch nicht nur sagen, was dein Gegenüber hören will: Auswendig gelernte Antworten sind tabu! Überlege dir dennoch vor dem Gespräch, warum du den Job unbedingt machen möchtest. Bei Stress- und Schätzfragen gilt: Lass dich nicht aus der Ruhe bringen – hier geht es nicht so sehr darum, was du sagst, sondern eher, ob du ruhig bleibst und auch mal mit Humor reagierst. Du weißt fachlich etwas nicht? Das ist nicht schlimm, solange du dich wissbegierig zeigst.

    Eigene Fragen.

    Nutze am Ende des Vorstellungsgesprächs für den Job in der Logistik die Gelegenheit, eigene Fragen zu stellen. Konzentriere dich hier auf inhaltliche Fragen zur Zusammenarbeit, zu Weiterbildungsmöglichkeiten oder zu Karriereperspektiven – Themen wie Gehalt oder Urlaub müssen bis zum Schluss warten.

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